Beiträge von colaholiker im Thema „div. Umbauten an einem C116“

    C116 mit vier Betriebssystemen:

    Dieser Umbau setzt die Zusammenführung von High- und Low- ROMs durch die Umbauten vom letzten Teil voraus.

    Man sollte wieder in der Lage sein, an Platinen zu löten, Eproms zu brennen und zu löschen und Hex- Files zu bearbeiten und zu testen.

    Da insgesamt 4 einzelne Betriebssysteme erstellt werden sollen ist es gescheit, sie erstmal einzeln auf 27C256'er Eproms zu brennen und auf dem hoffentlich

    noch laufenden C116 einzeln zu testen.

    Ich brenne folgende BS in das Eprom:

    - das Originale CBM BASIC 3.5
    - das Basic 3.5 (startet im Kleinbuchstabenmodus)
    - OS96 mit seinen Innovationen
    - Jiffy DOS

    Zutaten für einen C116 mit 4 Betriebssystemen:

    - 32-polige Eprom- Präzisionsfassung
    - ein Eprom 27C1001
    - ein Schalter 1x4
    - zwei Dioden (1N4001 z.B.)
    - 2 Widerstände etwa 5-10 KOhm
    - dünnen Draht

    Für 2x oder 8xBS sind die Bauteile selbst anzupassen, die Schaltbeispiele sieht man im Bild1.

    Aufbau

    Zu Anfang werden wieder alle steckbaren IC's entfernt.

    Man sollte jetzt schon überlegen, was für einen Schalter man nimmt und wo der hinkommen soll, und sehen ob man Dioden und Widerstände gleich an die

    Schalter- Pins anlöten könnte. Das ist kompakt und spart einige Kabel.
    Ich habe den Schalter gleich (mit Bauteilen und angelöteten Drähten) als erstes eingebaut.

    Da man später nicht mehr alles auseinanderbauen möchte sollte man sorgfältig vorgehen. Polung der Dioden beachten, aufpassen, daß keine Kurzschlüsse

    entstehen, die richtigen Teile aber Kontakt haben usw.

    Das muß jeder selbst sehen. Mein Schalter (Bild4) scheint inzwischen was Seltenes zu sein, daher sind die Montagezeichnungen nur ein Beispiel.
    Ich habe für meinen Schalter den Platz ganz oben rechts im Gehäuseunterteil des C116 gewählt, neben der Powerbuchse (Bild2).
    Dabei hab ich den Schalter hochkant eingesetzt um noch die Befestigungsschraube für das Board nutzen zu können.

    Aber ich mußte das Board trotzdem für den Schalter ausschneiden um ihn tiefer zu setzen, weil er oben zu dicht an den SD-Slot gekommen wäre sowie der

    Schalthebel evtl. in die obere Schräge des Gehäuses geragt hätte.
    Das Abschirmblech unter dem Board hab ich in dieser Ecke ausgeschnitten.
    So konnte ich ihn ca.3 mm tiefer legen! Befestigt hab ich ihn, indem ich ihn rechts und links an die Masseflächen des Boards gelötet habe (er hat ja ein

    Metallgehäuse). Die 2 Widerstände konnte ich daher auch direkt von den Schalter- Pins ans Schaltergehäuse löten (GND-Seite). Auf der Platinenoberseite

    sollten die ersten Schalterpins nicht gegen die dortigen Leiterbahnen kommen (evtl. isolieren).

    Ich hatte es also nicht ganz leicht mit meinem Schiebeschalter. Kodierschalter oder Drehschalter haben mir aber nicht gefallen. Im Plus/4 liegt der Schalter

    waagrecht vor dem Einschalter, aber diesen Platz möchte ich mir im C116 aufheben.

    Wie im Bild zu sehen ist habe ich den Schalter so eingesetzt daß er bis an die Außenwand des Gehäuses kommt. Dadurch kann die Platine zum

    Herausnehmen nicht mehr seitlich verschoben werden. Der Anschluß des Tuners klemmt.
    Abhilfe: über der Tunerbuchse habe ich das Gehäuse nach oben teilweise ausgesägt. Das fällt kaum auf und ich kann das Board jetzt links direkt nach oben

    abheben.

    Die 3 Drähte vom Schalter können recht kurz bleiben. Der für +5V kommt an einen Lötpunkt "CP +" neben dem Einschalter (s. Board Oberseite).

