Da muß ich deine Erwartungshaltung leider etwas dämpfen: durch die Art und Weise wie die Bitmap auf dem VIC-I realisiert wird, beträgt die Farbauflösung bis zu einer Auflösung von 128x128 Pixeln noch 8x8 Pixel, bei größeren Auflösungen sogar nur noch 8x16 Pixel, d.h. diese Bereiche haben dann jeweils die gleiche Vordergrundfarbe. Der Hintergrund gilt für die gesamte Anzeige.
Diese Beschränkungen in der Farbauflösung lassen sich in der vertikalen Richtung durch sehr, sehr viel Trickserei zwar noch etwas verbessern, dies geht aber stets zu Lasten der Pixelauflösung und der verfügbaren Rechengeschwindigkeit.
Horizontal haben also ohnehin immer zwei Buchstaben die gleiche Farbe (diesen Effekt gibt's auch bei Software-80-Zeichenkarten beim C64), und im vertikalen Fall kommt dann bei den von dir getesteten Programmen teilweise noch dazu, daß deren Buchstaben incl. Zwischenraum nur 7 Pixel hoch sind! Das geht weder gerade in 8 noch in 16 rein, und bei den meisten Buchstaben hätte man dadurch irgendwie mittendrin einen Farbsprung, wenn man freie Farbwahl zulassen würde. Sieht S****ß* aus, und darum versuchen's diese Programme erst gar nicht. 
Meine Routinen arbeiten auf einer 160x192 Bitmap und die Zeichen sind incl. Zwischenraum 8 Pixel hoch. Dadurch hat man zwar nur noch 24 Textzeilen und die Farbbeschränkung gilt auch hier, bezieht sich aber immer auf 2x2 Zeichen, und ist halbwegs gut kontrollierbar. Ich hab' da noch ein weiteres Beispiel parat, wo Du das mal ausprobieren kannst, ein 40-Zeichen-Text-Screen-Designer im Anhang. Einfach beim Start E für Edit drücken, und dann beim "FILE?" Prompt die Datei HELP laden. Das Programm läuft mit einer +8K RAM-Erweiterung. 