Beiträge von Retrofan im Thema „Backup von Dateien allgemein“

    Das ist damit sehr platzsparend. Für den Benutzer zeigt sich das aber so, dass man in jedem Datumverzeichnis ein komplettes Backup hat.

    Genau so kenne ich das auch. Time Machine arbeitet ja genau so – mit Hardlinks. Und wenn man Spaß daran hat, kann man auch in den Datums-Ordnern auf der Backup-Platte herumstöbern. Aber das GUI, was vom OS darüber gestülpt ist, ist halt eingängiger. Einfach dahingehen, wo man etwas vermurkst hat und an der Zeit drehen, bis wieder alles OK ist (wie im Video gezeigt).

    Und mit jeder Windows Version meinte Microsoft das Backupformat komplett verändern zu müssen.

    Das ist natürlich nervig.

    Aber da ich ja einen Schwung Beiträge aus dem Linux-Thread in diesen verschoben habe, können ja vielleicht auch mal die Linuxer berichten, wie sie im Falle eines Falles eine zerstörte Datei aus dem Backup wiederherstellen.

    Aber die Datei suchen kann man entweder über die Suchfunktion von Windows

    Aber du suchst im Backup und nicht da, wo die Datei verschwunden ist, oder? Es ist also nicht wie bei macOS, wo du an der Stelle der verhunzten Datei sagst: Zeig mir, wie das hier früher (vor einer Stunde, gestern, letzte Woche ...) aussah! Ich glaube, da müsste ich mich erst dran gewöhnen.

    Du verwendest ein Dritthersteller-Backup-Tool. In Windows und Linux ist doch aber sicherlich eine Backup-Funktionalität eingebaut, oder?

    Keine kyptischen Fileformate

    Das ist ja bei Time Machine ebenso. Aber was musst du tun, wenn du eine Datei gelöscht oder überschrieben hast und nicht weißt, wann? Was tust du praktisch? Musst du in den inkrementellen Backups manuell herumsuchen oder hat das Betriebssystem irgendwelche Funktionen, um dir die Arbeit zu erleichtern?

    Wie man ein lokales Backup anlegt, ist ja irgendwie ein Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Was mich aber interessieren würde, ist "das eigentlich wichtige": Wie bekomme ich bei Linux oder auch Windows meine Dateien zurück? Neben dem Zurückspielen des Vollbackups (auf den alten oder einen neuen Rechner) bei einem Festplattendefekt oder Rechnerwechsel gibt es ja noch den wahrscheinlicheren Fall, dass ich versehentlich selbst Daten gelöscht oder überschrieben habe. Ich kenne da ja nur Apples Time Machine, die ihren Namen sicherlich von genau dieser Funktion bekommen hat:

    Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

    Aber wo gehe ich bei anderen Systemen hin oder welchen Knopf drücke ich, wenn mir auffällt, dass in einem Verzeichnis eine Datei (oder ein ganzer Ordner) fehlt oder zerstört/überschrieben ist?

    aber die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem zuhause eingebrochen wird während man weg ist und PCs/Macs und Harddisks entwendet werden, schätze ich als reale und nicht kleine Gefahr ein.


    Ok, ich hatte vergessen zu erwähnen, dass mein Arbeitsrechner ein Notebook ist und mich oftmals begleitet – dadurch sind dann auch (wenn ich nicht zuhause bin) Hauptdatenbestand und Backup räumlich voneinander getrennt.

    Das ist ja für viele Leute auch absolut ok und eine der beliebtesten Lösungen bei MacOSX Anwendern. Ich weiss allerdings ganz ehrlich nicht, ob Apple auch einen Windows-Client dafür mitliefert, um Backups zu machen.


    Ich sehe nicht, dass dieser Thread im Windows-Bereich liegt (sonst hätte ich meine Strategie gar nicht erwähnt). Ich kenne aber eine Person, die von einem nur zeitweise laufenden Mac die Windows-Datenplatten gleich mitsichert, weil es die am einfachsten zu konfigurierende Lösung war. Vor allem das Zurückholen der Backup-Daten erschließt sich einem intuitiv.

    Für die Personen, die in einem Büro-Umfeld arbeiten, ist es wohl kein grosses Problem, eine private 2.5" Festplatte in der Schublade oder im Kasten aufzubewahren und regelmässig auszuwechseln.


    Die Notwendigkeit des Auswechselns sehe ich nicht. Sollte wirklich die Backup-Platte die Grätsche machen, entsorge ich sie und nehme eine Neue. Das dann ausgerechnet in den paar Stunden Backup-loser Zeit auch noch die Hauptplatte abraucht, ist doch eher unwahrscheinlich. Und in 99% der Fälle, in denen ich auf mein Backup zurückgreifen musste, brauchte ich genau die letzte gebackupte Dokumenten-Version und nicht eine vom letzten Jahr.

    Vorab: Ich sehe diesen Thread komplett losgelöst von dem Thread, in dem er inhaltlich entstanden ist. Hier geht es (zumindest für mich) weder speziell um Office-Dokumente, noch Windows XP oder finanzielle Engpässe oder was auch immer, sondern einfach um Backup-Strategien.

    Primäre Backup Platte für Tages- und Wochenbackup
    Hier wird jeden Tag ein MO/DI/MI/DO/FR/SA/SO Ordner erstellt mit der Kopie der Datenverzeichnisse aus der internen Datenplatte.
    Einen SO2 / SO3 / SO4 empfehle ich auch noch, um bis zu 4 Wochen zurückgehen zu können.


    Da denke ich gar nicht drüber nach, das macht alles Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. für mich. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Sekundäre Backup Platte 1 zum Austausch extern
    Wird als Kopie der Primäre Backup Platte extern gebracht (Familie, Büro, Freunde)


    Das habe ich leider noch nicht (bzw. nicht mehr). Früher habe ich zu dem Zweck DVDs gebrannt und dann in meinem Elternhaus (andere Stadt) gelagert. Aber heutzutage sind die Dateien oft zu groß und das ganze ist mir leider auch zu aufwändig geworden. ALeX macht ein verschlüsseltes Cloud-Backup bei einem darauf spezialisierten Anbieter, um im Falle eines Brandes o.ä. Daten gerettet zu haben. Soweit bin ich noch nicht – aber ich finde mein stündliches, inkrementelles Backup (meiner geschäftlichen, wie auch privaten Daten) auch schon recht weit vorn, wenn ich so sehe, wie viele andere mit ihren Daten umgehen.