OK, da bin ich schon so alt und habe noch nie ein japanisches (?) Elko-Symbol gesehen. Ist halt aber schon ein bißchen merkwürdig, daß man mitten im Schaltplan beschließt, für einen Elko mal zur Abwechslung ein völlig anderes Symbol zu benutzen.
Beiträge von 0xdeadbeef im Thema „C64 ASSY 250466 : Welchen Wert hat der Kondensator C211?“
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Das neben dem Kondensator. Habe extra einen roten Kasten um die beiden gemalt.
Hm OK, das soll wohl der Elko C210 sein. Aber warum sieht das Symbol so komisch aus? Die anderen Elkos sehen ganz normal aus...
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Ok, dann werden ich da einen ganz normalen 100nF Keramikkondensator reinklöppeln.
Kosmas: OK, hatte ich wirklich übersehen.
Rätselhaft bleibt, was das komische Symbol im Schaltplan soll. Aber egal.
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Sorry, daß ich diesen uralten Thread aufwärme, aber in meinem gerade erworbenen und geöffneten C64C mit 250466er Board hat es C211 irgendwann in den letzten Jahrzehnten teilweise zerrissen. Laut Service Manual ist das ein "Ceramic Axl .1µF 50V", also ein popeliger 100nF-Kondensator. Mich irritiert allerdings etwas, daß das der einzige zylindrische Keramikkondensator zu sein scheint, ich diese Bauform noch nie gesehen habe (in Glas gekapselt wie eine Diode) und mich frage, warum dort nicht ein keramischer Scheibenkondensator zum Einsatz gekommen ist wie überall sonst. OK, der Pinabstand ist ziemlich groß, aber kann das der einzige Grund für solch einen exotischen Typ sein? Die 50V sind jedenfalls nichts Besonderes...
Die Stelle im Schaltplan sieht eigentlich auch unverdächtig aus. Im Prinzip scheint das nur ein Stützkondensator für "+9V Unreg" zu sein.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Was mich etwas irritiert ist allerdings das Symbol links neben dem Kondensator. Sieht aus wie ein Elko mit drei diagonalen Strichen. Habe ich ihm Leben noch nicht gesehen und einen Kennzeichnung hat es auch nicht.
In älteren Versionen des Schaltplans fehlen sowohl C211 als auch sein mysteriöser Nachbar. Und aus irgendwelchen Gründen scheinen vom nachfolgenden 250469er Board keine eigenen Schaltpläne der Spannungsversorgung zu existieren. Zumindest finde ich keine.
Die andere Merkwürdigkeit ist, daß es so aussieht, also ob sich sich der Kondensator über die Platine entleert und dabei die Platine und eines seiner Pads beschädigt hat (graue Flecken und Korrosion). Bei einem keramischen Kondensator ist das irgendwie schwer vorstellbar, wenn da keine Kernfusion oder ein extrem exotischer chemischer Zersetzungprozeß zugeschlagen hat.
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