Beiträge von Mike im Thema „BASIC Programme - wie dürfen sie aufgebaut sein?“

    Zitat von sauhund


    ernsthaft? das klingt schon fast esoterisch =)


    Hier hab' ich was gefunden: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., Camputer Lynx 48/96/128:

    Zitat

    Die britische Firma Camputer produzierte in den Jahren 1983 bis 1984 eine Serie interessanter Homecomputer auf Basis einer Z80 CPU. Kurz vor dem finanziellen Ende der Firma wurde das Modell 128 vorgestellt. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht nur mit einem größeren Arbeitsspeicher, auch die grafischen Fähigkeiten des Systems wurden überarbeitet. War ausreichend Arbeitsspeicher installiert, so konnten die Rechner, von denen laut Quellen nur wenige verkauft wurden, das 8-Bit Standardbetriebssystem CP/M verwenden. Kurioserweise erlaubte der BASIC-Dialekt der Lynx Serie Zeilennummern im Fließkommaformat. Im Juni 1984 wurde die Firma aufgrund Liquiditätsschwierigkeiten für immer geschlossen.

    Die verfügbaren Zeilennummern können schon deswegen nicht 'komplett' genutzt werden, weil eine nicht-leere Zeile in CBM BASIC mindestens 6 Bytes braucht - 2 Bytes für Linkpointer, 2 Bytes für Zeilennummer, min. 1 Byte für irgendwelchen Inhalt und 1 Nullbyte als Endemarker. Bei 38911 freien Bytes gehen so maximal ~6500 Zeilen in den verfügbaren Speicher, ohne daß da unbedingt etwas sinnvolles dabei rauskommt.

    Sinn macht das ganze insofern, daß man am Anfang der Programmentwicklung die Zeilennummern recht großzügig vergeben kann (z.B. in 10er-Schritten, und Unterroutinen z.B. mit 1000er-Nummern starten, etc. ... damit man später noch Zeilen einfügen konnte - das war noch wichtig, solange weder ein RENUMBER noch Cross-Entwicklungsumgebungen zur Verfügung standen. :)

    Irgendein BASIC hat sogar mal Fließkommazahlen(!) als Zeilennummern zugelassen. Muß noch mal recherchieren, welches das war.