    Jetzt das andere Kapitel: die IC- Fassung auf U3.

    Zuerst muß (wenn vh.) die 28-polige Fassung entfernt werden.
    Ich hab die Plasteteile erstmal mit einem scharfen Seitenschneider zerstückelt, so daß ich die Pins einzeln auslöten konnte. Das schont die Platine am

    besten.

    Sind alle Federn und Plastereste der alten Fassung entfernt spannt man die Platine am besten senkrecht in einen Schraubstock o.ä., erhitzt ein Lötauge mit

    dem Lötkolben von der Unterseite her und schiebt einen Stift von der Bauteilseite durch das Lötauge, sobald das Lötzinn flüssig ist. Ich benutzte einen 0,8

    mm- Bohrer (mit der Schaft- Seite ins Loch). Dieser "Stahlstift" läßt sich dann noch herausziehen wenn das Lot schon wieder hart ist, und man kann das

    Lötauge wieder nutzen.Zuviele Lötreste entferne ich vorher mit Entlötlitze.

    Sind alle Lötaugen frei (ins Licht halten) wird ein Stück Isolierband auf das Lötauge Nr.1 geklebt. Das könnte sonst evtl. die neue Fassung kurzschließen.

    Die neue Fassung ist für Eproms mit 32 Pins vorgesehen. Sie muß erstmal vorbereitet werden (Bild3):
    Pins 1-3: der dünne Teil der Pins (remember: Präzisionsfassung!) wird entfernt, und der restliche Stumpf, der noch aus dem Plastteil ragt, glattgefeilt (nur

    glätten, nicht bis auf die Plast- Ebene wegfeilen!).

    Pins 31,32: auch diese 2 Pins werden wie No.1-3 gekürzt.
    Jetzt werden mit dünnem (!) Draht die Pins 30,31 und 32 verbunden und verlötet (Draht um die Pins herumlegen). Man hat also einen Kurzschluß von Pin 30

    (nicht gekürzt) zu Pins 31 und 32 (gekürzte Pins) gebaut.

    Uff. Jetzt wirds Zeit, die Adressdrähte vom Schalter an die Fassung zu löten. An Pin3 kommt die Leitung für A15, an Pin2 der Draht für A16. Schön "flach" und

    gut anlöten, nachher kommt man nicht mehr ran.

    Alles nochmal checken, und dann die Fassung einsetzen. Sie ragt mit den abgebrochenen Pins über den Platz für U3 hinaus und stößt gegen den

    Kondensator C5. Das sollte aber gerade noch passen, evtl. mit wegbiegen (vgl.Bild2).
    Zeit zum Prüfen, ob die Isolierung über dem Pin 1 (jetzt Pin 3 der neuen Fassung) an der richtigen Stelle sitzt.

    Jetzt geht's ans Löten der Fassung. Erst 2 Pins diagonal einlöten (Fassung dabei auf das Board drücken) und dann den Rest der 28 (!) Pins.

    Zur Prüfung kann man jetzt die Fassung auf Durchgang testen. Die Adress- und Datenleitungen (des Boards) müssen Durchgang zu den entsprechenden Pins

    von U4 haben.

    Alles klar? Jetzt was Gutes:

    Der alte Eprom 27C256 mit dem Betriebssystem (High/Low hatte ich ja schon zusammen) läßt sich weiterhin verwenden, wenn man ihn einfach so wie vorher

    einsteckt (obere 4 Pins der neuen Fassung bleiben leer).
    Das zum ersten Testen unter Spannung.

    Läuft der Rechner kann das große Eprom eingesetzt werden. Wenn nichts verwechselt ist sollten die 4 Betriebssysteme in der richtigen Reihenfolge auf dem

    Schalter liegen. Wenn nicht, müssen evtl. die Adressleitungen getrennt und getauscht werden oder das Eprom neu erstellt werden.

    Ich habe noch die Schaltung des Umschalters vom Plus/4 ins Bild1 dazukopiert. Die Pulldown- Widerstände dort sind mit LED's kombiniert (und entspr.

    dimensioniert). Diese LED's befinden sich im Plus/4- Gehäusedeckel und zeigen an welches Betriebssystem aktiv ist.

    Nach dem Umschalten des BS muß natürlich resettet werden, klaro?

