Beiträge von 1ST1 im Thema „Update Irrsinn mit Windows 7“

    Kris lebt in einem kleinen Dorf am Mehr. Im Dorf gibt es einen Berufsfischer, der im Dorf jeden Tag frischen Fisch anbietet. Kris bestellt seinen Fisch aber lieber bei dem fliegenden Händler aus Rungis*.



    * Rungis ist ein Vorort der Hauptstadt Lutetia**, es gibt dort einen großen Frischemarkt, wo man neben Gemüse, Obst und anderen agrarisch hergestellten Waren auch Fisch von dem Fischer aus dem kleinen Dorf bekommen kann.

    ** Lutetia ist der römische Name von Paris.

    Es ist kein Kritik, was ihr übt, sondern eine Unterstellung die auf keinerlei Tatsachen beruhen. Diese Mutmaßungen führen zu nichts, man könnte die nur weiterschmücken und diverse Verschwörungstheorien daraus ableiten.

    :baby: :tischkante::choplifter:

    Wenn du schon einen Tipp von Profis bekommst, wie du es besser machen kannst, dann denk doch mal drüber nach.


    Die meisten Probleme dürften wohl daher kommen, das Office97 (und Office 2000, 2003) noch zu einer Zeit entstand, wo es Usus war, volle Admin Rechte auf die Registry und Filesystem zu haben und deshalb dies vorausgesetzt wird. Das ist mit Windows Vista und höher, z.T. schon XP ein sehr schlechter Entwicklerstil.

    Für Office 97 mag das vielleicht zutreffen, aber ab Office 2000 aufwärts, die müssen ohne Adminrechte funktionieren können. Denn diese wurden für Windows 2000 entwickelt und waren so teuer dass sich die kaum jemand privat anschaffte, sondern die waren eigentlich für den Firmeneinsatz gedacht. Und auch damals war es in manchen Firmen schon üblich, dass normale User auf ihren PCs keine Adminrechte bekamen. Aber auch für Office 97 könnte das schon zutreffen, denn Windows NT4 war da schon da, und das hatte bereits (weniger ausgeprägt) das gleiche Sicherheitskonzept wie spätere Windows 2000/XP/... Versionen.

    [quote='1st1','index.php?page=Thread&postID=787014#post787014']
    So schwarz/weiß sehe ich die Sache nicht. Ja, ich habe schon ein paarmal die Winfuture Pakete für unterschiedliche Windows Versionen verwendet und keinerlei Probleme damit gehabt und würde das jederzeit wieder so tun.
    Wenn das eine Antwort auf deine Frage wäre, dann könnte man sie auch mit "ja" beantworten.

    Stell dir vor, du wärst Admin in einer Firma und wärst (u.a.) für die Updates hunderter Windows-PCs zuständig. Würdest du dann immer noch die Winfuture-Pakete verwenden? Oder wäre da nicht ein Tool, welches die Updates direkt von Microsoft herunterlädt, die sicherere Methode? Denk mal drüber nach.

    die Office Home &
    Student 2013 zu 140€ z.B. hat nur die "zentralen Office-Anwendungen" Word, Excel, PowerPoint und OneNote.

    Ich habe über eine Mitarbeioteraktion meiner Firma Office 2013 Prof Plus für 12,95 Euro direkt bei MS kaufen können. Leider gabs pro MA nur eine Lizenz, die auch nur auf einem PC installiert werden darf. Jetzt hab ichs auf dem Dicken und auf dem Netbook und auf dem WeTab (jeweils Win 8.1) ist weiterhin mein damals über die FH gekauftes Office 2007 Pro drauf. Schade, das neue One Note hätte ich gerne mal auf dem Tablet ausprobiert...

    Was die Ribbons angeht, mit der 2007er Version komme ich ganz gut zurecht, allerdings suche ich manchmal bestimmte selten benutzte Funktionen immer noch, aber bei der 2013er Version bekomme ich momentan noch Kopfschmerzen wenn ich das benutze...

    Das ist wieder so eine Unterstellung. Du weißt es nämlich nicht.

    Genau deswegen, weil ich es nicht weiß, und ich infolge dessen nicht sicher sein kann, dass es so oder so ist, vertraue ich solchen nett gemeinten Sachen nicht.

    Würdest du oder sonst jemand hier am Thread beteiligten die Hand für die Integrität der Winfuture-Updatepakete ins Feuer legen und sagen die Pakete sind original das selbe wie bei MS? Im Zweifelsfalle würde auch reichen, wenn jemand von außen deren Server hackt und diese Pakete manipuliert. (Das wird bei den von Microsofts Updateservern durch das Offline Update heruntergeladenen Pakete schon viel schwieriger, die dürften gesichert sein wie Fort Knox...)

