Beiträge von 1ST1 im Thema „Wie viele PCs habt ihr einsatzbereit ?“

    Wie gesagt, es gibt zwei Definitionen für "PC". Wenn aber jemand sagt, "ich setze mich mal an meinem PC" wird sich der Zuher aber nicht bildlich vorstellen, dass sich der Sprecher an einen Amiga 2000 oder an einen ZX-81 dran setzt. Ich denke schon, dass die meisten hier die Frage so verstanden haben, dass es eben nicht um den persönlichen Computer geht, der den Kühlschrank steuert, oder um die Commodores, Ataris, Sinclairs usw. die die Forenuser hier sicherlich alle haben, sondern eben um X86-PCs. Man beachte auch die Rubrik, in welche diese Frage reingestellt wurde! Es wird ja sicherlich niemand behaupten wollen, das F64 wäre ein Forum für PCs, weil das ja auf den C64-II so wörtlich drauf steht!?!?

    Wenn du seinserzeit einem Besitzers eines Atari, Amiga, Apple Mac, Archimedes oder so gesagt hättest, sein Rechner wäre ein PC, du hättest die Fresse poliert bekommen!

    PCs, das sind diese stinklangweiligen Kisten, die ehemals nur DOS können, wo ne Maus als Spielzeug galt und deren CGA-Karte nichtmal ein schönes sattes Gelb und Grün darstellen können, sondern nur so ein markantes Lila und Blau und das dann stolz Farbgrafik nannten.

    Für den Begriff "Personal Computer" gibts zwei Definitionen, zum einen alles was irgendwie vom IBM PC abstammt, DOS oder Windows starten kann, einen X86 Prozessor hat, und ein Gate A20, ja letzteres ist immer noch da! Und ja, aktuelle Apples können auch Windows booten, mit Bootcamp, deswegen zähle ich diese (im Gegensatz zu den 68k- und PPC-Macs) ja auch zu den PCs im Sinne "Nachfolger der IBM PCs" dazu, selbst wenn diese Windows-unterstützung teils sehr eingeschränkt ist: Der aktuelle Power-Mac im Mülleimerdesign unterstützt mit Bootcamp ausschließlich Windows 8.x.

    Die anderer Definition ist die des "Persönlichen Computers", also eines Rechners, den man persönlich verwenden kann, der in seiner Gesamtheit mit seiner ganzen Leistung, mit seinen gesamten Ressourcen einer einzelnen Person zur Verfügung steht - im Gegensatz zu einem Multi-User-System, wo sich mehrere Benutzer einen Computer gleichzeitig teilen müssen. Aber hier sind die Grenzen fließend, man kann aus jedem PC mit entsprechender Software, z.B. einem Linux-Betriebssystem und entsprechender Anpassungen (SSH, XDMCP, VNC, etc.) oder einem Windows-Terminalserver (mit/ohne Citrix) solch ein Mehrbenutzersystem manchen. Ich meine aber, dass die Ausgangsfrage dieses Threads auf solche PCs mit DOS oder Windows als Betriebssystem zielte, und nicht auf "Wieviele funktionierende Computer habt ihr?" abzielte, wo man dann letztendlich jede Waschmaschine hier im Thread aufzählen könnte.


    Ok, dann gibts im Laden nur noch wenige bis gar keine PCs mehr - der Normalfall ist UEFI und nicht BIOS und auch wenn das CSM vorhanden und eingeschaltet ist fällt das nicht unter "Durcharbeiten eines BIOS".

    Doch, die können das noch, die UEFI-BIOSse haben immer noch einen BIOS-Komaptiblitätsmodus! Habe gerade heute an einem Dell R820 Server (4x 8-Kern-Xeons...) ein Firmware-Update einer SAN-Fiberchannel-Controller-Karte machen müssen, und den dazu von einem USB-Stick mit DOS gebootet. Nur Macs können das nicht.

    Auf dem Raspberry Pi läuft mittels Qemu auch Windows, wenn das denn jemand unbedingt möchte. Außerdem läuft mittels DOSbox auch Windows 3.1. Falls das jemand wirklich will. Auf einem Mac läuft sogar nativ Windows, auf einem PPC-Mac gibt es sehr gute und praxistaugliche Emus. Falls das denn jemand wirklich will. Für Acorn gibt es PC-Steckkarten, ebenso für Amiga. Wo es auch zwei recht brauchbare Softwareemulatoren für Windows gibt. Auf meinen "echten" PCs hingegen läuft nur auf einem Gerät Windows, und auch nur, weil es schon drauf war. Ein künftiger PC wird bei mir ganz sicher kein Windows bekommen, ich wüsste nicht wieso. Auch IBM hatte bei der Vorstellung des PC (und auch der Nachfolger XT und AT) keineswegs Windows im Blickfeld gehabt, Windows gab es da ja noch gar nicht.
    Deine Definition von PC ist also nichts anderes als deine rein persönliche Meinung.

    Nein. Dass ein PC ein PC ist, weil er Windows booten kann, davon war nicht die Rede. Der Maßstab ist die Kompatibilität zu MS-DOS direkt nach dem Einschalten!

