Moin,
Hat jemand Erfahrungen mit dem GFA-Compiler? Bei welchen Programmen ist ein Geschwindigkeitsvorteil spürbar. Bei Softwaresprites wohl eher nicht.
Oder stimmen die Geschichten im Netz, dass der Compiler keine Rakete ist.
Ja und nein - man muß darauf achten, welche Version verwendet wird. Der GfA Basic Compiler V2.xx war in Relation relativ langsam und beherrschte vorallendingen keine flotte Interger-Arithmetik. Alle Variablen wurden als Floating Point intern bearbeitet und die Floating Point Routinen waren damals längst nicht so optimiert wie es beim Atari XL Turbo Basic vom Ostrowski der Fall war. Auch hat der 2.0 Compiller nur stumpf das Token-File (Basic-Programm für den Interpreter) 1:1 in seinen P-Code gewandelt ohne jede Optimierung.
Die V3.xx Reihe ist ein weiter Sprung nach vorn. Nicht nur, daß echte Integer-Arithmetik verwendet wird, der Compiler ist auch viel "maschinennäher" und übersetzt vieles nahezu perfekt in Maschinensprache. Zwar nicht handoptimiert, aber durchaus sehenswert. Bessere Floating-Point Routinen und Erkennen von Schleifen etc. runden das ganze ab. Der Unterschied in der Ablaufgeschwindigkeit eines V3.xx Programms im Interpreter und als Compilat ist teilweise echt heftig.
Gruß, Jürgen