    Beim Bauen sind bei mir noch drei Wünsche entstanden:
    1. Eine einzige Steckverbindung zwischen Ober- und Unterteil, 40-polig wie das Parallelkabel im PC.
    Die Buchse des Unterteils wird auf das Expansionsport- Blech geschraubt, der Stecker des Oberteils paßt genau
    darauf ohne Kabel dazwischen.
    Mein Plus/4 bekommt später genauso eine, kompatible Verbindung.
    Für Testzwecke kann man dann ein IDE-PC- Kabel dazwischenstecken und hat alles schön nebeneinander.
    Edit: Steckverbindung paßt hochkant nicht in den C116. Heißt warscheinlich doch "mit Kabel".
    2. Eingebaute Joysticks. Ich habe SMD- Joystickschalter (sowas für Handys?) bekommen.
    Irgendwo/ irgendwie ins Gehäuse??? Mal sehen.

    Wenn das was wird werde ich dieses Thema (wieder...) "einige Zeit später" fortsetzen.

    Fragen zu den bisherigen Umbauten beantworte ich natürlich gerne!

    Hans

    C116 mit eingebauter Software:

    An die Schaltung des erweiterten Plus/4 angelehnt, entstand dieses Feature in meinem C116: ein internes Modul!

    Da die Schaltung der im Plus/4 entspricht und lediglich einige Sachen weggelassen wurden, sind auch die Anschlüsse für das interne Modul zu finden. Nur eben nicht beschaltet.
    Was zunächst fehlt ist der Platz für die Modul- ICs.

    Anno Dingsda baute Commodore das 32KB Betriebssystem oder Modul noch in je ein Low- und ein High- ROM zu je 16KB.
    Das paßt inzwischen schon längst in ein einzelnes IC, in unserem Fall ein EPROM 27256.
    Wenn also das Betriebssystem auf nur einem IC Platz findet, bleibt der andere ROM- Platz frei für das interne Modul.

    Die Cip-Select- Leitungen für High und Low werden zusammengefaßt an nur ein Eprom geleitet, je für das Betriebssystem und das Modul (Bild 8). Damit entsteht das "3+1"- Feature des Plus/4 im C116!

    Man sollte Hexfiles bearbeiten und Eproms brennen können bzw. jemanden kennen der,,,
    Für Ersteres macht sich ein PC mit Hex-Editor gut.
    Dank der SD2IEC- Nutzung entsteht ja eine einfache Verbindung vom 264'er zum PC.

    Los gehts.
    Vorbereitung: Floppy dran, leere Disk rein, alles einschalten, in den Monitor wechseln und von $8000-FFFF abspeichern. Das sind Basic plus Kernal, ca. 130 Blocks. Dieses File kommt später ins Betriebssystem-EPROM (Platz U3). Ruhig 2-3x speichern. Alles ausschalten, Kabel ab!.
    Dann C116 öffnen und alle gesockelten IC's herausnehmen und sicher aufbewahren.

    Nächster Schritt: Anpassen der Steckplätze U3 / U4:

    Sollten die ROMs U3 und U4 nicht gesolckelt sein heißt es jetzt diese zu entfernen und durch Fassungen zu ersetzen. Das geht leicht wenn man die einzelnen Pins mit einem klainen Seitenschneider abknipst. Diese IC's könnten im Ernstfall wieder durch EPROMs 27C128 ersetzt werden.

    Wichtiges Detail: bevor die Fassung U4 eingesetzt wird sollte eine Leiterbahn aufgetrennt werden.
    Meine ROMs waren gesockelt. Daher habe ich als kleinstes Übel den vorderen Plast- Steg der U4-Fassung weggeschnitten. Bild 10 oben rechts zeigt die offene Stelle wenn der Steg ab ist und die relevante Leiterbahn. Achtung! Feinarbeit!

    An U4, Pin 1 gehören +5V, ein Draht unten sorgt dafür (Bild 11)

    Unten müssen an den Sockeln noch die PINs 27 freigekratzt werden (Leiterbahnen), sie liegen original an +5V.
    Dabei sind an U3 zwei Trennungen nötig und dessen Pin 28 verliert seinen Zugang zu +5V. Den müssen wir nachlöten (dicke gelbe Linie in Bild 11: kleines Stück nicht isolierter Draht).

    Jetzt unten noch die Adresse A14 an die Pins 27 beider Fassungen nach Bild 11 verlegen.

