Beiträge von 1ST1 im Thema „Was liefert ein Optokoppler?“

    Moin,

    kommt auf die Anwendung an, Dioden werden oft auch als Schalter genutzt, z.b in der HF Technik, zur Bandumschaltung, ändern der Resonanz Frequenz von Schwinkreisen etc.. Haben hier bis vor kurzem noch alte Bosch/Motorola 8B1 Funkgeräte repariert, da sind reichlich Dioden als Schalter verbaut, Ober/Unter-Band Umschaltung ,Oberwellenfilter usw..

    HF-Technik... Da ist sowieso alles ganz anders... Taktraten im C-64 sind für die HF-Leute Gleichspannungen ... :thumbsup: Für HF-Leute sind Drähte hochohmige frequenzabhängige Widerstände (Bandpass) und Nutzsignale werden durch Hohlleiter (Rechteckige Rohre mit Lambda/4 Durchmesser) gefunkt. :zzz:

    Computerbastler: ist Dir schon aufgefallen das du komplett am eigentlichen Thema vorbeiredest?

    Und das was er über Leuchtdioden erzählt, kompletter Unsinn ist? Eine LED ist kein Schalter. Das verwechselt er ein bischen mit einem Transistor, der tatsächlich schaltet (Strom verstärkt).

    Alles weitere bitte der allwissenden Müllhalde (Links anbei) oder einem guten Elektronik-Fachbuch entnehmen (z.B. dem von Naundorf).
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    Der Optokoppler hat noch andere Vorteile. Da hier GND vom C64 und GND von der Sensorschaltung getrennt hast du garantiert keine Probleme mit Potentialdifferenzen (*) und durch die komplette galvanische Trennung sind statische Entladungen irgendwo auf der Strecke keine Gefahr. Ein IC könnte durchgehen und trotzdem noch den CIA mit in den Tod reissen.


    Da hast du natürlich recht. Das ist der Vorteil einer galvanischen Trennung.

    Die 3V sollte der Joystickport des C-64 aucdh direkt als High erkennen können. Ansonsten hängst du einfach noch ein einzelnes TTL-Gatter dazwischen und dann hast du auch deinen Schutz. Z.B. ein UND-Gatter bei dem ein Eingang auf High liegt, oder dein PIR einfach beide Eingänge gleichzeitig speist, oder einen 74(LS)04 oder 74(LS)14 (ein Gatter würde invertieren, zwei hintereinander geschaltete Gatter würden es wieder gerade biegen). Das TTL-Gatter wäre dann der Schutz für den CIA. Auch TTLs erkennen 3V schon als High-Pegel.

    Ja, was willst du mit dem Schaltbild sagen? Dass der Operationsverstärker auf der linken Seite solch ein Kleinsignal erzeugt, und das auf der rechten Seite von dem OP wieder verstärkt wird, und sich so die Optokoppler in einem (annäherend linearen) Arbeitspunkt befinden?

    Und der als zweites verlinkte Trennverstärker verwendet einen 1:1 gewickelten Trafo (Übertrager).

    wobei es bei analogen Signalen bauartbedingt die Liniarität etwas leidet.

    Ein "bischen" ist gut. LEDs und Fotodiode/Fototransistor sind nur in engen Bereichen, wo Stromdurchfluss linear von der anliegenden Spannung abhängig sind. Und dabei ist nichtmal gegeben, dass die LED die gleiche Kennlinie wie das photoelektronische Bauteil hat, so dass der eine Effekt den anderen Effekt aufheben würde. Das Resultat sind hübsche Verzerrungen. Oder aber die analogen Spannungswechsel des zu übertragenen Signals lassen sich als "Kleinsignal" (also nicht den kompletten möglichen Spannungsbereich z.B. TTL Pegel) des Optokopplers nutzen, sondern tatsächlich in einen annäherend linearen Arbeitspunkt des Optokopplers abbilden (z.B. nur 0,4V als Arbeitspunkt mit einem Delta von 0,1V drumherum, um mal irgendwelche Zahlen fürs Verständnis dafür zu nennen), dann muss man aber auf der Empfängerseite erst wieder verstärken, bis man damit was anfangen kann. Daher nutzt man Optokoppler auch eher zum (galvanischen) Entkoppeln von Digitalsignalen. Wer analoge Signale galvanisch voneinander trennen möchte, sollte die Spannung eher frequenzmodulieren (falls es nicht ohnehin schon ein Video/Audiosignal o.ä.) ist und mit einem 1:1 Trafo ("Übertrager") übergeben und ggf. auf der Empfängerseite wieder demodulieren. (Alternativ ginge neben neben der Frequenzmodulation auch eine Pulsweitenmodulation mit einem Digitalsignal und dann kann man wieder einen Optokoppler in Betracht ziehen!)