Dann scheint es auch da unterschiedliche Steckerqualitäten zu geben. Ich hatte mir vor Jahren mal so ein Kabel besorgt und kam damit nicht weiter.
Beiträge von 1ST1 im Thema „Atari ST1040 Erstkontakt“
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Im Anschlusskabel vom SM-124 sind aber nicht die RGB-Signale drin, daher ist solch ein Kabel als Grundlage für ein RGB-Scart-Kabel unbrauchbar. Man kann es eigentlich nur benutzen, um ein beschädigtes Kabel an einem SM-124 zu erstetzen oder einen Monochrom-zu-VGA-Adapter zu basteln. Der Monitorstecker ist vergossen und das Mono-Detect-Signal ist direkt im Stecker mit Masse verbuden, so dass man da kaum was anderes damit machen kann.
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Oder man baut - sofern man hat - eine AutoSwitch-Overscan-Platine in den ST ein und erfreut sich - nach Treiberinstallation auf der Platte - an 768x576 Pixel Auflösung ohne Ränder.
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Was hatte es beim Atari eigentlich mit den Bomben auf sich? Ich hab das nie verstanden. Mir ist klar, das die Anzahl der Bomben einen Code ausgibt, welcher Fehler anliegt, doch weshalb gerade eine Bombe?!
Kennst du auf dem Amiga die Guru-Meditation? Das ist exakt das selbe. Ein Trap, ausgelöst vom 68000, der anzeigt dass ein fataler Programm- oder System-Fehler aufgetreten ist, z.B. eine Division durch 0 oder ein unbekannter Maschinenbefehl. Die Anzahl der Bomben zeigt an, welcher Fehler es war, allerdings ohne die Details wie Speicheradrese anzuzeigen, wie es der Guru oder der Blue-Screen von Windows macht(e) (Bei Win 8.x sieht man vom Bluescreen auch nur noch ganz wenig, meistens nur noch ein ":-(" )
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Es ist alles wichtige an Bord, wir kamen damit damals hervorragend zurecht. Und auch heute reicht das noch, um Programme starten zu können. Schau mal hier, da findest du auch Bedienungshandbücher zum runterladen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Für weiteren Komfort schließt man eine Festplatte an, packt zusätzliche Treiber und Erweiterungen, Systempatches usw. nach c:\auto bzw. nützliche ACCs nach c:\, Xcontrol-Felder nach c:\cpx und baut sich so seine Umgebung selbst aus. Und wenn einem dieser Desktop nicht ausreicht, mit Gemini, Terradesk, Ease und vielen weiteren stehen funktional ausgebautere Varianten bereit. Wer Multitasking haben will, installiert Magic! oder Multitos (MiNT) auf der Platte, allerdings sind selbst die kleinen MiNT-Varianten (MultiTOS von Atari) auf einem 1040er mit nur 1 MB RAM sehr speicherfressend und recht träge, moderne Varianten wie EasyMiNT oder SpeareMint kann man auf 8 MHz Maschinen total vergessen, dafür bekommt man damit aber einen TOS/Unix/Posix-artigen Rechner mit interessanten Möglichkeiten, kann man MiNT unter Aranym mal auf dem PC, Mac oder Linux mal ausprobieren, inklusive erstaunlich modern wirkenden Atari-Anwendungen. (EasyAraMiNT -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. )
Eine Shell ist am ST unter den alten TOS-Versionben (bis zum Falcon TSO 4.04) nicht notwendig, geht alles so, allerdings hat Gemini die Mupfel-Shell dennoch eingebaut. Und bei MiNT bekommt man Bash und alles was das Herz begehrt. Eine zentrale Druckerverwaltung bekommt man mit gdos, allerdings nutzen das nur neuere Programme. Mit Metados kann man CD-ROM-Laufwerke ansprechen, STiNG ist ein TCP/IP-Stack, wofür es diverse Webbrowser gibt, usw.
Und rein zum Spiele starten braucht man das alles auch nicht, nur ein Farbmonitor bzw. Scart-Kabel für den Fernseher wäre da sinnvoll.