In einem Artikel des Atari ABBUC Magazins habe ich mit Genugtuung davon gelesen wie "schlecht" Windows ist und wie gut, schlank, straff, effektiv, etc. man damals programmieren musste, weil die begrenzten Ressourcen das so erforderten.
Und heute gibt es nur noch dumme Menschen die auf aufgeblasenen Schwachsinns-Systemen ineffektiven und ineffizienten Spaghetti-Code produzieren der nur deshalb läuft, weil Brute Force auf aktueller Hardware eben möglich ist.
Das dachte ich auch lange Zeit. Ich fühle eigentlich immer noch so. Aber mein Verstand sagt mir auch, das kann nicht sein. Es gibt auch heute Coder, die sehr elegant programmieren können und Compiler, die sehr guten Maschinencode erzeugen, eher besser als es ein Mensch könnte. Es gibt auch heute noch den Ehrgeiz, eine Sache gut zu machen, auch wenn die Ressourcen erlauben, es schlampig und unsauber zu tun.
Windows ist zwar das Böse, aber selbst Microsoft hätte nicht überlebt wenn alles was sie entwickelt hätten, schlecht, langsam und instabil gewesen wäre. Für Microsoft arbeiten heute gute Entwickler mit den modernsten Tools. Anders geht es auch nicht, mit Google und Apple im Nacken. Der freie Markt erzwingt Qualität und Aktualität, selbst beim Todfeind Microsoft.
ASM-technisch setze ich auf ACME und (weiterhin) cc65. Claus hat mir beigebracht warum ich cc65 nicht vergessen sollte (Vorteile beim Nachladen von Code) auch wenn ACME angenehmer ist. Als Purist sollte man TASS nehmen, habe ich mir sagen lassen.