Beiträge von maik im Thema „AM3+ oder FM2?“

    Hmmm, sieht so aus, als wäre "cpupower" eine modernere Variante von "cpufreq", die auch Boost-States auflistet. Das Tool ist aber noch nicht in meinem Ubuntu 13.04.

    Ansonsten: Laut Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gibt es ein spezielles Tool "turbostat", welches zum Nachmessen taugt.

    Unter Linux zeigt der mir halt blos nicht an, wenn er dann auf 4000MHz hochtaktet, da gehts nur bis zu den 3400MHz, naja.


    Gibt auch cpufreq-info nicht die 4 GHz aus? Steht in der Ausgabe von dmesg irgendwo was von Boost bzw. boost?

    Turbo Core ist kein Übertakten im herkömmlichen Sinn, das ist vom Hersteller so vorgesehen.

    Dein A10 5700 hat eine TDP von 65 Watt. Die Kerne sind für 4 GHz freigegeben, aber wenn alle Kerne mit diesen 4 GHz ackern, würden mehr als die 65 Watt verbraten werden. Deshalb ist die Grundfrequenz als 3,4 GHz festgelegt, da können alle Kerne ackern, ohne das Energiebudget zu sprengen.

    Aber nur eher selten haben alle Kerne zu tun. Moderne Prozessoren legen unbeschäftigte Kerne schlafen und können dann den Takt der beschäftigten Kerne hochfahren, ohne aus dem Energiebudget zu laufen. Bei Intel heisst das "Turbo Boost", bei AMD "Turbo Core" und ist ein nettes Mittel, um auch bei Prozessoren mit vielen Kernen eine ordentliche Single-Thread Leistung zu haben. Das ist Teil der vorgesehenen Funktion und komplett innerhalb der Spezifikation. Konkret bekommst Du dadurch einen Prozessor, der mit bis zu 4 GHz läuft, wenn nicht alle Kerne beschäftigt werden können.

    Da das Ganze vollständig dynamisch im Rahmen des Energiemanagements abläuft, erhöht das auch nicht den Grundbedarf an Energie im Leerlauf, gibt aber ein bisschen mehr Wumms bei Applikationen mit wenigen Threads. Ich würd es aktivieren.

    Da hab ich wieder Bedenken, daß die LPT dann nicht bei 0x378 zu liegen kommt, und damit ältere Software wieder Probleme macht.
    Meine Tendenz geht daher eher in Richtung zusätzliche PCIe Netzwerkkarte, denn dann reicht mir 1 PCI vermutlich.


    Die angesprochene Karte (

    ) scheint, einer Schnellrecherche zufolge, den MCS9900 Chipsatz zu benutzen. Zu diesem findet man beispielsweise Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. als Dokumentation:

    Zitat


    Q0011: Is it possible to change the LPT port number of MCS99xx?
    A0011: Yes, we can change the LPT port number by using a drop down list located in LPT Port Properties. To change the LPT port number, go to "LPT Port Properties => Port Setting => LPT Port Number". If there is no standard LPT port available on motherboard, MCS99xx LPT port will automatically enumerate as LPT1, otherwise it will enumerate as LPT3.

    (meine Hervorhebung)

    Ich würde vermuten, das Ding setzt sich bei aktuellen Boards ohne (aktivem) LPT an die gewohnte Adresse.

    Achtung bei einfachen PS/2 zu USB Kabeln: Wenn das keine aktiven Konverter sind, dann muss die Maus und die Tastatur bereits USB "können" - es wird also das USB-Protokoll über den PS/2 Stecker gejagt. Das klappt bei vielen, aber nicht allen Eingabegeräten.

    Wenn man alte "pre-USB" PS/2 Geräte über USB betreiben will, dann braucht man sowas wie

    So ein aktives Teil meldet sich am Rechner als USB Eingabegerät an und hat "echte" PS/2 Ports. Ein Mikrocontroller nimmt über PS/2 die Eingaben an und gibt sie als USB-Gerät weiter. Das habe ich hier Einsatz, weil sich hier mein Rechner und ein Turbo Chameleon über einen Switch Tastatur und Maus teilen und ich deshalb hier "echtes" PS/2-Protokoll fahren muss (das Chameleon versteht nur das), mein aktueller Rechner aber keinen brauchbaren PS/2-Port mehr hat.

    Speicher ist IMHO in Ordnung. Das hat sogar ein ordentliches Datenblatt (im Gegensatz zu echtem RAMsch): Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Unterstützt ausdrücklich auch den Betrieb bei 1,5 Volt, die höhere Spannung bezieht sich meiner Ansicht nach insbesondere auf den Betrieb nach den Intel "Xtreme Memory Profiles": Bei höherer Spannung kann man einige Timings etwas härter ziehen.

    Standardtimings und Standardspannung einstellen, gut ist. Memtest kann aber nie schaden.

    Ist hier was drunter? (Du brauchtest doch nur 2x PCI?)

