Wenn es was älteres sein sollte, musst du ein paar Dinge beachten, dann ist es auf jeden Fall einen Versuch wert:
1. Es muss ein Markengerät sein, sonst hast du nur Ärger mit Ersatzteilen und Reparatur. Ich empfehle da ein Thinkpad, oder ein Gerät aus der Dell Businessreihe, beispielsweise Latitude.
2. Akku kannst du vergessen. Die sind nach mehr als 10 Jahre alle hin, Ersatz aus China hält von 12 bis Mittag.
3. Es muss einen TFT haben, kein DSTN, wie man sie früher als Billiglösung auch für Farbe und fast immer bei Graustufen hatte.
4. DOS läuft auf allem, was damals mit Windows 98 verkauft wurde. Windows 3.11 läuft nicht mit Computern, die mehr als 16 Mb Speicher haben!
Ich empfehle als DOS entweder FreeDOS, oder wenn du es findest PTS-DOS. Vorteile: Im Gegensatz zum abgespeckten Windows 7 viele Extras, darunter auch TCP/IP. Zumindest PTS-DOS läuft sowohl mit Windows 3.11, als auch mit Windows 95 oder 98.
Nicht zu vergessen dass mit PTS-DOS und auch FreeDOS neuere Filesysteme als nur FAT16 benutzt werden können. Das bedeutet nicht nur einen Wegfall der 8.3 Beschränkung, sondern vor allem auch die Möglichkeit, größere Festplatten als 4 GB einzusetzen.
Die Partitionsgröße ist, außer bei NTFS, trotzdem auf 2 GB beschränkt.
Ein gut erhaltener Laptop zwischen 486/100 und Pentium II/233 dürfte wohl für einen Versuch geeignet sein. Etwas cooler als ein oller Dell wäre vielleicht auch ein Panasonic Toughbook. Die kosten in der gefragten Leistungsklasse auch nur noch ca. 30 Euro, sehen aber wirklich cool aus. Und sind erstklassig verarbeitet und gehen nicht so schnell kaputt.