    Ein PC ist in erster Linie ein Rechner, der in direkter Linie technologisch vom IBM PC abstammt und dazu noch immer kompatibel ist, sprich eine X86 CPU (Intel, AMD, Cyrix, TI, NEC, Oki ... -Prozessoren welche deni8086-Befehlssatz im Original oder erweitert verwenden) und ein entsprechendes BIOS bzw. den Nachfolger UEFI hat. Dementsprechend zähle ich die X86-Macs gerade noch dazu, aber PPC-Macs, sämtliche ARM-/MC68K-/Z80-/Z8000-/65xx-/MIPS/Alpha/Itanium/PaRisc/...Systeme eben nicht. Ein Rechner ist nur dann ein PC, wenn er direkt nach dem Einschalten und Durcharbeiten eines BIOS ein originales MS-DOS booten kann, obwohl aktuelle Macs kein MS-DOS booten können, zähle ich sie noch dazu, weil das hier nur eine Frage der Software ist, Apples (U)EFI-Implementation blockiert so alten Kram.

    Alles andere ist eine PC-Emulation.

    Vorneweg: Ein PC ist in meiner Definition eine X86-Kiste, auf der ohne Hilfe (Emulation, Virtualisierung, ...) ein Microsoft-Bertriebssystem laufen kann. Von daher gehen viele diesere beiträge hier am Thema vorbei. Ein Ra-Pi ist kein PC. Jetzt muss ich mal grübeln, was ich daheim so rumfleuchen habe...

    - Netbook mit AMD C60 CPU und Windows 8.1, das ist mein wichtigster Rechner überhaupt, wird täglich mehrere Stunden benutzt und ist fast immer und überall dabei.
    - WeTab Tablet mit Windows 8.1 und Android X86 im Dualboot als mobile Reserve, Spiele und zum Mediathek gucken
    - Core2Quad-Workstation mit Windows 8.1 für die Sachen, die einigermaßen Dampf brauchen, wird aber momentan nur alle paar Wochen hochgefahren
    - Windows 7 "Server" mit Pentium 3.2 GHz als Stromfresser mit etwa 6 TB Freigaben und als Printserver, seit kurzem ist trotz Dauerbetrieb die CMOS-Batterie leer, so dass er bei jedem Stromausfall/Reboot/... seine BIOS-Konfiguration vergessen könnte. Da er aber so gut eingekeilt in der Dachschräge hinter 2 Schreibtischen und 2 Druckern und einigen Kabeln versteckt ist und das Mainboard durch die vielen Platten so zugebaut ist, wird der Austausch der Knopfzelle ein ziemlicher Aufwand. Den müsste ich mal ersetzen durch so einen Miniserver von HP.
    - IBM Thinkpad A21m mit Windows XP (frisch neu aufgesetzt) als Transferrechner zu den Homecomputern, mit einem ZIP-laufwerk und 3 Floppylaufwerken (1x intern, einmal an der Dockingstation und dann noch ein USB-LW)
    - Wohnzimmer-PC (ASUS Pundit P2 Serie) mit irgend einem Athlon 64 X2, BluRay-LW und einer DVB-S2-Karte unter Windows 8.1 mit Mediacenter, dient als Videorekorder und als Allesabspieler. Zu archivierende TV-Aufnahmen landen auf dem Stromfresser.
    - Eine Dual-Xeon-Workstation, auf der derzeit ein Server 2008 mit Exchange zum Rumspielen mit diversen AD-Themen usw. installiert ist. Dem habe ich aber kürzlich die Datenplatten geklaut, um sie an meinem TT zu testen, er bekommt sie aber bis auf 2 Stück wieder...
    - Ein Pentium-III-Mini-PC mit frisch installiertem Windows 98 und einer Guillemot Maxistudio-ISIS-Soundkarte, ich suche gerade die Treiber-CD... die sich irgendwo in dem CD-Regal neben dem Stromfresser tief unter dem Schreibtisch in der Dachschräge "versteckt"...
    - Ein Athlon-750 mit Riva TNT und 2x Voodoo 2 und Soundblaster-Karte, müsste aber erst wieder ein OS installieren. Er hat aber schonmal meine alte Spiele+Demos-Platte aus der Zeit wieder, wo diverse Perlen drauf schlummern.
    - Ein Athlon-64-X2-Rechner von Fujitsu-Siemens mit Win7, den wollte meine Frau unbedingt haben, jetzt steht er doch nur rum, weil sie doch lieber das Notebook nutzt.
    - Ein ziemlich desolater Toshiba-Laptop mit Core-CPU und Win Vista, auf dem guckt meine Tochter immer Pocoyo auf Youtube. Mal sehen, wie lange der noch durchhält...
    - HP Touchsmart mit Win 8.1 vom Schatz
    - Außerdem könnte ich mir aus diversen Einzelteilen jederzeit noch weitere Büchsen zusammenscgrauben, habe noch diverse alte Boards im Keller liegen, ein 486-EISA-System mit ATI-Mach32-Ultra/EISA wäre sicherlich das spannendste davon, aber in dem Gehäuse steckt momentan mein Dual-XEON-Kasten. Ansonsten liegen da noch diverse Sockel 5/7-CPUs, AMD-K6-2/3, Pentium II/III, Athlons als Slot oder Sockel-CPU, diverse Celerons und Pentium 4, und zu fast allen der CPUs hätte ich auch noch ein passendes Board.
    - Beta-Systems "Supercharger" mit Nec V20 CPU und 1 MB RAM. Der gehört aber nur halb in die Definition hier, denn ohne dass man da einen Atari ST als Ein-Ausgabe-Terminal dran hängt, funktioniert der nicht.