von denen ich übrigens den größten Teil zur Bearbeitung gleich auf PC und auf Laptop habe ...
Und das ist kein Backup im weitesten Sinne? Du hast die Daten an zwei Orten, physikalisch getrennt, was ja ein simples Backup ist.
Was ich weiter oben vergessen habe zu erwähnen: Der grösste Feind der Daten ist primär der User selbst (Fehlbedienung, unbedarftes/unbeabsichtigtes Löschen, evt. Software-Fehler), siehe auch das Beispiel im Thread-Anfang hier.
Viele unsere Dokumente sind nicht "lebensnotwendig". Das heisst aber nicht, dass sie nicht wichtig sind oder einen hohen Stellenwert für uns haben. Auch ein mehrseitiges Dokument, ein editiertes Bild, seitenweise Source Code, an denen ich privat mehrere Stunden oder sogar Tage daran gearbeitet habe, ist nicht "lebensnotwendig", aber es würde sehr viel Lebenszeit sinnlos vernichtet werden, wenn so eine Datei einfach futsch ist.
Erklär das mal dem Partner/der Partnerin "sorry, die Fotos der Kinder, wie sie aufwachsen, sind weg und ich habe kein Backup weil ich zu geizig war". Wie wird die Antwort dann wohl ausfallen? 
Wenn z.B. unsere Fotos auf der Festplatte der letzten 15 Jahre einfach so mal vernichtet werden, kein Backup vorhanden ist, weil man uneinsichtig war und sich auf Prinzip "bei mir passiert eh nie was" verlässt, wird der Aufschrei für den einen oder anderen User gross sein. Da sind emotionale Werte, die in diesen Fotos stecken, auch wenn sie nicht "lebensnotwendig" sind.
Ich hoffe wirklich, dass sich die Leute nicht an Dir ein Beispiel nehmen mit so einer sorglosen Einstellung. Es geht 99 Mal gut, aber es braucht nur EINMAL um wichtige Dateien zu löschen.
In meinem beruflichen aber auch im privaten Umfeld passieren die meistens Datenvernichtungen durch Doofheit, Müdigkeit oder Unwissenheit. Zuhause sind die User auch eher potentiell weniger PC-affin, also ist die Wahrscheinlichkeit für Datenverlust durch eigene Doofheit nicht klein (passiert mir auch ab und zu). Mein Grundsatz ist: Man muss den User vor sich selbst schützen!
Im beruflichen Umfeld ist eine solche Backupignoranz grob fahrlässig, das kann im schlimmsten Fall ein Unternehmen in den Ruin treiben, wenn businessrelevante Daten von einem Tag auf den anderen nicht mehr da sind und Monate oder gar Jahre Arbeit vernichtet wurden.
in einem Wort - wenn ich von meinen 2251799813685248Bytes noch BackUps anstellen müßte, wäre mein Computer wohl bis zum St Nimmerleinstag beschäftigt und könnte nix anderes mehr tun!
Wie ich schon im vorherigen Posting erwähnte: Davon muss man auch nicht jeden Tag ein vollständiges Backup erstellen, sondern ein bisschen Brain.exe walten lassen: Relativ statische Daten wie Fotos, Musik, Videos, eBooks etc. kann man einmal vollständig sichern und dann nur die Deltas, welche eher klein sein werden.
Wenn das einem alles zuviel Brain.exe ist: Ein smartes Backup Programm (ich empfehle hier etwas, das die Dateien 1:1 ablegt und nicht ein propiertäres Backup Fileformat verwendet) verwenden, welches nur die Deltas vom letzten Backup sichert.
Ich verwende im Büro und Zuhause z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., weil es mit symbolischen Links arbeitet und so die Backup-Ordner relativ klein behält. Gibt's auch als freie, light Version. Oder das Windows 7/8.x eigene Backup Programm, welches ZIP Archive erstellt. Der Vorteil von der 1:1 Ablage der Dateien im Backup ist, dass man auch wenn das Windows-System im Arsch ist, von einem andere PC aus die Harddisk anschliessen und zugreifen kann oder per Linux-BootCD etc.
Solche Gedanken muss man sich auch machen für den Fall der Fälle: Wie einfach komme ich wieder auf meine Dateien?
IMHO, gibt es bei den heutigen Festplatten Preisen einfach keine Ausrede, kein Backup zu machen! Der Speicherplatz ist heute der kleinste Kostenfaktor.