Beiträge von Gerrit im Thema „Windows-8-Frust zwingt Microsoft zu Kurswechsel“


    Ich habe mit einem Strommessgerät bei diesem Ruheszustand @home gemessen, dass dennoch ein paar Watt Strom fliessen, die aufs Jahr gesehen ganz schön was ausmachen, da auch die Peripherie an meinen schaltbaren Stromleisten hängt.

    Jedes Watt Dauerlast (= 8.76 KWh/Jahr) kostet dich im Jahr ca. 2 Euro an Strom. Hier ein Watt, da ein Watt... Schon bei 12 Watt (kommt schnell zusammen!) sind das 2 Euro im Monat extra. Deshalb trenne ich wirklich alles vom Netz was nicht gebraucht wird.

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    Probiere es mal mit einem Notebook und Akkubetrieb, nach einer gewissen Zeit (je nach Akku) im Ruhezustand ist dein Notebook-Akku alle.


    Mein Macbook im Sleepmode hält eine Woche durch. Das schalte ich wirklich nicht mehr ab sondern schicke es immer nur pennen wenn ich es nicht brauche.


    Als wenn das wichtig wäre. Wen interessiert es, ob ein OS zum Booten 7 oder 20 Sek. braucht? Das letzte Mal, dass ich gebootet habe, war (gerade mal nachgucken ...) vor über 38 Tagen. Hat das 20 Sek. gedauert? Keine Ahnung – da war ich wohl gerade nicht im Zimmer, sondern habe mir einen Kaffee geholt. ;) Soll heißen: wer bootet denn überhaupt noch seinen Rechner täglich? Wie ein Tablet oder Smartphone, lasse ich ich auch mein Notebook einfach an und wenn ich mich daran setze ist es einfach da – sofort – alles andere wäre mir zu lang wenn ich wirklich was machen will/muss. Gebootet wird nach einem Systemupdate oder mal zwischendurch zur System-Hygiene, im Endeffekt keine 10 Mal im Jahr.

    Ich schalte hier alles ab was nicht gebraucht wird, der Unterschied auf der Stromrechnung war deutlich. Aber die Bootzeiten sind mir sowas von egal da ich nicht davorsitze und warte, ich schalte ein und erledige dann anderen Kleinkram der so anfällt wenn man nach Hause kommt. Bis das durch ist, ist die Kiste gebootet.


    Und um das nochmal klar rauszustellen: es handelt sich hier keineswegs um Doofköppe! Die Benutzung eines Computers ist seit SO vielen Jahren an bestimmte Rahmenbedingungen geknüpft - ein riesiger Teil der Käufer sind eben "nur-User", die einfach wollen, dass der Kasten seinen Dienst tut. Sie begegnen dem Gerät auch nach Jahren der Nutzung mit einem gewissen Respekt, und wenn etwas nicht funzt, wird u.U. der teure PC-Service gerufen - oder "wir", die das vermeintliche Riesenproblem dann richten.

    Das Problem sind nicht die Nur-User, da kenne ich einige, das Problem sind die Leute, die die Bedienung auswendig lernen ohne das Konzept zu verstehen oder auch nur den Versuch zu machen es zu verstehen. Diese Leute bekommen eine Funktion erklärt, schreiben sie sich auf oder lernen sie auswendig. Wenn dieser Weg bei einer neuen Version nicht mehr funktioniert (oder ihnen jemand den Link vom Desktop löscht) sind sie aufgeschmissen und rufen um Hilfe. Es wird nicht einmal der Versuch gemacht ob die Funktion auch anders zu erreichen ist (Menus durchschauen z.B.)


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    Nein, Sinn eines PCs ist es, dass er funzt.

    Ist mit heutigen OS noch nicht zu machen wenn du nicht einen Admin hast der dir das passend einrichtet und danach schaut. Wird besser, aber wer 'funktioniert einfach' will muss ein Tablet nehmen und mit gewissen Einschränkungen leben.

