Mit einer vierköpfigen Familie kommen Stromkosten zusammen, wenn man alle Kisten (PCs, Notebooks, Handys, etc.) standig am Netz lässt.
Ich lasse ja nicht "alle" Kisten laufen, sondern mein Arbeits-Notebook. Desktops verwende ich zum Arbeiten ja schon seit vielen Jahren nicht mehr (den letzten Desktop-Arbeitsrechner habe ich im vorigen Jahrtausend gekauft). Mein Notebook wird selbst bei Dauerbetrieb übers Jahr weniger Strom saugen, als ein hochgezüchteter Desktop-PC, der nur 4 Stunden an ist und dann immer brav ausgeschaltet wird. Daher hält sich mein schlechtes Gewissen in Grenzen.
Ich boote jeden Tag hoch und schalte die Rechner nach Benutzung auch komplett aus und schalte die Steckdosenleiste ab, um Strom zu sparen.
Sehr löblich – unterstütze ich voll. Aber für mich ist das nix. Und wenn man sparsame Geräte benutzt, relativiert sich der Aufwand.
Und dazwischen hast du was gemacht? Dauerlauf? Also echter Dauerlauf? Freut auch die Stromrechnung.
Kommt darauf an. Wenn der Rechner nachts nichts zu tun bekommt, dann fällt er in den Schlafmodus, wenn ich ihm noch was zu tun gebe (Videos konvertieren, Rendern, Downloads ...), dann eben nicht. Im Vergleich zu meinem Kühlschrank und meinem Röhren-Fernseher dürfte der Notebook-Stromverbrauch nicht sonderlich auffallen – zumal ich den externen Monitor bei Nichtgebrauch ausstelle, die 2 externen Platten sowieso fast immer im Ruhemodus sind und ich zu einem bezahlbaren Ökostromanbieter gewechselt bin.
Und, wie viel verbraucht jener Laptop in der Zeit so an Leistung?
Laut Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. rund 1W im Standby, 9W während er läuft, ohne genutzt zu werden (idle). Unter Vollast wohl weniger als 85W, weil mehr das Netzteil nicht liefern kann – dürfte aber meistens deutlich weniger sein.
Und, wie lange braucht ein System-Boot, und wie lange braucht ein mal ausm Ruhezustand hoch kommen? Ziemlich genau gleich lang, zumindest bei den Rechnern die hier rum stehen.
Bei mir dauert das nicht gleich lang – der Boot dauert gefühlt 30 Sek. (nie gestoppt), Aufwachen dauert etwa 1 Sek. (Mac OS X) – ist quasi instant.
Einziger echter Vorteil ist der, dass das System genau da weiter macht, wo man das letzte mal aufgehört hat, also selbe Fenster und Programme nach wie vor offen. Hat allerdings dann auch wieder seine Nachteile, wenn das liebe Windoof sich mal wieder verschluckt.
Erstens verwende ich kein Windows (außer wenn ich mal was testen muss), zweitens ist genau der von dir genannte Aspekt zentral für mich. Bei mir laufen durchgehend einige Programme (momentan sind es ca. 15 laut Dockleiste) mit vielen offenen Dokumenten, Browser mit vielen Tabs (gerade um die 100), in denen ich z.T. parallel schreibe (auch mal über Tage hinweg), alles verteilt über mehrer Schirme und Workspaces – da will ich nicht durch Neustarts in meinem "Flow" unterbrochen werden.
Mein Macbook [...] schalte ich wirklich nicht mehr ab sondern schicke es immer nur pennen wenn ich es nicht brauche.
So mache ich das auch.
Wenn also dein Notebook Strom verbraucht ist es nicht im Ruhezustand, sondern im Standby!
Das ist Microsoft-Sprech. Beim Mac heißt das alles Ruhezustand (zumindest auf deutsch) – und der Mac entscheidet selbsttätig, wie er da verfährt – bei Intel-Notebooks (also MacBooks) verwendet er meines Wissens nach Safe-Sleep, also kombiniertes Supend-to-RAM und Suspend-to-Disk für den Ruhezustand.