Beiträge von eismann64 im Thema „Pro & Contra PlayStation 4“

    Ich kann der Argumentation auch nicht so ganz folgen. Im Gegensatz zu einem Computer kauft man eine Konsole ganz gezielt für den Zweck, für den sie konzipiert wurde. Zudem: Wenn Du es schaffst, eine Konsole zu "knacken" und meinetwegen Linux draufzupacken - das kann dir ja nur schwerlich jemand verbieten. Dass die Anbieter der Konsole das aus offensichtlichen Gründen (Raubkopien) nicht publiziert wissen und deine Hack-Konsole nicht in ihren Netzen (PSN/Xbox Live) haben wollen, ist dann auch verständlich.

    Ich nutze am Rechner auch nur Linux und bin eigentlich ein Verfechter offener Systeme, aber bei der Konsole bin ich froh, dass sie einfach nur tut. Mir geht es ja eigentlich schon zu weit, ein Spiel auf 360/One zu installieren, aber gerade bei letzterer kommt man nicht mehr drum rum. Aber das Konzept geht für mich auf: Spiel einlegen, hinsetzen, loszocken. Dazu gibt es einfachere Casual- und Indie-Games für kleines Geld, da kann man eine Menge Spass haben.

    Auf dem PC hatte ich vor einer Weile wieder so ein Anti-Erlebnis. Hatte meinem Vater (alter Siedler- und Anno-Veteran) dieses Anno 2070 gekauft. Es hat mich ungelogen einen kompletten Nachmittag gekostet, das Spiel zum laufen zu bringen. Grafikkarten-Update hier, Patch downloaden da... das Spiel hat glaube ich alleine schon 45 Minuten gebraucht, um die Daten von DVD auf den Rechner zu schaufeln, und dann aktualisiert sich der Krempel locker noch mal so lange. Am Schluss durfte ich noch einen UPlay-Account anlegen, spätestens da wollte Vattern dann nicht mehr. "Viel zu kompliziert", "Früher ging das einfacher" - recht hatter. Also einen echten Vorteil seh ich da beim PC-Zocken sicherlich nicht.