Ja, suppi, passt.
genauso wie verschiedene Mainboards bei den Spannungsreglern verschieden ausgelegt sein können, ist es auch bei Netzteilen. Nur weil der Netzteilstecker passt, passt das Netzteil nicht unbedingt auch in seiner Stromverteilung zum gewünschten Mainboard. Man kann nämlich die Spannungsregler z.B. für die CPU auf den Boards verschieden konstruieren. Die Spannungsregler können sich dann eben mal aus 3.3, 5 oder 12V versorgen. Und da CPUs so ziemlich das kritischste Bauteil in Bezug auf Stromverbrauch und Zuverlässigkeit der Spannungsversorgung sind, muss man sein Netzteil eben sehr genau zum gewünschten Mainboard aussuchen. Bei Intel-CPUs ist es seit P4-Zeiten lange so, dass die CPU-Spannungsregler zumeist aus der 12V-Versorgung gespeist werden. AMD hat sich mit der Einführung der Athlon-CPU dafür entschieden, auf 3,3V und 5V zu setzen, und diese auf Core-Spannung bzw. fürs externe Businterface der CPU herunter zu regeln. Besonders die allerersten Boards für den Athlon waren richtige Stromfresser auf diesen Leitungen, ich erinnere hier vor allem an das AMD-Referenzboard "Fester" und das fast baugleiche MSI MS-6167 (Einziger Unterschied: Anzahl der ISA/PCI-Slots, siehe z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ) waren ganz brutal: Um höchstmöglichste Spannungsstabilität zu liefern, waren die Spanungsregler so ausgelegt, dass sie selbst noch mal so viel Strom verbrauchten, wie die CPU selbst, und all das aus Combined Power 3,3+5V! Das war Anfangs eine echte Herausforderung für Netzteile und Rechnerschrauber! Erst spätere Boardgenerationen waren weniger empfindlich (siehe z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ), aber gleichzeitig stieg der Prozessortakt und damit wieder der Stromverbrauch, aber inzwischen gab es dann genügend passende Netzteile.