    Gegenfrage: Warum soll ich die Sache denn verurteilen?

    die Winfuture Sache hat enorme Vorteile. Das Paket einmal aus dem Netz gezogen kann auf beliebig vielen Rechnern parallel installiert werden, ohne den mühsamen Weg über das MS Updateservice zu gehen.

    Wo ist denn das dann anders oder besser als das (c't) Offline Update? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und erst recht Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Schaus dir an, probiere es aus.

    Der Unterschied ist:
    - Winfuture hostet die Updatepakete selbst, baut die Pakete selbst zusammen und kann da theoretisch auch Pakete manipulieren, weglassen, usw.
    - Offline-Update ist eine Scriptsammlung, die die Updates aus den offiziellen Microsoft-Quellen herunterlädt, an deinem Rechner. Du bekommst also die Patches original von Microsoft. Bei Offline-Update sitzt nichtmal jemand da und frickelt da Listen mit allen Patches zusammen, selbst die Liste der gerade verfügbaren Patches wird von Microsoft herunter geladen und dann direkt vom Downloadtool geparst. (Offline Update updated sich sogar selbst, wenn Änderungen an den Scripten erforderlich sind, z.B. Unterstützung für weitere Windows- oder Office-Versionen)

    (Womöglich nutzt sogar Winfuture das Offline Update um die Patches für die eigenen Pakete einzusammeln...)

    Das ist ein wesentlicher Unterschied. Wennn ein Admin die Winfuture-Sachen nutzen würde, und damit fehlerhafte (oder zu wenige) Pachtes in seinem Netztwerk verteilt, kann der in ein echtes Problem rein rennen, und das ist dann nicht unbedingt nur ein technisches, wenn du verstehst... ("Wie, sie installieren nicht die offziellen Update-Dateien von Microsoft, nun haben wir den Salat... 297 Leute können momentan nicht arbeiten weil die PCs nicht mehr booten...") Beim Offline-Update kann dies nicht passieren, weil es eben die Originaldateien von MS verwendet. Das ist ein gewaltiger Unterschied!

    Außerdem, wenn du das offline-Update-Tool auf dem Server startest, es lädt nur die noch nicht auf der Platte vorhandenen Updates nach, im Ordner Client ist dann das Installationstool des zu patchenden PCs drin, das installiert dann alles auf einen Rutsch, macht wenn gefordert ist, zwischendurch auch den benötigten Reboot und installiert danach automatisch weiter, bis alles installiert ist.

    Ich hoffe, du verstehst nun den Unterschied, warum ich das Ding von Winfuture für bedenklich halte. Es ist ja nicht grundsätzlich so, dass ich insgesamt solche Update-Tools schlecht finde, ich finde nur die Umsetzung von Winfuture bedenklich. Die Offline Update Variante ist unbedenklich und auch von der Funktionalität viel besser.

    Ich glaub, man muss da unterscheiden zwischen einem gelegentlichen Nachpatchen und dem großen Patchen, wenn man das OS neu aufgesetzt hat. Bei letzterem ist son Updatepack sicher eine Bereicherung, aber dass das überhaupt so attraktiv ist, liegt eben vorrangig daran, dass der "normale" Weg es eben gerade nicht ist. Ich hab nach meiner letzten Windows 7 Installation ca. 2 h lang nur Patches und Updates nachgeladen und installiert, das war nicht mehr feierlich. Sowas macht einfach keinen Spaß, vor allem weil man eben ständig Händchen halten muss, weil es ja nicht einfach mal auf einen Rutsch geht, sondern alle 15-30 Min nen Neustart braucht, nachdem man die Updatesuche usw. wieder neu an der Backe hat.

    Die Idee ist ja grundsätzlich nicht schlecht, aber dann bitte Offline-Update und nicht das von Winfuture. Offline-Update ist in der Tat eine Hilfe, weil es selbst dafür sorgt, dass alle notwendigen Patches aus der Originalquelle heruntergeladen werden, und der Client auf den das installiert werden soll, sie auch bekommt. Das WinFuture-Paket stammt dagegen nicht aus vertrauenswürdiger Quelle (Microsoft-Updates aus einer dritten Quelle sind nicht vertrauenswürdig!) und man muss die Deltas selber herunterladen, so dass man auch mal was verpassen kann.

    Ich kann mich nicht erinnern, so etwas behauptet zu haben.

    Ich beziehe meine Windows Updates immer direkt über das hauseigne Updateservice, in der Regel am Patchday.

