Beiträge von -trb- im Thema „Quickbyte 2 - Probleme mit CMOS-Eprom“

    Manchmal muss man zweimal oder länger löschen. Danach zuerst auslesen und prüfen, ob wirklich jedes Byte auch $ff hat.

    Zumindest hatte GMP doch geschrieben, dass er das direkt mit dem QB2 überprüft hat. Aber ja, manchmal (warum auch immer) mag längeres Löschen helfen.


    Was ich aber beim Quickbyte nicht gefunden habe ist, wie man den Programmier-Algorithmus für diesen Eprom-Typ (27512) verändern kann.

    Sorry, da hatte ich mich missverständlich ausgedrückt. Das mit den Programmieralgorithmen war eher eine allgemeine Beschreibung meiner Erfahrungen mit dem QB2. Für 27512 hat der QB2 nur einen Algorithmus zur Verfügung. Aber evtl. ist das auch der Punkt - 27C512 waren lt. Menü nicht vorgesehen.


    Habe mehrere des gleichen Typs in einem Aufbewahrungsröhrchen. Sollten neu sein.

    Neu gibt's die doch gar nicht mehr, oder? Ist also entweder New Old Stock oder alt und gereinigt, damit's wie neu aussieht.


    Wie gesagt, erstmal mit einem anderem Programmer probieren

    Wird schwierig. Ist leider mein einziger.

    Je nachdem, wie wichtig dir das Eprombrennen ist, solltest du dir noch einen anderen Brenner zulegen. Mit

    bspw. (gibt's auch von anderen Händlern bei Ebay und in verschiedenen Ausstattungsvarianten) haben einige aus dem Forum ganz gute Erdahrungen gemacht. Treiber vom Hersteller für den Brenner gibt's aber nur für Windows. Irgendjemand hatte aber auch was für Linux zusammengeschustert.

    Den Quickbyte II hatte ich auch mal. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass der Brenner anscheinend sehr wählerisch war. Wobei ich wiederum mit Eproms von ST eher gute Erfahrungen gemacht habe. Auch mit 27C512 - ob das aber 10F1 waren, weiß ich nicht mehr.

    Dass du die Eproms mittlerweile gelöscht hast, bevor du sie (erneut) brennst, setze ich jetzt einfach mal voraus.

    Die Brennprobleme mit dem QB2 schienen bei mir keiner nachvollziehbaren Logik zu folgen. D.h., betroffen waren sowohl ältere als auch neuere Eprom-Typen, also CMOS und NMOS.

    Manchmal spielte anscheinend der Zufall eine Rolle. Je nachdem, welchen Programmieralgorithmus ich gewählt hatte, funktionierte das Brennen; beim nächsten Mal mit einem identischen EPROM funktionierte nur ein anderer Algorithmus. Da half nur Probieren, sprich: Brennversuch, ggf. löschen und erneuter Brennversuch und das ganze dann vielleicht noch einmal von vorn mit einem anderen Algorithmus.

    Vielleicht handelt es sich dabei um Alterserscheinungen des Quickbyte II (die irgendwie reparabel sein mögen, wovon ich aber keine Ahnung habe). Mir war das "System Zufall" irgendwann jedenfalls zu blöd, sodass ich dann auf einen "modernen" Epromprogrammierer umgestiegen bin. Gut, diese Antwort hilft dir mit dem QB2 nicht wirklich weiter. Der Umstieg war für mich aber eine sinnvolle Lösung, weil ich so nun auch andere ("modernere") Epromtypen programmieren kann (der QB2 war bis dahin nämlich mein einziger Brenner).