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    Scheinen auch noch einen seriellen Port zu haben, den man über ein Kabel auf ein Slotblech ziehen kann.

    edit: Nur das Asrock schein USB 3.0 zu haben?

    edit2: Wenn kein DVI dabei ist, dann brauchst Du vielleicht noch ein HDMI-zu-DVI Adapterkabel.

    ah ok, dann sind die K-Varianten die moderneren? Die A10-5700 hätte ich jetzt nämlich im Auge gehabt...

    Bei AMD heisst das K, dass man dort den Takt frei einstellen kannst. Das sind dann die so genannten "Black Edition" Dinger. Für Nicht-Übertakter ist das uninteressant.

    Der A10-5700 ist gar nicht mal schlecht, aber der A8-6500 hat die minimal stärkere CPU und ist billiger. Dafür ist die integrierte Grafik etwas schwächer, aber immer noch stärker als Deine uralte 3450.

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    Edit: Der A8-6500 ist etwas neuer ("Richland"-Generation) als der A10-5700 ("Trinity"). Richland ist bei gleichem Takt etwas sparsamer - oder bei gleichem Verbrauch etwas schneller.

    Wenn der L3 was bringt, dann bei Spielen (die scheinen aber weniger interessant zu sein). Und auch hier redet man von kleinen Prozenten. Siehe beispielsweise auch Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Wenn Du natürlich für FM2 kein Board findest, welches Du magst, dann spielt das natürlich keine Rolle. Aber von allen Dingen (Stromverbrauch, Leistung, Ausstattung, Preis, Anzahl der Kerne...) ist der L3 IMHO eher einer der weniger interessanten Eigenschaften ;)

    Nun, interessante Teile bei 65 Watt wären beispielsweise

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    (wobei letzterer unterm Strich noch sparsamer wäre, weil Du auf die Grafikkarte verzichten kannst).


    Der L3-Cache scheint den FX Prozessoren im Desktop-Bereich nichts zu nützen. Er ist zwar groß, aber auch vergleichsweise träge, zumal der L2-Cache schon sehr großzügig dimensioniert ist. Hier zeigt sich, dass die FX-Teile direkt von den Opteron-Prozessoren abgeleitet sind, die sich in Servern wohl fühlen.

    Im Endeffekt geben sich die A-Serie und die FX-Serie nichts, wenn sie ähnlich getaktet sind. Vergleiche beispielsweise mal den FX 4350 (4 Kerne, 4,2 bis 4,3 GHz) mit dem A10-6800k (4 Kerne, 4,1 bis 4,4 GHz) bei Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Die tun sich in Sachen CPU-Leistung so gut wie nichts (mal ist der FX 4350 vorn, mal der A10). Wo die sich was tun, ist beim Stromverbrauch: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - da ist die ältere Plattform schon fast ein Energieschweinchen, während die FM2-Prozessoren deutlich sparsamer sind.

    Bei FM2 habe ich bisher aber nur Boards mit drei PCI-Steckplätzen gesehen (z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.? ) - serielle und parallele Ports sind vermutlich tatsächlich schwer zu finden. Bei diesen Schnittstellen geht gerade wirklich das Licht aus :(

    Zitat

    Unter 4 Core würd ich heutzutage gar nichts machen.

    Dem stimme ich zu, insbesondere da die 4-Kerner inzwischen tief in das Einsteiger-Preisniveau eingedrungen sind.

    Es spricht einiges für den FM2 Sockel - es ist die modernere und sparsamere Plattform (insbesondere im idle). Auch stecken in den FM2-Prozessoren die gleichen CPU-Kerne wie in den FX-Dingern. AM3+ würde nur dann Sinn machen, wenn Du mehr als vier Kerne willst, was nicht der Fall zu sein scheint. Insbesondere kriegst Du in der A6/A8/A10-Reihe auch eine GPU mitgeliefert, die Deine alte Karte alt aussehen lässt in Sachen Geschwindigkeit (für Dich eher ein "nice to have"), aber insbesondere auch bei niedriger Belastung sparsamer als eine gesteckte Grafikkarte ist.

    Wenn Du Deine alte Grafikkarte magst: Der Athlon X4 760K ist ein gewisser "Geheimtipp":

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das ist ein normaler FM2-Prozessor, aber *ohne* die Grafikeinheit, weshalb Du Deine alte Grafikkarte weiterverwenden müsstest. Dafür kriegt man dann recht ordentlich CPU-Dampf. Ist eine Überlegung wert.

    Zum Thema Krypto: Alle modernen AMD Prozessoren (egal wie günstig) haben dafür spezielle Beschleunigungsbefehle, die Intel gerne bei den günstigeren Dingern abschaltet, um sich das im Business-Segment vergolden zu lassen (ähnlich wie die Virtualisierungsbefehle). Verschlüsselung ist also auch bei wenigen Kernen kein Problem (aber scheint ja bei Dir kein Thema zu sein).