    Jetzt habe ich ein schnelles BS (irre kurze Bootzeiten),

    Falsch. Windows 8 bootet nicht. Es macht auch keinen normalen Shutdown, es macht eine Art Suspend to disk. Das ist wichtig zu wissen, weil die Filesysteme NICHT sauber abgemeldet werden. Wenn du einen solchen Laptop von einem anderen OS startest (Knoppix-CD z.B.) und auf die interne HD zugreifst kann dir das die Daten schreddern!

    Dieses Verhalten kann man abschalten, nur ists dann eben wieder Essig mit dem Schnellstart.

    An meinem Dicken habe ich zwei Mal Full-HD. Und nun?

    Nix... Ausser das mir persönlich 1080 vertikal zuwenig sind. :)

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    Aber um ein bischen in Foren rumzuchillen reichen mir 1280x720 von meinem Netbook vollkommen.

    Naja, ich mach nebenher noch anderen Kram, wozu kann die Kiste Multitasking? Letzteres ist mit Metro-Apps auch nicht mehr so der Hit...

    Nur wenn ich mal mehr Rechenleistung brauche, schalte ich den "Dicken" am Schreibtisch mal ein.

    Ich sitze hier am 'Dicken am Schreibtisch' weil ein Monitor mit Platz (2560 x 1440) einfach nicht zu ersetzen ist. Ist wie mit Hubraum beim Auto. :)

    Wenn es transportabel sein muss, geht auch weniger, aber wenn ich zuhause bin ist das eher nicht der Fall.


    Achja, eine echte Dateisuche (bis auf dieses Indexgedöhns), gibt's seit Win7 auch nicht mehr. Sollte eigentlich zu einer Standardfunktion eines OS gehören aber MS lässt es weg (weil's denen so stylischer. erscheint).

    Auch sonst ist Windows bei den Bordmitteln etwas knapp bestückt, oder kann Windows 8 endlich virtuelle Desktops out of the box? Ich benutze die seit mehr als einem Jahrzehnt auf anderen OS und ohne geht nicht mehr, auch nicht auf einem Monitor mit mehr als FullHD.

    Den Vorgänger (SunPCi II) hab ich meiner Sun. Da läuft allerdings maximal Win2000 drauf. :thumbsup:

    Die SunPCI III ist richtig schön. Hat einen eigenen NIC nach draussen, So kann man auf demselben Desktop einmal im Firmennetz arbeiten und einmal sich mit dem grossen weiten, bösen Internet verbinden und kann sich sicher sein, daß da keine Daten unerlaubt auf die Reise gehen. Trotzdem geht Cut&Paste und Datentransfer zwischen den beiden, und auch das Drucken wird an den Host weitergegeben.

    Der Windows-Desktop in einem Fenster von vielen. So kann ich damit leben. :)


    Wir sich zeigen. Nur liegen verdammt viele Tablet in der Ecke oder werden nur zum Spielen genutzt. Keiner wird einen Brief auf 'nem Tablet verfassen wollen, oder?!
    Zum einfachen Surfen, Emails checken (!) oder einen Termin eintragen - super Sache, aber dafür braucht man eigentlich kein Tablet. Daher sehe ich (und einige andere auch, z.b. Blackberry) den markt eher im guten Smartphone als im Tablet.

    So sehe ich das auch und das ist der Grund warum ich bisher kein Tablet habe hingegen mein altes Netbook (eeePC901go) immer noch benutze wenn es klein und transportabel sein muss und das Smartphone nicht reicht.

    Firmenlaptops ticken durch das zentrale Management der Domänen-Clients oft anders, falls deiner ein managed-client ist. Das ist hier bei uns so. Ein Managed-Domain-Client mit GPO,Softwareverteilung, AV, Druckermapping,DriveMapping, Proxy-Suche und zentralem Konfigurationsmanagement bei der Anmeldung eines Users kostet richtig Zeit. Mein Privat-Win7-Client startet wesentlich schneller, weil der alle diese Dinge nicht laden muss.

