wobei es bei analogen Signalen bauartbedingt die Liniarität etwas leidet.
Ein "bischen" ist gut. LEDs und Fotodiode/Fototransistor sind nur in engen Bereichen, wo Stromdurchfluss linear von der anliegenden Spannung abhängig sind. Und dabei ist nichtmal gegeben, dass die LED die gleiche Kennlinie wie das photoelektronische Bauteil hat, so dass der eine Effekt den anderen Effekt aufheben würde. Das Resultat sind hübsche Verzerrungen. Oder aber die analogen Spannungswechsel des zu übertragenen Signals lassen sich als "Kleinsignal" (also nicht den kompletten möglichen Spannungsbereich z.B. TTL Pegel) des Optokopplers nutzen, sondern tatsächlich in einen annäherend linearen Arbeitspunkt des Optokopplers abbilden (z.B. nur 0,4V als Arbeitspunkt mit einem Delta von 0,1V drumherum, um mal irgendwelche Zahlen fürs Verständnis dafür zu nennen), dann muss man aber auf der Empfängerseite erst wieder verstärken, bis man damit was anfangen kann. Daher nutzt man Optokoppler auch eher zum (galvanischen) Entkoppeln von Digitalsignalen. Wer analoge Signale galvanisch voneinander trennen möchte, sollte die Spannung eher frequenzmodulieren (falls es nicht ohnehin schon ein Video/Audiosignal o.ä.) ist und mit einem 1:1 Trafo ("Übertrager") übergeben und ggf. auf der Empfängerseite wieder demodulieren. (Alternativ ginge neben neben der Frequenzmodulation auch eine Pulsweitenmodulation mit einem Digitalsignal und dann kann man wieder einen Optokoppler in Betracht ziehen!)