Die Spiele-Industrien hätten das Raubkopiererproblem sicher nicht so stark vorangetrieben, hätten sich ihre Produkte preislich an den Plattenpreisen der Musiker orientiert, also bei Neuerscheinung bis zu 40 DM verlangt und diese nach 2 Jahren für 20 DM verkauft. Über die Masse kommt meistens doch deutlich mehr rein, als wenn man durch hohe Preise nur geringe Verkaufszahlen erreicht.
Genau das scheinen die meisten Firmen heute verstanden zu haben. Auf diese
Weise erreicht man quasi jeden Kundentyp. Day One: "Du bist heiß auf dieses
Spiel? Zahl 60." Month One: "50 klingt besser für Dich? Na gut."
Year One: "Wir wissen, daß genau -ihr- es für 20 mitnehmen werdet." Usw.
Das funktioniert einfach. Ich für meinen Teil bin so ein schäbiger Grabbeltisch-
käufer, aber für Fallout 4 werd ich 60 oder mehr zahlen (ihr Säcke).
ZitatDie Spiele-Industrien waren damals auch so unverschämt, auch mal 70 DM oder mehr als 100 DM für ein Spiel zu verlangen.
Und sogar noch mehr. Ich muß bei sowas immer an Aztec denken.. Glaube,
das ging für 169 über die Ladentheke. Damit war es allerdings noch weitaus
billiger als ein heutiges Sims-"Wohlfühl"paket, zumal hier ein Add On fast so
viel kostet wie ein Vollpreistitel.