    Aber warum verteidigst du dann die Winfuture-Sache? Ich betrachte das eben nicht nur als Privatmann der daheim seinen Rechner betreibt, und nicht auch als Anwender in einer Firma der von seinem Admin die Patches bekommt, sondern auch aus der Perspektive desjenigen der da Admin ist und die Patches prüft und auf WSUS für die Anwender freigibt, und der hin und wieder auch mal Rechner für neue Leute neu aufsetzt. Da bekommt man eine andere Perspektive auf das Thema.


    Kommt auf den Anwendungsfall an. Administratoren, die seit jeher Windowsserver einsetzen, scheuen sich auch etwas davor, plötzlich auf Linux umzusteigen. Ist bei uns in der Firma auch so. Der Admin nutzt zum Arbeiten Linux, aber auf den Servern läuft immer noch Windows (und es wird sich beschwert dass der Windowsserver ab und an rumzickt oder bei kleinen Änderungen der Server ständig rebooten muss und die Clients disconnected :D).

    Das hat nix mit dem zu tun was der Admin so kann und was nicht. Das hat damit zu tun, was die Firma für Anwendungen laufen hat. Wenn es branchenübliche Sofware nicht für Linux gibt, dann nützt einem der besten Linux-Server nichts. Versuche mal Exchange auf Linux zu installieren, oder Lotus Domino, oder MSQL, oder ...

    Außerdem gibt es unter Linux keine so ausgefeilte Zugriffsrechteverwaltung, wie du sie mit einem Active Directory per Richtlinien installieren kannst. Das traditionelle User/Group/Other Rechtesystem auf Dateisystemebene ist dem Windows-Konzept komplett unterlegen. So etwas wie Gruppenrichtlinien, die domänenweit gelten, gibt es unter Linux auch nicht (Samba 4 kann die zwar verteilen, aber nur für Windows-Clients).

    Bei winfuture gibt es nicht nur ein Gesamtpaket von allen Updates, sondern einer Zusammenfassung aus dem letzten Patchday. Sollte ein Windows Update fehlen, wird Windows diese mit dem automatischen Update sowieso nachinstallieren. Von daher sehe ich da keine Probleme.

    Ja das habe ich gesehen. Du musst also nach jedem Patchday auf die Winfuture Seite gehen und dort manuell die Delta-Pakete runterladen und manuell installieren. Und das nennst du einen Vorteil gegenüber den Update-Mechanismen die in Windows sowieso drin sind? Und wenn du was bei Winfuture vergisst, holt es das Windows-Update sowieso nach? Ja warum nutzt du dann überhaupt die Winfuture-Pakete, da kannst du das Windowsupdate auch gleich alles machen lassen...

    ]Gut, dass den Aspekt doch wer anspricht, ich habs mir bisher gespart. Da könnte Gott weiß was dabei sein, aber jeder freut sich über sein externes Updatepack. Schon alleine deswegen sollte sowas nicht "notwendig" sein.

    Und es stellt sich zusätzlich die Frage, ob die Verbreitung der Updates in der Form überhaupt von Microsoft erlaubt ist. Ich meine es gab schonmal von einer Webseite solche Pakete und die mussten dann auf Verlangen von Microsoft eingestellt werden.

    Weshalb du die Updates von Winfuture ablehnst basiert auf Unterstellungen ohne irgendwelche Belege.

    Weshalb du die Updates von Winfuture ablehnst basiert auf Unterstellungen ohne irgendwelche Belege.

    Naja, dann beweise mir doch das Gegenteil, dass diese Updatepakete 100% sauber und vollständig sind... Beim Offline-Update braucht man das nicht nachzuweisen, man kann sehen, wie die Skriptsammlung die Original-Dateien von Microsoft herunterlädt.

    Noch ein Nachteil der Winfuture-Sache:

    Wenn du bei jeder Änderung das Komplettpacket runterlädst, lädtst du jedes Mal wieder die gleichen plus neue Patches in einem Paket herunter, das kostet Zeit und ggf. (keine Flatrate, langsame Internetverbindung) Traffic. Wenn du die angebotenen Delta-Pakete herunterlädtst, musst du die doch auch wieder Stück für Stück einzeln installieren, was wiederum dann kein Vorteil gegenüber der automatischen Update-Prozesse von MS ist, und es ist viel leichter, mal ein Zwischenupdate zu verpassen, weil man sie ja monatlich selbst herunterladen muss.

    Als das Servicepack 3 rauskam, hatte ich schon kein Windows mehr im Einsatz, mir ist nur aufgefallen dass so manches Windowssystem schon von vornherein durch übermäßig viele Einzelupdates zugemüllt war :D Für reinen Serverbetrieb ist Windows auch nicht unbedingt zu empfehlen.