    Mein Firmenlaptop sieht das Firmennetz so gut wie nie und versucht dort auch keine Domain zu finden. Das ist es also eher nicht.

    Irgendwie hat MS immer noch ein Problem mit der Speicherverwaltung. Meine XP-VM läuft im Bezug auf Desktopperformance (also Reaktion auf Bedienung) schneller als XP direkt auf Hardware. Das virtuelle Laufwerk ist vom Host (Linux) aus gesehen eine Datei, also greift der Buffercache von Linux und zeigt wie es geht wenn man es richtig macht.


    XP war auch mal Klickbunti, proletenhaft und ineffizient. Diese Leute wollten bei 2000 oder gar 98 bleiben.

    Stimmt... Deshalb ist auch das erste was man bei XP und Windows 7 macht es auf die klassische Ansicht (a la W2000) umzuschalten. Von der GUI erwarte ich ein möglichst dezentes Auftreten, sie soll NICHT vom benutzten Programm ablenken.

    Ausserdem rückelt das Scrolling im Browser, Ordnern und überall in Win7 ohne Ende (mein Rechner ist nicht langsam oder sonst was) und der Mauszeiger kommt mit auch um ein paar Prozent weniger smooth vor.

    Kann ich bestätigen... Firmenlaptop benutzt Windows 7. Das Teil ist sowas von zäh in der Bedienung. Nach dem Einloggen raspelt noch minutenlang die Festplatte. CPU ist ein Core i5 (Dualcore) und 8 GB RAM sind auch drin. das kann es also nicht sein. Naja, Windows hatte noch nie eine gute Speicherverwaltung.

    Ach, Dein Auto (sofern Du eines hast) läuft auch noch immer mit dem Werksöl? Den Browser Updates du auch nicht? Ach wozu auch, denn Java, Flash usw. sind auch noch alles Beta-Versionen von einst. Solch ein Argument lass ich nicht gelten, denn man bekommt bei Windows mittlerweile ziemlich viel für's Geld (XP wurde über einige Jahre hinweg supported).

    Die erwähnten Updates gehen automatisch und kosten nichts... Ansonsten starte ich die Windows VM nur alle paar Wochen einmal, dafür gebe ich erst Geld aus und mache mir die Mühe der Installation wenn es nicht mehr anders geht. Vorher nicht. XP hat noch Support, also gehts noch.

    Wer jetzt noch mit XP arbeitet hat auch jeden Virus/Trojaner verdient. Firefox läuft seit vielen Jahre stabil, glaube kaum das die Entwickler ernsthaft Rücksicht auf veraltete Betriebssysteme nehmen. Windows 7 ist lange Standard, W8 bleibt wohl Geschmackssache.

    Die Rechnung für die Win7/8-Lizenz schicke ich dann an dich? Ich hab hier XP in einer VM laufen weil ich Windows für nur noch eine einstellige Anzahl Anwendungen benutze.

    Selbst Apple hat es bisher nicht gewagt die GUI von iOS und MacOSx zu verschmelzen. Denn ein Smartphone, Tablet, Laptop, Desktop werden nun mal unterschiedlich bedient.

    Das stimmt so nicht. Mountain Lion hat das Launchpad was in gewisser Weise an iOS erinnert. Aber man ist nicht gezwungen es zu benutzen und es wird einem auch nicht aufgedrängt.

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    Ich selbst setzt @Home Win8 ein und finde die Flächigkeit des Startmenü an sich zwar störend, aber das "lostippen" um ein Programm/Datei zusuchen find ich sehr hilfreich.

    Das ist eher ein Zeichen, daß die GUI nichts taugt wenn man sie beseiteschiebt und doch wieder per Kommandozeile arbeitet. Ist schliesslich nicht viel anders als wenn ich auf Linux in der bash mit TAB oder locate arbeite. Welcome back kann ich da nur sagen...

    BTW, das wichtigste bei der Einrichtung von Windows 8 ist die ganzen Live Tiles zu Dead Tiles zu konvertieren. Die Oberfläche ist schlimm genug, aber die Animationen nerven nur noch.