Beiträge von InsertDisk2 im Thema „A3000 rettbar?“

    Alles was grün ist oder wo Lötstellen "blind" sind muß großflächig raus! Das betrifft hier sogar die Steckleiste des Daughterboards!
    Der Agnussockel ist zu 99% auch ein Kandidat.
    Danach erst reinigen und mit Glasfaserstift bis auf das Kupfer freilegen.
    Dann die VIAs checken, da sind sicher einige tot oder stark angegriffen.

    Das Board nach der Reinigung an der Luft trocknen lassen - gerne auch ein paar Tage - kein Backofen! Das Blanke Kupfer später wieder versiegeln.

    Aber alleine diese umfangreiche Lötarbeit setzt sehr gutes Lötequipment voraus. Leider ziehen viele Masseflächen mächtig wärme, deshalb sollte der Lötkolben einiges an Watt auf die Wage bringen.

    Wie Gerrit schon schrieb, lohnt sich der Aufwand? Ich meine nur, wenn man das mit gutem Equipment selbst stemmen kann und wirklich Wert darauf legt das 120%ig durchzuziehen.

    Ein A3k ist immer rettenswert!
    Jedoch ist dies bei diesem Schaden wahrscheinlich nicht langfristig machbar.
    Selbst vorausgesetzt, man entfernt die "befallenen" Bauteile großflächig, ist die Säure mit 99%iger Wahrscheinlichkeit in den mittleren Layer eingezogen und ätzt dort über die Jahre weiter.

    Also, Riesenaufwand für einen Rechner der höchstwahrscheinlich irgendwann wieder Probleme bereiten wird.