Beiträge von maik im Thema „Amiga 4000 Core für das Turbo Chameleon 64 ?“


    wenn man will das wirklich alles 100% korrekt läuft, dann allerdings schon. ist aber beim amiga tatsächlich ein weitaus kleineres problem als beim c64.

    Nun, ich würde vermuten, dass entsprechend kritischer Code dann auch z.B. nur auf dem Amiga 500/600/1000/2000 läuft, aber nicht auf einem 1200/3000/4000 oder einem Amiga mit Turbo-Karte. Da es also ganz normale "Original"-Amigas gäbe, die da Probleme haben, würde ich das im Zweifel immer aufs Programm schieben und weniger auf die Plattform ;)

    Ich denke einfach mal, dass vom Prinzip her (nicht zyklengenau) ein Chameleon-Minimig von der Kompatbilität her irgendwo in der Region "Amiga 500/600 mit Turbo-Karte" liegen müsste (minus eventuellen Bugs im FPGA-Core).

    Man bildet ja im FPGA nicht "den" 68000/68010/68020/... ab, sondern implementiert einen neuen Prozessor, der "zufällig" den entsprechenden Befehlssatz unterstützt. Man baut also nicht die exakten Schaltungen nach, sondern baut etwas, was so gut es geht den FPGA ausnutzt.

    Im Gegensatz zum C64 ist eine Zyklen-genaue Nachbildung des 68k i.d.R. nicht notwendig, da es ja verschiedene Maschinen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit gab und man sich das Timing woanders besorgt hat. Deshalb ist der aktuelle Minimig-Core für das Chameleon ja sowieso mehr als 15 (fünfzehn) mal so schnell wie ein 68000 im Amiga 500/600...

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    Prinzipiell kann man die CPU auch im Befehlssatz kompatibel zum 68060 machen, aber man bekommt mit hoher Wahrscheinlichkeit in bezahlbaren FPGAs nicht die Geschwindigkeit des Original-Chips hin - dafür braucht man ein sehr ausgeklügeltes Prozessoren-Design, welches einen sehr großen FPGA erfordert.