Nach der Neuinstallation eines sauberen Systems, mache ich auch ein Acronis Image (aber es gibt auch andere Tools, auch gratis) des schlanken Systems. Damit kann ich bei Bedarf schnell wieder auf einer grünen Wiese anfangen, falls nötig.
Dann nach der Installation aller "mission critical" Applikationen, also das, was ich für meine tägliche Arbeit benötige, erstelle ich ebenfalls ein neues Image. Das dauert mit einer lokalen USB3 Festplatte gar nicht mal so lange. Im Notfall kann ich so das System schnell wiederherstellen, wenn die Boot-Harddisk abrauchen würde.
Ich trenne nach der Installation des Systems die Daten (auch Email Dateien kommen weg vom %userprofile%) vom System strikt und kann so täglich ein Backup der Daten Festplatte inkl. Profile für Firefox, Opera etc. erstellen.
Ich hasse es, wenn das Backup-Tool die Daten in einem speziellen Backup-Format ablegt, deshalb lege ich meine historisierten Backups als normale Datumsverzeichnisse mit den gesicherten Dateien ab.
Ich verwende dazu das Tool Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Es ist eine Weiterentwicklung des c't rSyncBackup.vbs Scripts und legt die nicht geänderten Dateien als Hardlinks an (kopiert diese also nicht physisch nochmal, wenn diese in einem vorherigen Backup bereits vorhanden sind). Die Community Edition ist sogar kostenlos.
Der ganze Backup-Prozess (ca. 100 GB) dauert via USB3 täglich nur ein paar Minuten, während ich Kaffee holen gehe. Nur das Initialbackup dauert natürlich etwas länger.
Zusätzlich habe ich die Backups an mindestends 2 Orten (Büro und zuhause) und einem dritten Ort allerdings nicht tagesaktuell. Damit steht man datenmässig nach einem Einbruch oder Brand etwas besser da.... ![]()