    Hier in meinem Projekt laufen etwa 170 Windows-Server (2003 bis 2012R2) physich und virtuell produktiv und es hängen tausende Anwender aus aller Welt dran, irgendwas müssen wir falsch machen, dass wir das so machen... (Linux-Server gibts natürlich auch, so etwa ... 5 Stück, plus die VMWare und XenServer und ein paar Appliances wo ja auch ein Linux drin steckt.)

    Als das Servicepack 3 rauskam, hatte ich schon kein Windows mehr im Einsatz, mir ist nur aufgefallen dass so manches Windowssystem schon von vornherein durch übermäßig viele Einzelupdates zugemüllt war :D Für reinen Serverbetrieb ist Windows auch nicht unbedingt zu empfehlen.

    Wie willst du denn bei einem Windows-Thema noch mitreden, wenn du noch zu XP Sp2 ausgestiegen bist? Das war etwa 2004, also vor fast 10 Jahren. Wie willst du deine damaligen Erfahrungen auf Heute projektieren? Sorry, dass ich diese Frage stellen muss...

    Sollte man unter Windows nicht generell die automatischen Updates standardmäßig deaktivieren und stattdessen viel lieber auf Service Packs warten? Sonst wird ja noch das ganze System mit haufenweise einzelnen Updates zugemüllt, oder? Kann mich noch dran erinnern dass man unter XP eine riesige Sammlung von Hotfixes in der Liste der installierten Programme hatte.

    Das ist der größte Nonsens seit es diesen Thread gibt... :P Beispiel: Nimmst du Windows XP und installierst das aktuell letzte Service Pack 3 dafür. Danach findet dieses System sage und schreibe 124 Patches, die es runterlädt und nachinstalliert, und nach dem nächsten Reboot kommt noch ein Schwung "Update zieht Update nach sich". Mit nur SP3 ohne weitere Patches ist XP wie ein Scheunentor... Für Vista und 7 gillt das selbe in abgeschwächter Form. Man kann nicht erwarten, dass MS an jedem Patchday ein komplett neues Servicepack herausgibt. Außerdem kann man in Firmen-Umgebungen mit einem WSUS-Server so als Admin selbst auswählen, welche Updates man haben will, bei einem Servicepack geht das nicht, entweder nimmt man dann alle oder garnix. Letzteres ist eine schlechte Wahl. Und manchmal muss man eben auf einzelne Updates verzichten können, weil sonst bestimmte Anwendungen/Treiber/... nicht mehr laufen, bis die wieder angepasst wurden.

    Microsoft fasst zum Glück - Ausnahmen bestätigen die Regel - mehrere Updates zu Patchdays zusammen, so dass günstigenfalls einmal im Monat Updates installiert werden sollen, das ist relativ gut planbar (Regel: Nacht vom zweiten Dienstag auf Mittwoch im Monat) und handhabbar. Im Gegensatz dazu melden sich manche Linux-Distributionen teils täglich, dass irgendwas aktualisiert werden sollte, und bei Linux sind die Paketabhängigkeiten so groß, dass auch hier teils Updates weitere Updates nachziehen, oder manche Pakete gar gegen Alternativen getauscht werden müssen, was dann im Zweifelsfall wieder Tests mit den verwendeten Anwendungen nach sich zieht.

    Daher meine Empfehlung: Nach dem Installieren von Windows (egal welches ab XP bis 8.1): Offline-Updater drüber rennen lassen!

    (Von den Paketen von Winfuture halte ich nicht so viel, da man die einzelnen Patches als Paket von Winfuture herunterlädt. Die könnten manipuliert oder nicht vollständig sein. Bei Offline-Update handelt es sich nur um eine Scriptsammlung, welche die Original-Patches von Microsoft herunter lädt - und man kann selbst Ausnahmen für Patches einpflegen, die man nicht haben will, oder zusätzliche im normalen Update nicht enthaltene Hotfixes einpflegen.)


    das beste "update" für windos ist eh, ein linux zu installieren :bgdev

    Das liest man immer wieder, aber es ist ein Trugschluss. Man rennt von Teufel zum Belzebub, und hat noch nichtmal die gewohnte Software zur Verfügung. Alles neu lernen, alles neu ausprobieren, das kostet sehr viel Zeit. Letztens war ich mal wieder bei einem Kunden an seinem Suse-Server, der meldete Updates wären verfügbar, ich startete das Update-Modul von Yast, das ludt die Updates runter und meckerte dann, dass es die Sachen nicht updaten konnte, weil Yast läuft... :drunk: Letztendlich half dann dochnur die Kommandozeile. :thumbdown:

    Dass Windows-Updates Updates nachziehen, sich darüber zu beschweren ist nach so vielen Jahren mit genau dieser Erfahrung sinnlos. Auch ich behelfe mir bei frisch installierten Systemen privat mit dem Offline-Update, im Job macht das die Softwareverteilung automatisch.