    Dann werden oben die CS_Low- und -High-Leitung -dicht an der Baustelle U103- getrennt (s.Bild 9).

    Wie Gerrit schon schrieb werden die CS_Low- und CS_High- Leitungen mit einem TTL-IC "74LS08" verknüpft.
    Bei diesem IC werden alle Pins bis auf Nr.7 und 14 zur Seite gebogen und bei Pin 3,6,8,9,10,11,12 und 13 die dünnen Teile abgezwackt.
    So wird das IC huckepack auf U104 gelötet. Das betrifft die beiden Pins 7 (GND) und 14 (+5V), die auf die entsprechenden Pins des U104 gelötet werden.
    Der neue IC heißt somit U104a!

    Die IC's U104a und U103 werden jetzt entspr. der Tabelle (Bild 10) mit dünnem Schaltdraht verbunden (s.a. Bild 9). Zwei Drähte führen auch zu den CS-Leitungen der Epromfassungen (über U103). Dadurch wird U3 zum Betriebssystem und U4 zum internen Modul $05.

    Nicht vergessen, unbenutzte Eingänge Pins 1,2,4,5 des U104a an GND zu löten (an Pin7).

    Das war's auch schon mit dem Bauen! Zur Kontrolle sollte man nochmal und alle Verbindungen mit einem Durchgangsprüfer und optisch prüfen (Lupe).

    Jetzt ist es Zeit ein Eprom 27C256 zu brennen. Aus dem Basic- und Kernalbereich ist ja ein einziges File entstanden. Das sollten wir aber nochmal prüfen. Es ist 32KB groß. Es kommt darauf an, daß es mit "4c 19 80 4c 0a 80..." beginnt, sodaß die Bytes nicht verschoben sind.

    Gibt das keine Probleme kann das fertige Betriebssystem- Eprom eingesteckt werden und der Rechner ausprobiert werden.

    Läuft er?
    Dann hat man erstmal seinen alten Rechner wieder :wink:
    Bei mir hat's länger gedauert, weil ein TTL-IC defekt war:-(

    Damit ist das innere Modul vorbereitet.

    Der Plus/4 und seine Brüder kennen 3 Modulplätze: $05, $0A und $0F.
    Das Erste ist für den internen Einbau gedacht und beinhaltet original die "3+1"-Software.

    Wichtig ist daß die Software eines Moduls auf diesem Platz $05 auch diese Kennung haben muß.

    Wenn man sich da (wie ich) nicht einarbeiten möchte, sollte man sich nach fertiger Software umsehen (Leute haben schon früher z.B. Script+ statt der 3+1- Soft eingebaut), oder Solders Modulgenerator (downloadbar) benutzen.

    Den nehme ich auch und kann damit jedes Programm, auch mehrere, in das Modul packen bis -in diesem Fall- 32KB voll sind. Auch gepackte Programme gehen!
    Der Modulgenerator lädt dann den richtigen Modulkopf von der Diskette dazu. Keine Kopfschmerzen!

    Fertig, EPROM gebrannt und eingesteckt: beim Druck auf F1 erscheint dann ein Menü mit den Programmnamen und einem Zeichen davor (Zahl/ Buchstabe). Mit dem startet man das eigentliche Programm.
    Gibt's Probleme, erkennt der Rechner das Eprom nicht? Ich hab mir zur Sicherheit die 3+1- Software ebenfalls Low und High zusammen auf ein 27C256 gebrannt. Das muß der Rechner erkennen wenn der Hardwareumbau stimmt.

    Naja, man sollte sich jetzt spätestens Gedanken machen was man an Programmen schnell parat haben will. Das wäre z.B. der Filebrowser des SD2IEC, ein Copy- Programm...mal sehen ob ich ein Bild 12 fabrizieren kann...

    Beim Bauen sind bei mir noch zwei Wünsche entstanden:

    1. Eine einzige Steckverbindung zwischen Ober- und Unterteil, 40-polig wie das Parallelkabel im PC.
    Die Buchse des Unterteils wird auf das Expansionsport- Blech geschraubt, der Stecker des Oberteils paßt genau darauf ohne Kabel dazwischen.
    Mein Plus/4 bekommt später genauso eine, kompatible Verbindung.
    Für Testzwecke kann man so ein IDE-PC-Kabel dazwischenstecken.
    2. Das Betriebssystem. Ich habe einen Sockel für ein Eprom 27C1001 gefunden, der sogar schon -von Hannes- für den Ersatz einer 28'er Fassung vorbereitet wurde. Auf so ein Eprom passen 4 Betriebssysteme drauf.
    Mit einem Schalter an den Adressleitungen und einigen Verknüpfungsdioden kann das was werden.

