Wie Commodore zu der aufgedrucken Prüfsumme gekommen ist, werden wir wohl nie erfahren.
Prinzipiell hast Du damit leider Recht.
Da gibt es dann nur zwei Möglichkeiten:
1) Wir finden eine plausible Fusemap mit genau der aufgedruckten Prüfsumme entspricht (womit wir weiterhin keine richtige Bestätigung haben) oder
2) wir finden einen (evtl. älteren) 906114-04, welcher noch die Fusemap mit der aufgedruckten Fusemap beinhaltet. Man müßte also alle ällteren 600er Boards mal abklappern.
Das bei dem 906114-04 ein geändertes Verfahren zum Berechnen der Prüfsumme zum Einsatz kommt, halte ich bei der Bestätigung der Prüfsumme des 906114-05 für sehr unwahrscheinlich.
Außerdem gibt es noch das Gerücht, daß es bei einem der CBM-II Geräten ein geändertes PLA geben soll. In der freien Wildbahn wurde es anscheinend noch nicht gesehen. Vielleicht entstammte es wirklich einer Vorserie oder nur den ersten Geräten. Immerhin hat der 600er eine niedrigere Nummer des 906114 und wir können davon ausgehen, daß die Entwicklung des 600er evtl. etwas vor dem 700er erfolgte. Die Coprozessor-Karte wurde erst mit dem 700er entwickelt. Evtl. ist da noch etwas von dessen Entwicklung zum 600er zurückgeflossen?
In Deutschland haben wir zwar erstaunlich viele CBM-II (600er und 700er) gehabt, aber damit vermutlich auch einen späten Entwicklungsstand!
Meine 610er haben leider sehr hohe Seriennummern. Diese wurden bei Steve auch mal eine zeitlang als letzte bekannte Seriennummern geführt.
Sowohl Rev.2 (einmal vorhanden) als auch Rev. 3 sind identisch!
Ein Revisionswechsel muß sich nicht am binären Inhalt wiederspiegeln. Es gibt noch ein weiters Mytherium bei Commodore. Die beiden RRIOTs für die ersten 2040 mit dem DOS 1.x sind auch identisch. D.h. der ROM-Inhalt von 901466-01 und 901466-02 sind gleich!
Es wäre also mögich, daß hier nur der Herstellungsprozeß geändert wurde. Evtl. wurden bei der Rev. 3 andere PLAs als Grundlage verwendet als bei Rev. 2?