Beiträge von mombasajoe im Thema „Eigenes Konsolen-Unternehmen hier in Deutschland?“

    ... ist ja auch Wurscht - für den Initiator dieses Themas dürften das eh "Böhmische Dörfer" sein, oder?

    Sicher, aber da Du fragtest, ob jemand von Basel II (meinetwegen auch III) schon was gehört hat, hab ich mich dazu halt ausgelassen.

    Ich schrieb ja irgendwo: Den Rest macht (zumindest je nach Umfang) der Unternehmensberater ;) Du kommst bei sowas aus der persönlichen Haftung vermutlich nicht raus, da hast Du natürlich recht. Nur ein Argument gegen eine GmbH oder eine andere Form der Kapitalgesellschaft sehe ich darin abschließend nicht.

    Aber bisher haben wir ja nicht mal eine Vision oder gar ein Konzept ;) Insofern ist der Thread ist total super, um Visionäre nachhaltig zu vergraulen :D


    Echt? Aus welchem Grund holen sich die Banken dann die Gesellschafter über private Bürgschaften in die Haftung hinein? Das hat nichts damit zu tun, dass sie ihre "eigenen" Fremdmittel absichern müssen?

    Das sind zwei paar Schuhe. Selbstvertändlich werden sie sich ihr Ausfallrisiko abschirmen lassen (betriebswirtschaftliche Sicht, Vermeidung von Abschreibungen -> GuV). Ob sie sich diese Abschirmung dann regulatorisch zur Eigenkapitalentlastung anrechnen lassen (können), ist ne ganz andere Sache (aufsichtsrechtliche Sicht).

    sicherlich... aber was soll das mit dem vermeintlichen Vorteil der Gesellschaftsform "GmbH" zu tun haben? Wenn Du meinst, dass Du diesbezüglich mit einer GmbH aus der privaten Haftung heraus bist, muss ich aber ein kleines bisschen lachen - da kommen dann nämlich Basel II usw. in`s Spiel!

    Dann lach mal. Private Bürgschaften als Sicherheiten haben i. d. R. mit Basel II oder III wenig zu tun. Die Kreditinstitute in Deutschland mit dem höchsten Marktanteil am gewerblichen Kreditgeschäft fahren den Standardansatz, lassen sich gegebenfalls Realkredite privilegieren. Welche Gesellschaftsform empfiehlst Du denn alternativ? Beachte den Kapitalbedarf. Beachte den Geschäftsumgfang, die erforderliche Orga. Soll das bilanziell Fremd- oder Eigenkapital sein? Oder bevorzugst Du mezzanine Finanzierungsformen? Beachte operationelle Risiken/ Rechtsrisiken, die schlagend werden können. Da kann doch nicht das einzige Argument sein, dass in irgendeinem standisierten Ratingverfahren (die ticken zwar unterschiedlich, aber ähnlich) oder gar in einem individuellen Rating die Rechtsform im Hinblick auf die Risikoklassifizierung ggf. noch nen Ausschlag in die eine oder andere Richtung gibt: Die prognostizierte Ausfallwahrscheinlichkeit wird im Hinblick auf dieses Vorhaben ohnehin ausweisen, dass es sich um Wagniskapital handelt.

    Nein...das ist NICHT alles das Gleiche. Eine Gemeinsamkeit ist die Beschränkung der Haftung auf das Gesellschaftsvermögen (nicht Stammkapital). Und den Rest berät dann bitte der Unternehmensberater.

    EDIT:
    Und die Unseriösen unter uns nehmen bitte die namibische Closed Corporation (CC), die ist nur beschränkt buchführungspflichtig, das überkompensiert auch die Reisekosten. Nur Fremdkapital von deutschen Banken wird´s vermutlich keins geben. ;)