Beiträge von oneBitman im Thema „composen in assembler source?“

    danke für die Erklärung am weg. wer inwiefern daneben liegt ist in diesem Internetz immer schwer zu sagen, nicht jeder hat die selbe Bedeutung mit den selben begriffen verknüpft. das fängt dann schon an bei "Laie" und der internen fehlerkorrektur, die jeder hat, die uns glauben macht das im OP mit "editor" ein tracker gemeint ist (so daneben greift ein Laie normal nicht? als Profi würde man nämlich tatsächlich auch editor sagen können).

    das man zum editieren eines player sourcecode weniger Kenntnisse braucht als zum bedienen eines trackers kann ich mir schwer vorstellen, ich habe es aber auch nie versucht. ich gehe bei SOURCE aber auch oft von reinen ASM listings ohne Kommentar aus, womit ich wohl alleine dastehe.


    Naja, soo kompliziert ist das bei den Notenwerten nun auch wieder nicht. IdR macht man sich da schon eine entsprechend aussagekräftge Labelliste (siehe den Source vom 256bytes Player auf der Codebase), um nicht komplett irgendwelche Hex-Werte für Noten eingeben zu müssen.
    In meinem WIP "spidertrakka" mache ich das derzeit auch (noch) im Text-Editor. Aber gut, das Ding ist auch noch nicht fertig.
    Es gibt auch ältere Routinen für den TurboAssembler, wo man die Notenwerte schon als "Labels" hat. Sind ja letztlich alles nur Tabellenindizes auf die Frequenztabelle.

    Wo man wirklich nicht drumherum kommt sind eher die Wellenformen, ADSR, Filtersettings usw... Da kann man sich wirklich wenig sinnvoll von der Hex-Ebene trennen, weil man halt einzelne Bits setzen/löschen muss.

    deswegen meinte ich per definition programmierer, als laie hat man keine ahnung von einer labelliste und tippt dementsprechend zuerst mal im monitor immer wieder die selben werte ein. von einer "hochsprache" war ja auch nicht die rede sondern "assembler source", was aber eigentlich auch ein dehnbarer begriff ist. ich hätte es eben als assembler listing ohne programmierumgebung gesehen.

    capt. obvious says: ich meine, für den der es kann ist es immer leicht. und wenn man als laie etwas machen will wofür man einiges können muss dann ist es schwer, weil man vieles lernen muss, da man ja laie ist.

    demnach muss man die eingangsfrage, ob es geht, erstmal mit "NEIN" beantworten. die zweite frage, ob es was gäbe das einfach anzuwenden ist, wäre abzuwiegen ob man es als totaler laie es schafft routinen zu nutzen (selberschreiben fast unmöglich) von denen man überhaupt keine ahnung hat, da ich der meinung bin das man sachen besser nutzen kann wenn man sie komplett versteht würde ich die zweite frage auch mit "NEIN" beantworten. völlig ausser acht gelassen: der nutzen vs. zeitaufwand sich als laie das anzutun. /analyse ende

    dann die langversion:

    wenn man sich als laie den editor sparen will um musik direkt in assembler zu machen dann sehe ich es als widerspruch in sich, weil man schon gehörige kenntnisse braucht um einen editor zu bedienen, also in der art das man weiss was man da tut, und musik ohne editor in assembler zu machen ist dann noch drei ecken komplizierter. und dann vom kompositionsvorgang selbst, man muss schon sehr guter musiker sein wenn man spass daran hat notenwerte und längen in hex reinzuhacken bzw. muss einem der programmier schon halb mit in die wiege gelegt sein.

    es ist ja nicht trivial einfach mal die daten auf den sid zu schicken, weil der rechner ja auch noch andere sachen nebenbei macht, dementsprechend muss man sich die playroutine nach den eigenen bedürfnissen zusammenstricken das immer kleinweise, aber superschnell, ein teil der musik abgespielt wird, was dann wieder wie ein ganzes klingt. auch bei "nur musik" routinen muss man sich gedanken machen weil man ja schon möchte das alles ziemlich gleichmässig getimet wird und nicht dahinholpert.

    für den anfang, für einen laien, kann ich empfehlen die beispiele in basic aus dem manual sich anzuschauen, und dann mal eine data orgie anzugehen mit notenlängen und werten, um sich vor augen zu führen wie lustig das wirklich ist.

    und überhaupt müsste man grundlegendes verständinis von asm haben bevor man den sid befeuert, sonst ist das eine gleichung mit zwei unbekannten.

    und warum die alten hasen das gemacht haben - hubbard hatte wohl keine andere wahl. es geht da nicht um "sich den editor sparen" sondern oft auch darum das es keinen editor gab bzw. die editoren nicht die sound bedürfnisse der jeweiligen musiker abgedeckt haben, also haben sie eigene tools entwickelt. viele sounds von galway sind nur dadurch entstanden weil er programmiertechnisch auch sehr viel in der birne hat. wäre ja auch ein graus wenn alle mit soundmonitor arbeiten würden.