Beiträge von 7Saturn im Thema „Windows-8-Frust zwingt Microsoft zu Kurswechsel“

    Dann ist bei dir noch der hybride Standbymodus an und du hast mit dem Messen nicht gewartet, bis das System von S3 nach S5 wechselt.

    Hä? Was interessiert es die Selbstentladung, ob ein S3 oder S5 aktiv ist? Und was interessiert es die Ladeelektronik, ob S3 oder S5 aktiv ist? Letztere lädt, wenn der Akku zu weit unten ist. Und die Selbstentladung interessiert der System-Zustand ohnehin recht wenig. Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst. Das von mir beschriebene Problem hast du im eingeschalteten Zustand genauso wie im ausgeschalteten, außer man zieht ganz den Netzstecker, damit die unnötige Laderei ein Ende hat.

    Macht keinen Unterschied... Du kannst den Akku im Notebook lassen, du kannst ihn ausbauen und in ne Schublade stecken, du kannst ihn in die Tiefkühltruhe legen, in rosa Wattebällchen legen, ein Liedchen trällern, egal, dieses moderne NiMh-Zeugs altert so oder so.

    Und ob es den macht. Es geht nicht ums natürliche altern. Das wird übrigens im Kühlschrank sehr wohl auch verringert, aber das ists nicht wert, weil das natürliche Altern meistens nicht das Problem ist, warum Akkus nicht mehr mit machen. Wo der Unterschied liegt, ob eingesteckt, oder nicht? Alles das erfahrt ihr nach der nächsten Mausnach dem nächsten Zitat.

    Der Akku wird immer an einem Stück vollgeladen und auch bis zum bitteren Ende (naja, 3-5% Restleistung) betrieben, so komme ich mit einem 4-5 Jahre alten Notebook immerhin auf ca. 3h Betriebszeit mit WLAN im Surfmodus.

    Genau das ist der Unterschied. Jeder Ladezyklus kostet Lebenszeit des Akkus, das ist einfach so, und zwar sowohl bei NiMH als auch bei den deutlich häufiger verwendete Li-Ion-Akkus. Weiß nicht wie lange es her ist, dass man NiMH für Laptops benutzt hat, aber schon der alte P2-Laptop hier neben mir hatte Li-Ionen-Akkus. Jedenfalls ist es i. A. bei den Laptops so, dass die den Akku nicht anfassen, solange der Ladestand nicht unter einem gewissen Wert ist. Nehmen wir mal der Einfachheit halber 95% an. Der Laptop läd also den Akku randvoll. Dann nutzt er den Akku nicht, aber die haben nun ein mal Selbstentladung, auch ohne dass man wirklich Strom draus zieht. Irgendwann fällt der Akku also unter die 95%. Das passiert sogar vergleichsweise schnell bei den ersten paar %. So, was passiert? Der Laptop schaltet wieder die Lade-Elektronik ein. Der Akku wird wieder auf 100% geladen. Das macht der dann den lieben langen Tag, solange eben der Akku benutzt wird. Ende vom Lied: Wenn der Akku gar nicht gebraucht wird, weil der Laptop am Netz hängt, killt man sich so deutlich schneller den Akku, als wenn man das so macht, wie Hausboot und ich.

    WENN schon Akku, dann idealerweise ganz leer machen, bevor man ihn wieder ganz voll macht, weil eben jeder Ladezyklus gewissermaßen ein Stückchen Akku kostet. Meine Akkus liegen, weil ich gerade keinen Desktop-PC habe, eigentlich nur rum und fühlen sich dabei sauwohl. Das war nicht immer so. Ich hatte eine ganze Zeit lang ein Netzteil mit Wackelkontakt für meinen Hauptrechner, sodass der Akku als USV einfach sein musste. Anders arbeiten war gelinde gesagt, nicht so der Burner weil sonst ständig die Lichter ausgingen am Gerät. Ende vom Lied: Der Akku war nach einem lumpigen Jahr so behandeln im Arsch. Wenn du das vermeiden willst, vermeide unnötiges Akkuladen und damit auch unnötiges Akku eingesteckt haben. Wird zwar vorrangig Leute wie mich treffen, die den Laptop (inzwischen) nicht mehr wirklich oft mobil brauchen, sondern dauernd am Netz haben, aber es ist nun mal besser so.

