Rein für den A500 plus ein paar kleine Erweiterungen reichen die 2,5A, aber wenns mehr sein soll wirds knapp.
Beiträge von Gerrit im Thema „Amiga 500 Netzteil“
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Die Zuleitung ist sogar vorgelötet wenn ich das grad richtig gesehen hab. Auf dem Schalter steht 3(1)/250V~, darunter 1(0,5)250~ sowie ein Zeichen das ich nicht kenne, von oben nach unter druchzogenes = ,
Das dürfte für 'nicht für Gleichspannung' stehen. Als Schalter für die paar mA zum Einschalten eine ATX-Netzteiles bzw. Wandlers wird er trotzdem gehen.
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Der Schalter im Originalgehäuse ist sowieso für mehr ausgelegt
Ja, ist er... WENN damit Wechselspannung geschaltet wird. Bei Gleichspannung hingegen ist dem nicht so, da ist der maximal zulässige Strom deutlich geringer. Schau mal auf den Schalter drauf, da steht beim zulässigen Strom auch immer dabei ob der für Wechsel- oder Gleichspannung gilt.
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Im Amiga nicht, die Antwort war auf die Aussage bezogen, daß diese Teile wegen der 12V-Versorgung ungefährlich seien.
7A über einen Hohlstecker sind aber auch schon sehr sportlich.
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80W bei 12V sind fast 7A... Da mag die Spannung ungefährlich sein, der Strom ist es nicht. Ein zu dünnes Kabel oder ein schlechter Kontakt (gerne an Steckverbindern) und schon kokelts.
So einfach ist es also nicht. Aber es gibt auch schöne kleine Schaltreglerplantinen mit weniger Leistung für wenig Geld wenn man keine 80W braucht.
Nur beim C64 hat man wieder das Problem mit den 9V AC.
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Billig ist richtig, aber mein Kumpel( baut noch deutsche Netzteile) sagt, die Bauteile bestellen die mit MHD.
Du kannst dir wünschen, wie lange die halten sollen, billige ca. 3 1/2 Jahre.Sicher, daß das nicht das Datum ist, bis zu dem die Bauteile verarbeitet sein müssen damit du keine Probleme mit dem 'Popcorn effect' bekommst? Ist bei DIP wegen der Gehäusegröße nicht so das Problem, bei SMD, insbesondere BGA hingegen schon.
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Man kann aber ganau so gut in Design auf 2.1 Jahre Bauen und dann neues Gerät verkaufen. Aber es ist halt schwer nachzuweisen ob Dummheit oder Gewollt.Kann man nicht, denn schlechte Haltbarkeit spricht sich rum. Ich kenne einige Leute die keine Fernseher der Marke X mehr kaufen weil die Probleme mit den Elkos in den Netzteilen hatten. ('X' ist eine bekante Marke mehr als 6 Buchstaben).
Zitat
Bei unseren Amiga/Commodore Computern können wir uns nicht beschweren, die haben über 20 Jahre durchgehalten, ich würde gerne mal wissen was Commodore als Mindestziel den Entwicklern mitgegeben hat? 12 Monate, 24 oder gar 36 Monate...Bei denen war 'billig in der Herstellung' das wichtigste, die Haltbarkeit war sekundär, Bil Herd schrieb mal, wenn er den Chip ein paar Cent billiger machen konnte obwohl der dann heisser wird, dann hat er das gemacht,
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Da muss ich wieder an geplante Obsoleszenz denken.....

Nö, das setzt einiges an Planung voraus. Die Erklärung 'muss billig sein' ist wahrscheinlicher.
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Hm. Das regt zum Überlegen an.
Evtl. das Kühlblech größer vorsehen......
Das braucht mehr Platz den man nicht immer hat weil die Elkos ja nahe dran sitzen sollen... Auch kostet das mehr.

Eher sollte man auch gute Elkos nehmen. Ich kenne Server die über 10 Jahre alt sind, 24/7 laufen und deren Netzteile immer noch einwandfrei funktionieren. Die dort verbauten Elkos sind allerdings auch teure Markenware.
Auch wird beim Design gerne gespart, wenn ein Elko nicht langt werden genau so viele verbaut wie nötig ist, damit das Design funktioniert (teilweise sieht man leere Plätze für Elkos auf der Platine) und man spart sich die zu den Elkos parallel geschalteten Keramikkondensatoren.
Das hat alles mit 'muss billig sein' zu tun und nicht mit 'muss schnell kaputtgehen'.
Zumindest ich würde durchaus mehr ausgeben wenn ich dadurch bessere Qualität bekomme. Nur leider kann man die Qualität schon seit Jahren nicht mehr am Preis des Gerätes festmachen.
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Bei dem Aufbau auf dem Bild ist wieder mal gut zu sehen, dass die Hersteller "absichtlich" die Verschleissteile (Elkos) neben bzw. ÜBER Wärmequellen platzieren, damit die Lebensdauer herabgesetzt ist.Vorsicht, so einfach ist das nicht. Wenn man sich die Datenblätter zu Schaltreglern durchliest, dann steht da fast immer was von 'Leiterbahnen zwischen Regler, Diode (n), Spule(n) und Elko(s) möglichst kurz halten!'. Tja, und nun? Du hast 3 Bauteile die heiss werden (Regler. Diode und Spule) und eines welches keine Hitze mag (Elko). Wie löst du das jetzt? Speziell wenn keine Zwangskühlung mit Lüfter gewünscht ist.