Beiträge von Gerrit im Thema „EPROM-PLAs gesucht!“

    Die Umschaltung der Multiplexer passiert mit _CAS (vom VIC erzeugt), auf einigen Platinen noch mit einem Kondensator von ein paar pF leicht verzögert. Deshalb ist die Laufzeit durch die PLA zur Erzeugung von _CASRAM auch wichtig, nur so ist sichergestellt, daß die Adressleitungen an den DRAMs stabil sind wenn _CASRAM nach LOW wechselt. Selbst das scheint nicht immer zu reichen, auf anderen Platinen ist hier noch ein Kondensator mit ein paar pF zwischen _CASRAM und GND verbaut.

    Auch hier kann es zu Problemen mit einer EPROM-PLA kommen weil der erwähnte Kondensator für die Ausgangstreiber der PLA berechnet ist. Ein EPROM hat garantiert einen anderen Treiber und verschiebt schon alleine damit das Timing etwas.

    Achja... man sollte den Stromverbrauch des C64 mit echter PLA und EPROM-PLA vergleichen. Ist letzterer höher, dann hast du noch Probleme mit gleichzeitig aktiven Ausgängen die sich um den Bus prügeln. Mit etwas Pech kann das auf Dauer zu Schäden führen.

    Nachtrag: Man darf auf keinen Fall _CS und _OE des EPROMs HIGH werden lassen. Dann werden die Datenleitungen eben nicht HIGH sondern inaktiv und die Steuerleitungen bekommen undefinierte Pegel.

    Zumindest bei der 250407 gab es Boards mit der Fujitsu-PLA (251064-01), bei Verwendung dieser PLA muss ein Kondensator anders bestückt sein. Was im Umkehrschluss heisst, wenn man eine Fujitsu-PLA durch eine MOS-PLA ersetzt, muss erwähnter Kondensator umgebaut werden.

    MOS-PLA: C203 bestückt (82pF) (Bei Verwendung eines 6569R1, ansonsten leer)

    Fujitsu-PLA: C204 bestückt (82pF)

    So behauptet es zumindest mein Schaltplan..

    Die SuperPLA funktioniert meist. Aber besonders auf 250407 Boards kann es sein, daß sie den Rechner instabil macht.

    Ich nehme als Test gerne 'Edge of Disgrace'. Mit SuperPLA bleiben die meisten 250407 irgendwann hängen.