Beiträge von daddlertl im Thema „Update Irrsinn mit Windows 7“

    Updatepacks können schon Sinn machen: hier ein Beispiel: ich wollte während des Studiums meine frische Windows-XP-Installation auf den neusten Stand bringen, die Updates hatten eine Größe von ca. 250 MB. Im Wohnheim hatte ich nur 56K-Modem (Downloadgeschwindigkeit 4,5 KB/s), im Computerkabinett der Hochschule betrug die Downloadgeschwindigkeit 4,5 MB/s, also genau 1000 mal schneller und dazu noch kostenlos. Da war dann die Wahl nicht schwer, ob ich über Windows-Update an der 56k-Leitung 16 Stunden lang Updates ziehe und dafür noch 10-15 Euro bezahlen muss oder ob ich mit nem USB-Stick in die Hochschule gehe, dort das Updatepack kostenlos in 51 Sekunden runterlade (die Zeit habe ich mir gemerkt, weil ich damals fasziniert von der Geschwindigkeit war, kannte bis dato nur 56K) und anschließen mit dem USB-Stick auf meinem Notebook installiere.

    Kurz gesagt: Updatepacks machen Sinn, wenn man selbst eine langsame Internetverbindung hat und die Packs sich von einem schnelleren Zugang abholen möchte, wenn man mehrere Rechner updaten will oder wenn man einfach die Updates "auf Lager" haben möchte, falls man seinen Rechner mal komplett platt machen und Neuinstallieren will (dann braucht man zumindest nicht alle Updates herunterladen, sondern nur die nach dem Updatepack erschienenen).

    Sicherheitsrisiken von Updatepacks sind natürlich ein Argument, insbesondere bei der Anwendung in Firmen, allerdings gehe ich nicht davon aus dass so bekannte Seiten wie Winfuture irgendwelche Viren in die Updatepacks einbauen. Wo man wirklich die Finger von lassen sollte, sind dubiose Webseiten und Tauschbörsen wie Bittorrent, Emule etc., da ist das Risiko dann doch sehr hoch, dass der Uploader da ein paar unerwünschte "Beigaben" ins Paket gepackt hat...