Beiträge von rayden im Thema „Backup von Dateien allgemein“

    Gäbe da sicher auch Programme welche die eine (externe) HDD mit der anderen (externen) HDD Festplatte abgleichen und fehlendes auf der einen im Vgl. zur anderen automatsich ersetzen.

    Aber solange die zu sicherneden Daten nicht allzu viel sind / werden, bleibe ich bei der einfachen manuellen Vorgehensweise. Mache das schließlich allenfalls alle halbe Jahre, bis auf wichtigeres die dann aber eh nur die Größe von Dokumentdateien haben (= ist schnell gemacht / erledigt).

    Sia :)

    rsync oder unison wären hier Dein Freund :)

    Ich bevorzuge unison, da ich damit mehrere Rechner bilateral synchronisieren kann.

    (Ich synce damit zwischen MacBook (OSX), iMac (FreeBSD) und einem Thinkpad (FreeBSD)).

    Für Deinen Fall mit den externen Festplatten ist rsync ausreichend.

    Beides kann mit ein wenig Aufwand auf einer Windows-Kiste mittels Windows-Subsystem for Linux aka WSL eingerichtet werden. Es ist ein wenig Aufwand, aber danach funktioniert es einfach.

    Alternativ gibt es für dieses Windows wohl noch Robocopy, welches syncen kann.

    Gute Idee und da gebe ich dir Recht ein Raid ist kein Backup. Ein Backup schützt mich nicht nur vor fehlerhaften Datenträgern, sondern auch vor Dateilöschung. Was mir tatsächlich einmal passiert ist. Ich habe die Löschung eines Ordners nicht gemerkt und diese Löschung wurde dann überall mitgesynct. Irgendwann, als ich den Fehler bemerkte, konnte ich nichts zurück holen, also war das von mir auch kein Backup sondern nur eine Spiegelung. Hätte ich in regelmäßigen Abständen wirklich ein Backup gemacht, wären die Daten noch vorhanden. Das war so ein schönes Java Projekt, dem ich heute noch nachtrauere. Aber da habe ich, für die eigene Blödheit, halt Lehrgeld zahlen müssen.

    Das fatale bei den RAID's in NAS oder anderen geräten ist nicht nur dass eine HDD oder mehrere kaputt gehen können, viel schlimmer ist es wenn der dort genutzte RAID Controller selbst Hops geht :/

    Das ist mir mir mal bei nem Workstation Mainboard mit onboard RAID-Controller passiert.... Sowas von gekotzt.... Denn in dem Fall muss man sich auch den gleichen oder einen kompatiblen RAID-Controller holen, damit man auf sein RAID wieder zugreifen kann...

    Korrekt. Das ist ein wichtiger Punkt. Daher sollte man stets Software-RAID nehmen, sodass es dem RAID egal ist, welches Mainboard, welcher Controller, etc. dabei ist. So kann man bei einem Hardware-Defekt auch z.B. ohne Probleme das Mainboard tauschen.

    Ich habe mit FreeBSD und ZFS als Dateisystem, bzw. RAIDZ2 (ähnlich RAID6) sehr gute Erfahrung gemacht.

    Das ganze gibt es als fertige NAS-Distribution: XigmaNAS (ehemals NAS4Free) oder FreeNAS.

    Tip: Da im Freundeskreis es bestimmt jemanden gibt, der dasselbe Problem hat:

    Einfach bei ihm ein Backup-NAS hinstellen. Im Gegenzug darf er bei Dir zuhause (s)ein Backup-NAS hinstellen.

    Das kann dann z.B. einmal im Monat/Woche oder auf "Zuruf" angemacht werden (Stichwort "Stromkosten sparen") und fröhlich syncen. Danach wird es wieder aus gemacht.

    Natürlich muss dazu das Backup-NAS "von aussen" zu erreichen und entsprechend abgesichert sein.

    Wenn beide Parteien über eine Fritzbox verfügen, kann man deren eingebautes VPN nutzen.

    Somit habt ihr beide ein off-side Backup, welches im hoffentlich nie eintretenden Fall der Fälle eure Sicherungskopie ist.

    Wer jetzt sagt: "Wäääh, noch ein NAS kaufen, dass ist mir zu teuer!eins!elf!!".

    Ja dann ist das so. Dann sind aber auch die zu sichernden Daten nichts wert.

    Alternativ gehen auch rotierende Backup-Festplatten, wobei eine Platte woanders (z.B. auf der Arbeit) liegt und die andere zuhause. Zuhause wird dann wöchentlich oder so aktualisiert und auf die Arbeit geschleppt und die von der Arbeit dann wieder nach Hause.

    Im übrigen gilt: ein RAID ist kein Backup.