Beiträge von 1ST1 im Thema „altes 486er Board mit Akkuschaden“

    Mein bestes 486er Board hatte viel TTL, GALs und zwei EISA-Controller-Chips von Intel. Das Board war (ist!) auf 64 MB aufgerüstet und der komplette Speicher wurde fast so schnell angesprochen, wie bei anderen Boards der L2-Cache. Das lag an dem 64-Bit-Speicherinterface, auf das der 486er 32-bittig mit Memory-Interleave (also quasi RAID 0) zugegriffen hat. Das heißt, während auf die einen 32 Bit zugegriffen wurde, konnten sich die anderen 32 Bit für den nächsten Zugriff erholen. L2-Cache braucht es daher nicht. Das Board habe ich noch, und ich plane, es irgendwann zu reaktivieren, mit ganz vielen EISA-Karten. Als CPU habe ich dafür einen 80486DX4-100, und ich suche noch einen Weitek 4167 und einen Intel 860 dafür. Das Speicherinterface ist wegen dem 860er so gestaltet, denn der macht 64-Bit-Speicherzugriffe. Allerdings gibts für die Risc-CPU kaum Software, die sich aus einem X86-System heraus starten tut. ABer hauptsache der Sockel wäre nach 25 Jahren endlich mal befüllt...

    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Man kann ja etwas benutzen und dabei feststellen, dass es nicht so dolle ist. ALi-Chipsätze hatten es auch später schwer, ich erinnere mich da insbesondere an den Chipsatz für den Sockel 7 (AMD-K6-2 usw.), die darauf basierenden Boards, z.B. von MSI und ASUS hatten teils ziemliche Stabulitätsprobleme, MSI hat das erst mit der 4. Platinenversion in den Griff bekommen. Das dürfte dann auch gleichzeitig der letzte Chipsatz von ALi gewesen sein, der es noch zu Relevanz brachte.