Beiträge von Deep4 im Thema „Update Irrsinn mit Windows 7“

    Ja eben nicht. Es ist doch zum Teufel noch mal nicht so, als wenn sich der User denkt »Hohoho, bloß keine Updates, das macht alles viel besser.« Der denkt allenfalls noch: »Scheiße, jetzt dauert das wieder Stunden zum Runterladen und Installieren und wenn's besonders viel Spaß macht, muss ich auch noch x mal neu starten. Nee, dann schalt ich das lieber gleich ganz ab. Dann nervt's wenigstens nicht und ich kann einfach weiter arbeiten.« Das ist doch des Pudels Kern. Und die wenigsten, die ich kenne, lassen ihren Rechner über Nacht an, damit der um 3 Uhr Morgens Updates installiert. Der Haken ist, dass das eigentliche Updaten scheiße für den User gelöst ist. Und es »besser« zu machen, indem man ihm jetzt auch noch zwangsweise rein würgt, was MS sich vorstellt, ändert das Look & Feel nicht zum Positiven.

    Ich sehe schon auch ein, dass viele Probleme von Windows-Usern hausgemacht sind. Gerade das alte »Ups, wo kommt denn jetzt die Malware her?« ist ja so ein Fall. Aber wie gesagt, x mal neustarten und schon beim Runterladen dem Bart beim Wachsen zusehen können nervt eben einige so sehr, dass es nicht verwunderlich ist, dass sie das lieber abdrehen. Würde das wirklich ohne größeres Generve einfach im Hintergrund ablaufen und nur sehr selten einen Neustart verlangen, gäbe es einfach weitaus weniger Gründe, es abzustellen. Was soll denn der Vorteil vom Abdrehen sein, wenn man auch mit (fast) nichts davon merkt?

    Ich verstehe Dein Problem nicht. Die Updates werden im Hintergrund heruntergeladen, davon merkt man dank QoS in der Regel nichts. Sobald der Download abgeschlossen ist wird installiert - mittlerweile brauchen die meisten kumulativen Updates keinen zwangsweisen Reboot mehr und man kann während der Installation locker weiterarbeiten. Falls doch einer nötig ist machst Du den halt, wenn es Dir passt. Mehrfache Reboots gibt es nur bei den Branchupgrades.

    Durch die Definition von Nutzungszeiten und der Möglichkeit, Updates bis zu 35 Tage auszusetzen und auch Branchupgrades zu verschieben ist man meiner Meinung nach als Privatanwender mehr als flexibel genug.

    Firmen nutzen eh SCCM/WSUS/GPOs um das Verhalten zu steuern, so machen wir das auch (gut 6000 Clients auf Windows 10).