    Aber pauschal auf den Akku verzichten kann man auch nicht immer empfehlen, denn teils wird dadurch der Prozessor gebremst. Viele Laptops takten nicht zu voll hoch, wenn der Akku fehlt.
    Soll wohl ein Schutz für die Netzteile sein, denn der Akku kann so Spannungsspitzen mit abfangen.

    Ernsthaft? Son Shice machen die inzwischen? Oo Alter, sollen sie einfach richtig dimensionierte Netzteile verkaufen, dann geht auch das. Aber dann kann man nicht nach nem Jahr Reibach mit nem neuen Akku machen, schon klar. *Kopfschüttel* Unglaublich, wie man den Kunden inzwischen verarscht.

    Was mache ich dann falsch?
    Win 7 Ultimate 32bit auf einem Acer Travelmate, fahre im Ruhezustand und nach einer Woche ist mein extra großer Akku platt.
    Fahre ich Win7 herunter (kein Hibernate, kein Ruhezustand), hält der Akku locker 4 Wochen oder länger.

    Will ich dir sagen: Du machst den Akku nicht raus. =) Nee mal ernsthaft, wenn ich den Akku am Laptop nicht unbedingt brauche, lasse ich ihn immer raus, weil das die Lebensdauer doch erhöht. Insbesondere wenn er am Netz hängt und nicht gerade wieder aufgeladen werden muss. Im Ruhezustand (nicht Standby) ists zumindest unter XP tatsächlich so, dass der Rechner danach aus ist. Mein Laptop bringt dann zwar nachm Starten nochmal eine BIOS-Meldung, dass er wieder aufwacht, aber das ist gar nicht mal notwendig, weils für das System keinen Unterschied zum "normalen" wieder einschalten gibt. Drum störts auch nicht, wenn der Akku raus ist. Es macht keinen Unterschied.

    Als wenn das wichtig wäre. Wen interessiert es, ob ein OS zum Booten 7 oder 20 Sek. braucht?

    Mich zum Beispiel.

    Das letzte Mal, dass ich gebootet habe, war (gerade mal nachgucken ...) vor über 38 Tagen. Hat das 20 Sek. gedauert? Keine Ahnung – da war ich wohl gerade nicht im Zimmer, sondern habe mir einen Kaffee geholt. ;)

    Und dazwischen hast du was gemacht? Dauerlauf? Also echter Dauerlauf? Freut auch die Stromrechnung. Bei mir im Büro sitzt auch einer, der das Prinzip vom Power-Schalter oder automatischen Ruhezustand noch nicht so ganz begriffen hat. Gerade daheim wäre ich schön dämlich, wenn ständig die Kiste durchlaufen würde.

    Soll heißen: wer bootet denn überhaupt noch seinen Rechner täglich?

    Jeder der keinen Geldscheißer hat und sich bisschen was um die Umwelt scheißt, bzw. dem der Start aus dem Ruhezustand genauso viel Zeit weg frisst, ohne die "Vorteile" eines frischen Starts. Alle Welt jammert wegen Standby-Stromverbrauch und selbst die EU haut Gesetze dazu raus, aber im Prinzip sind das alles Peanuts, verglichen mit einem Rechner, der ne Nacht vollkommen fürn Arsch läuft.

    Wie ein Tablet oder Smartphone, lasse ich ich auch mein Notebook einfach an und wenn ich mich daran setze ist es einfach da – sofort – alles andere wäre mir zu lang wenn ich wirklich was machen will/muss. Gebootet wird nach einem Systemupdate oder mal zwischendurch zur System-Hygiene, im Endeffekt keine 10 Mal im Jahr.

    Und, wie viel verbraucht jener Laptop in der Zeit so an Leistung?

    Also 12 mal im Jahr sollte schon sein, jeden zweiten Mittwoch im Monat, am MS-Patchday. Aber sonst, da hast du recht, reicht der Ruhezustand völlig.

    Und, wie lange braucht ein System-Boot, und wie lange braucht ein mal ausm Ruhezustand hoch kommen? Ziemlich genau gleich lang, zumindest bei den Rechnern die hier rum stehen. Einziger echter Vorteil ist der, dass das System genau da weiter macht, wo man das letzte mal aufgehört hat, also selbe Fenster und Programme nach wie vor offen. Hat allerdings dann auch wieder seine Nachteile, wenn das liebe Windoof sich mal wieder verschluckt. Beliebter Bug: Meine ExpressCard-Netzwerk-Karte lässt sich nicht mehr benutzen. Auch abstecken und wieder einstecken der Karte oder des Kabels bringt nix. Also doch wieder Neustart. Dann kann ich auch gleich drauf verzichten und den Rechner Abends einfach runter fahren. Und von den anderen technischen Schwierigkeiten bei einem Dual-Boot hat ja schon der Vorredner was erzählt.