    Wenns soweit ist werde ich dieses Thema (wieder...) "einige Zeit später" fortsetzen.

    Fragen zu den bisherigen Umbauten beantworte ich natürlich gerne!
    Bei PN schicke ich auch gern mal ein Brennfile :smile:


    Hans

    Solder hat das gemacht. Die Schaltung läßt sich evtl. bei ihm downloaden.
    Mir war das nix mit Stützbatterie und so. Und bei dem Eprom- Platz >700KB und etwas Sorgfalt habe ich immer die für mich wichtigsten Programme auf Knopfdruck. Auch heute noch.
    Und naja, der ganze Rest ist bald auf SD-Karte ebenfalls on Board, wenn auch fast mit Tape- Ladezeiten ;)

    Hans

    Die beiden, die du nicht gefunden hast sind im Schaltplan beim Tapeport zu finden

    Aha! Wären in meinem Fall trotzdem übrig ;)

    Denke mal wenn schon 384 KB oder? Eprom-Erweiterung oder sRAM?

    Eprom. Hab die krummen Zahlen nicht im Kopf. Und sollten sogar 768Kb sein (Eproms. Bei Solders sRAM- Experimenten bin ich nicht mehr mitgegangen).

    Du kannst beim 264er nicht ohne größere Umbauten SRAM anbauen

    Meines Wissens hat Solder die Eproms durch sRAM ersetzt. Die Bedeutung dürfte klar sein: Modulsoft am laufenden Rechner wechseln. Kein Eprommer mehr.

    Hans

    Was hast du denn da mit den 6529 gemacht? Userport vervielfacht?

    Der Packesel unten ist der normale Userport
    Nexter: 256k RAM- Steuerung
    Nexter: 380K internes Modul
    Nexter: Centronicsport

    Ich glaub, das müssten alle gewesen sein. Jedenfalls: höher ging es nicht mehr;-)

    Im C116/C16 müsstest du ein freies Gatter im 74LS125 und eines im 74LS02 haben


    Je eins 74LS02, 7406 und zwei im 74LS125. Hab aber noch nicht die Schaltung mit der Wirklichkeit verglichen.
    However: 2 Gatter = ein gewöhnliches DIL. Ich möchte aber trotzdem erstmal erforschen, wie ich's "damals" beim Plussi gemacht hatte.

    Hans

    Naja, da wird wohl alles nichts helfen, weil wenigstens zwei AND gebraucht werden! Immerhin soll in die freiwerdende Fassung ebenfalls das komplette Modul mit High und Low!
    Es sind also zwei Baustellen.
    Und was ist bei der Huckepack- Methode schlecht? Es wird ja nur Pin 7 und 14 belötet, das läßt sich schnell wieder auftrennen.
    Hier mal ein Huckepackbild vom Plussi. Schlimmer kanns nicht werden ;)

    Die freien Gatter im C116 merke ich mir aber...

    Hans

    sollten besser gekühlt werden

    Na, aber wenn ich den öfters rausholen muß? Vielleicht mache ich mir mal wegen eines Lüfters Gedanken oder KK's die vom Oberteil mit einer Feder draufgedrückt werden und die dort (am Oberteil) befestigt sind?

    In Keramik

    Sowas würde ich garnicht mehr betreiben. Bin aber kein Sammler, den würde ich dann weggeben.

    Huckepack auf einen anderen IC könnte vom Platz her knapp werden, da wo die TTLs beim C116 sitzen ist nicht viel Platz nach oben. Vielleicht beim 74LS125, der sitzt etwas weiter vorne.

    Das kommt hier im dritten Teil, aber wird ein bisserl dauern. Ja, auf U102 sieht vielversprechend aus.

    Hans

    mach mal ein bild des kompletten geräts ...

    Dann sieht's nicht mehr gut aus, das Namensschild ist leider verkratzt :(

    KERNAL und BASIC in einem EPROM ist nicht besonders schwer

    Ja, habs beim Plus4 selbst schon gemacht, ist nur zu lange her. Von dessen Platine schwirrt irgendwo ein Bild hier rum.

