Beiträge von kinzi im Thema „C64II nix geht außer LED leuchtet 250466“

    Also die abschirmung ist mit keinem pin verbunden.

    Die Abschirmung des Steckers vermutlich nicht, aber um festzustellen mit welchem Pin die Abschirmung des Kabels selbst verbunden ist müsstest du es durchschneiden und dann den Kabelschirm (sofern vorhanden) mit den Pins durchklingeln. Weil das ist ja da eigentliche Problem.


    Hm, gibt es richtig gute kabel für die 6 poligen din wo jede ader einzeln geschirmt ist?

    Bei Reichelt nach "Mikrofonleitung" suchen, da gibt es welche mit unterschiedlicher Adernzahl, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ist z. B. en 10 m-Ring mit 6 Adern, einzeln geschirmt, 0,08 mm² Querschnitt. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ist ein 5 m-Rng, 4 Adern, einzeln geschirmt, 0,14 mm² Querschnitt usw.


    Ich habe das ML508 gekauft, ist ein super Kabel, gummiert, sehr flexibel, gut zu löten. Ich habe mir damit diverse Videokabel u. a. für S-Video vom C64 zum TV gebaut.

    dachte alle 6-poligen sind an dieser seriellen buchse passend

    Es scheint schwierig zu sein :) ... ich habe ein (selbstgelötetes) sechspoliges Kabel ohne Schirm mit > 1 m, das einwandfrei an einer 1541-II funktioniert.

    Das Problem bei den Videokabeln muss wirklich der ATN-führende Schirm sein, der von den anderen Leitungen (insbesondere CLK und DATA) ordentlich Übersprechen mitkriegt. Bei einem ungeschirmten Kabel liegen die Leiter ja nur irgendwie parallel, das macht wesentlich weniger Übersprechen als wenn ein Leiter den anderen quasi einhüllt und die gesamte Abstrahlung aufnimmt.

    Warum in aller Welt Krummodore den GND-Pin nicht da verortet hat, wo ihn andere Standards (wie eben Video) führen und der bei einem DIN-Stecker auch naheliegt (Pin 3) wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben. Ich weiß auch gar nicht, ob die originalen CBM-IEC-Kabel überhaupt einen Schirm haben.

    es muss zwischen den TI und dem alten fairchild auf alle fälle einen technischen unterschied geben sonst würde es ja funktionieren

    Ich kann mir bei der einfachen Funktion des 7406 beim besten Willen nicht erklären, was das sein sollte.

    Es gibt aber Dinge ... ich hatte ein 250466, in welchem von sechs zu testenden ROM ICs drei nicht funktionierten. Ich wollte sie schon wegschmeißen, habe sie dann aber noch in einem anderen Board getestet - und siehe da, sie gingen! Fazit: Der Sockel im 250466 war so ausgeleiert, dass drei der sechs defekt erschienen, und zwar reproduzierbar die gleichen drei (mehrmals getestet)! Mit einem Zwischensockel liefen dann zwei der drei auch im 250466.

    Na denn, lass mal Gras drüber wachsen. :D

    Edit:
    Ich kann aus den Datenblättern von Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. bzw. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. keinen Unterschied erkennen.

    OK, es sieht in etwa so aus:


    Der Transistor ist innerhalb des 7406. Der Widerstand ist in RP5 eingebaut. Die Dioden sind die Schutzdioden. Das ganze gibt es drei Mal für die IEC-Leitungen ATN, DATA, CLK.
    Wenn die Dioden verkehrt eingebaut oder "durchgeblasen" (kaputt) sind, gibt's Probleme.

    Je nachdem, wie du das Ohmmeter an Pin 2, 10, 12 und Vcc hältst hat die Diode beim Messen Durchgang oder nicht und ist dem Widerstand parallel geschaltet oder nicht; das verfälscht u. U. das Messergebnis, daher bitte die Messungen in beide Richtungen machen und das Ergebnis posten.

    Wie gesagt, die sind im Widerstandsarray RP5 drinnen (das rote auf deinem Foto). Messen wie beschrieben von Pin 2, 10, 12 nach +. Allerdings musst du das Ohmmeter richtig polen, sonst sind die Schutzdioden parallel, das stimmt.

    Ggf. mal die Polung des Ohmmeters umdrehen (Prüfspitzen vertauschen).

    Da ist unerheblich, welches IC drinnen ist (es könnte auch fehlen), es geht nur um die Pullups. Nur ist es an den OC-Beinchen leichter zu messen als am RP5.
    Hast du das Floppy angeschlossen gehabt? Dann wären die rund 500 Ohm erklärbar, im Floppy sind die gleichen Pullups, das sind dann 2 x 1 kOhm parallel = ca. 500 Ohm.

    Dritte Möglichkeit:
    Kontaktproblem bzw. ausgeleierter Sockel - steck mal einen neuen Federkontaktsockel zwischen den eingebauten Sockel und den dubiosen 74LS06.
    Oder biegt mal mit der Flachzange die IC-Beinchen vorsichtig etwas nach außen.

    Aus den Datenblättern könnte ich nicht erkennen, was da das Problem mit einem LS sein sollte ... Ausgangsstrom und Schaltzeit sind beim LS gleich oder besser.

    Ich tippe auf was Mechanisches, evtl. auch mal den Sockel und die Umgebung nachlöten.

    Laufen andere Laufwerke am dubiosen Board/IC?