    Nein, wieso? Davon war doch nicht die Rede. Wir sprechen hier doch überwiegend über private Nutzung und es war die Rede von "einem Brief", nicht 8h-Sekretärinnen-Arbeit. Warum wollen immer alle das Kind mit dem Bade ausschütten? Niemand will und wird ALLE PCs durch Tablets ersetzen – sondern nur da, wo komplette PCs eh überflüssig sind – und das ist an verdammt vielen Stellen – vor allem im privaten Bereich (aber nicht nur).

    Dann sollte eine gewisse Monopolistenfirma sich eigentlich im Klaren sein, dass so ein Shice bei einem OS einfach nicht geht. Es gibt diesen Markt eben und er erstreckt sich auch teils in die privaten Wohnzimmer, wo auch nicht jeder Lust hat, Tablet-Müll-Steuerung auf seinem PC nutzen zu müssen. Und das haben sie einfach verschnarcht. Es war aber eigentlich absehbar, dass das so keine sonderlich kluge Idee ist. Wenn man jetzt plötzlich her gehen würde und Autos nur noch mit Joystick statt Lenkrad verkaufen würde, was würde dann wohl passieren? Fänd auch keiner gut, drum kommen die nicht auf solche Schnapsideen.


    Warum nicht? Erstens sind die meisten privaten Briefe heutzutage ähnlich kurz, wie SMS [...] Tätigkeiten mit einem privaten PC-Boliden so angestellt werden. Meisten wird nur gesurft und im Netz eingekauft, Online-Banking gemacht, ein wenig Fotos und Songs verwaltet und ansonsten gespielt.

    Und wie schauts in den Hunderttausenden Büros da draußen aus? Sollen die zukünftig ihren Mitarbeitern auch n Tablet nebst Blauzahn-Tastatur hinstellen? Wo genau ist der Gewinn gegenüber dem klassischen Desktop? Gibt inzwischen ja so kleine, dass nicht mal mehr das Platzargument zieht.

    Mir persönlich fällt über die Jahre immer wieder auf, dass sich wirklich ausnahmslos jeder vor neuen Betriebssystemen(-versionen) scheut. Und ein-zwei Jahre später ist es plötzlich ganz gut... Ich wollte anfangs auch kein Windows XP und sehe es jetzt als das beste in der Windows-Reihe an.

    Ja gut, wer erinnert sich noch an die Probleme, die XP ganz am Anfang hatte? So dinger wie Blaster-Virus u. ä. Schwierigkeiten... Nach dem ersten SP wars dann auch mal nutzbar, und inzwischen hat man halt bei dem meisten nachgebessert. Das ist einfach normal. Kein Betrübsystem überlebt den ersten Kontakt mit den Usern. Man kann ja auch in der Firma kaum die millionen Systemkonfigurationen und Einsatzfälle nachstellen. In gewissem Maße ist man einfach prinzipbedingt immer Beta-User wenn ein System neu raus kommt.

    Und dann brauchst du dich auch nicht wundern, warum die Leute am Anfang keinen Bock drauf haben. Bugs und wie bei Win 8 ein vollkommen neues Bedienkonzept, das ist halt einfach keine Einladung sich damit anzufreunden. Wenns dann allerdings mal nachgebessert wird, sodass die größten Probleme keine mehr sind, ists nur natürlich, dass es sich etabliert. So gesehen: Alles ganz normal. Allerdings ist der Schnitt mit Win 8 schon deftig. Ich habs in der VM getestet bzw. es nach wie vor auf dem Rechner und es sagt mir einfach so null zu. Und ich kenne viele andere, denen es genau so geht, auch und gerade nach dem Testen. Wenn man wenigstens ab Werk die Option hätte, das Konzept wieder auf altbewährtes umzustellen, aber das hat man ja erfolgreich Softwaredrittanbietern überlassen. Traurig, mehr kann man nicht dazu sagen.