    Den für die Verknüpung nötigen 74LS06 kann man notfalls auf dem Rücken liegend irgendwo unterbringen und frei verdrahten.

    Guck Dir meine P4-Platine an. Huckepack ist die Devise. Naja, mit 'n paar Dioden wird's nicht gehen.

    Die Frage ist, ob es den Aufwand lohnt, was hast du mit dem freien Sockel vor?

    Steht doch unter c). Ein 32K- Modul einbauen, maßgeschneidert.

    Den bitte kühlen! Die Dinger sind selten.

    Naja, ich stecke ICs probehalber viel um (Störungssuche...). Da ist ein KK hinderlich. Mir ist aber auch noch gar keine CPU abgeraucht. TED's schon, wegen den Joyports. Früher.
    Der C116 ist übrigens auch gerade nicht Joy- fähig.
    Hans

    SD2IEC fest im C116:

    Der Schaltregler- Umbau hat zwar viel Platz geschaffen, aber meine SD2IEC- Platine hat dort trotzdem nicht hingepaßt. Die SD-Karte sollte aber eh ganz am rechten Rand des Rechners eingesteckt werden.
    Deshalb bot sich die Platinen- Montage im Deckel an.

    Ingo (Thread"C116 Schaltregler Umbau für weniger Hitzeentwicklung und zusätzliche Kühlkörper.") hat seine SD2IEC- Platine mit Heißkleber befestigt, und ich hab dasselbe gemacht. Scheint sehr stabil zu sein.

    Allerdings habe ich mir Plaste- Gewindehülsen in den Deckel geklebt um daran die Platine schrauben zu können. Die Plastteile lassen sich sehr gut auf die benötigte Länge kürzen.

    Der Schlitz für die SD-Karte kommt auf diese Weise direkt an der Kante des Deckels bzw. des unteren Gehäuseteils raus. Statt eines Langlochs muß man nur ein Stück der Kante herausarbeiten (Bild 4 = vor dem Bedienteil- Einbau).

    Meine SD2IEC- Platine hat eine SD- Fassung, wo man die SD-Karte reindrücken muß damit sie weider herauskommt. Daher kann die Karte fast im Gehäuse verschwinden, bis auf ca. 1mm. So kann sie immer im Rechner verbleiben ohne gegen irgendwas anzustoßen.

    Ich habe zuerst die 3 Plaste- Distanzstücke an die SD2IEC-Platine geschraubt (Löcher an geeigneten Stellen bohren) und dann anhand des SD- Schlitzes am Deckel das ganze ausgerichtet und mit Platifix fixiert. Nach einiger Zeit geprüft wie die SD- Karte in den Schlitz im Deckel paßt und dann de Platine vorsichtig abgeschraubt.

    Dann kam der Heißkleber zur Geltung. "Reichlich" davon um die Gewindehülsen herum am Gehäusedeckel.

    Die SD2IEC- Platine hat von mir außerdem noch einen 10-poligen Platinenstecker bekommen um die Leitungen für Spannung und den seriellen Port zum Board des C116 zu führen. Das Kabel ist dort an die Anschlüsse der Ferritperlen hinter die IEC- und Datasettenbuchse gelötet (Bild 6).
    So kann ich die Zuleitung mal trennen wenn das nötig wird.

    Bild 5:
    Die Taster und LEDs kommen auf eine eigene Lochrasterplatine. Die ist ca. 1,5cm breit und so lang, daß die Bauteile Platz finden und an den Enden noch ähnliche Abstandshülsen wie für die SD2IEC- Platine passen.
    Also: alles (außer den LEDs) in einer Reihe.

    Ich habe quadratische Taster ausgesucht die vor allem ins Lochraster passen und nur ein großes, einzelnes Loch nötig machen. Die sind für Up, Down und Reset. Auch die Devices will ich von Außen schalten (ok, per Schraubendreher) und habe mich für einen Dekodierschalter entschieden. Der ist auch quadratisch, aber etwas kleiner als die Taster. Schade. Dann die 2 LEDs, klar. Mir haben welche gefallen, die oben in einem dünnen Stift (2mm?) auslaufen.

    Ich habe mich entschieden, die Bedienteile in die Schräge über der Tastatur einzubauen.
    Somit liegen SD2IEC- Platine und Tastenplatine relativ dicht zusammen, jedoch schräg zueinander. Sie lassen sich noch mit Stiftleisten und -buchsen zusammenstecken, wenn die Platinenstecker entsprechend gebogen werden.

    Am Ende zeigt Bild 7, daß ich mir mit dem Ausschnitt für die Tasten wohl mehr hätte anstrengen können.
    Beim Dekodierschalter wirken natürlich nur die Stellungen 0,1,2 und 3 für die Devices. Er steht etwas weiter vor als die Tasten: ein Kompromiss. Ich hab ihn in ein Stück IC- Fassung gesteckt weil er ansonsten zu tief käme.
    Eine Beschriftung des Ganzen hab ich mir verkniffen.

    Das "neue" Netzteil hab ich auch mal dazugelegt.

    Das wars vorläufig mit dem C116.

    Beim Bauen sind bei mir noch zwei Wünsche entstanden:
    1. ein angebauter Monitor (zum draufklappen),
    2. a- Kernal und Basic in ein Eprom = eine Fassung freimachen
    b- hier das "interne" Modul aktivieren (P4 = 3+1-Soft) und
    c- Den SD2IEC- Loader und andere nützliche Programme per
    Tastendruck (F1 und Zahl) starten.

    Dazu braucht's aber meinen Plussi der auch schon aufs Umbauen wartet (wg. EPROMs brennen usw.).
    Daher werde ich dieses Thema "einige Zeit später" fortsetzen.

    Fragen zu den bisherigen Umbauten beantworte ich natürlich gerne!

    Hans

    Hallo,

    Durch Lesen einiger Beiträge hier im Forum hatte ich Lust bekommen an meinem C116 zu schrauben.
    Da die Umbauten das Thema der einzelnen Beiträge dort sprengen, möchte ich dazu ein extra Thema aufmachen.

    64K RAM:

    Bereits als ich meinen C116 bekam, war dieser auf 64k RAM hochgerüstet.

    Weil es hier einen Beitrag zum C16 mit 64KB gibt habe ich mein C116-Board bei den anderen Umbauten mal unter die

    Lupe genommen und beknipst.

    Im ersten Bild sieht man was vom Vorbesitzer auf der Unterseite des Boards verändert wurde. Unterschiedlich zum

    C16- Artikel gehen die 2 Drähte zu U2, der CPU.
    Dann fällt noch die Brücke zwischen Pin 1 und 18 von U5 (ein RAM-Baustein) auf. Wie ich an meinem Ersatzboard sehe,

    ist diese Brücke schon original vorhanden, ist also eine Reparatur. Dem Vorbesitzer war die Verbindung beim

    Auslöten der alten RAMs wohl entzweigegangen.
    Die Trennung bei U7 und der Ersatz der RAMs U5, U6 durch Präzisionsfassungen (18-polig) entspricht Eloy_Dorias Bericht im C16-Thread.

    Dank ihm habe ich auch die Unterbrechung der Pins 14 und 16 von U8 entdeckt. Das wurde bei meinem C116 aber neben

    dem IC gemacht (Bild 2 zeigt die Unterbrechung und Vorher/ Nachher- Ausschnitte).

    Schaltregler- Einbau:

    Bilder und Erklärungen dazu findet man im Beitrag "C116 Schaltregler Umbau für weniger Hitzeentwicklung und

    zusätzliche Kühlkörper.".

    Kurz: ich habe einen stärkeren Schaltregler eingebaut als dort angegeben (1,5A), die Sicherung von außen erreichbar

    gemacht ("landesübliche" Sicherungsfassung) und die Resettaste an die Seite versetzt.

    Man muß die Lage der Kupferbahnen dort beachten, wo die Bauteile neu placiert werden sollen. Es ist anzustreben daß

    um die neu zu bohrenden Löcher eine Kupferfläche besteht um die Bauteile wieder fest einzulöten.
    Die Lötpunkte müssen dann -sofern notwendig- vom Rest der Kupferfläche getrennt werden und mit dünnem Draht dorthin

    verbunden werden, wo ihre Funktion erfolgen kann.

    Dann habe ich noch eine andere Powerbuchse eingepaßt um ein Schaltnetzteil 7,5V benutzen zu können.
    Wichtig: der Plus ist dabei an den Mittelzapfen gelegt worden (Commodore hatte ihn vorher außen).

    Dann war es Zeit sich Gedanken zu machen wo ein SD2IEC am besten hinpaßt,,,

    Hans