Beiträge von Retrofan im Thema „Schwachsinn hoch 8“

    Der Spass beginnt wenn dir so eine Session abkachelt und du sie wieder startest. Für eine Kaffeepause müsste das reichen.


    Da hast du recht. Wenn ich alle 4 bis 6 Wochen meinen Rechner wegen System-Updates und Aufräumen des RAMs neustarte, dann dauert das Laden aller Tabs schon ein paar Minuten. Aber das ist übers Jahr gerechnet echt auszuhalten.

    So eine Logik, dass 5 Fenster offen sind, und wenn nur eins davon auf Tastatureingaben wartet, dass das dann automatisch nach vorne kommt, wenn man lostippt, gibts da auch nicht.


    So einen konstruierten Fall kann ich mir einfach nicht vorstellen. Ich habe z.Z. (grob geschätzt) an die 30 Fenster (und rund 120 Tabs in Browsern) offen (einige davon ausgeblendet, auf dem 2. Screen oder einem anderen Workspace) – die Hälfte der Fenster könnten Tastataureingaben entgegennehmen (und sei es nur eine Suchfunktion am rechten, oberen Fensterrand). Woher soll bitte das System wissen, in welches Fenster ich tippen möchte (Augentracking? Gedankenkontrolle?).

    Wie gesagt, bei den alten X Window Systemen hatte ich immer wieder das Problem, dass mir leicht der Mauscursor verrutscht ist und Eingaben dadurch in einer größtenteils verdeckten Datenbankmaske erfolgten (was ich sicher nicht wollte). Was einige bestimmt nicht wissen: Mit gedrückter Command-Taste kann ich ein OSX-Fenster auch komplett steuern, ohne es nach vorne zu holen – kann man sich auch (also CMD+Mausklick) auf eine Zusatztaste der Maus legen. Ich finde den Fokus-Klick eigentlich gut bzw. den besten Kompromiss (ansonsten könnte ich das Fensterverhalten auch ändern) – aber eben nicht, wenn es so sklavisch erfolgen muss, wie bei Windows. Hier muss man ja sogar Multi-Scroll-Bereiche innerhalb von Fenstern (z.B. bei Webseiten) manuell aktivieren, damit man in ihnen scrollen kann – das geht eindeutig zu weit.

    Mit dem "es gibt nur ein aktives Programm, alles andere wird nicht angezeigt"-Tablet-Modell muss man stattdessen ständig selbst zwischen den Programmen wechseln und nachschauen ob etwas interessantes passiert ist.


    Das kommt darauf an, wie der Systemhersteller dieses Problem angeht. Bei Tablet-Systemen gibt es ja den Trend, dass sich Apps, die sich im Hintergrund befindet über Notifications (Sounds, Badges, Einblendungen am oberen Rand ...) bemerkbar machen können, wenn sie nach der Aufmerksamkeit des Nutzer gieren (Download/Berechnung abgeschlossen, Zeitlimit erreicht, neue eMail, Fehlermeldung ...). Man muss also nicht zwingend immer selber gucken. Aber man merkt natürlich, dass die Konzepte für solche Fullscreen-Apps noch am Anfang stehen – da ist durchaus noch Luft nach oben.

    Erstmal muss man in das andere Fenster, egal ob es ein kleines Fenster oder eine Fullscreen-App ist, erstmal in den Fokus holen, um darin was zu machen.


    Kommt darauf an, was man machen möchte. Ich kann beim Mac in einem Fenster OHNE Fokus durchaus mit dem Scrollrad/Tochpad scrollen, wenn sich der Mauspfeil darüber befindet – für Eingaben muss ich dann aber das Fenster anklicken. Ich kann auch während eines Drag&Drop-Vorgangs ein verdecktes Fenster/Verzeichnis nach vorne holen. Die Fensterlogik, die ich aus alten X Window-Zeiten noch kenne, dass alle Eingaben in dem Fenster erfolgen, dass sich zufälligerweise unter dem Mauspfeil befindet, finde ich hingegegen manchmal verwirrend (wo ist mein Cursor?) und auch mit dem strengen Nur-Interaktion-nach-Fokusklick von Windows komme ich nicht immer klar.

    (Ein Klassiker bei Windows sind ja auch Dialoge, die den Fokus an sich reißen aber sich aus irgend welchen Gründen nicht im sichtbaren Screen-Bereich befinden und wegen denen man dann eine App nach der anderen abschießen darf (oder gleich neustartet), damit man das System wieder selber nutzen kann)

    Retrofan: Ist es nicht die Linux/OSX Userbase die Windows permanent Vorwirft fremdsoftware und/oder -Treiber zu brauchen für Grundlegende funktionen?


    Kannst du konkret sagen, was ich wem vorgeworfen haben soll? Oder werden jetzt von dir alle Nutzer unixoider Systeme in Sippenhaft genommen und ich soll mir deswegen sämtliche Aussagen anderer "Mitnutzer" zu eigen machen? ;) Ich hatte lediglich den Tipp gegeben, weil einige wegen der normalerweise recht reibungslosen Arbeit mit OSX (und dem Vorurteil, OSX könne man nicht tweaken) gerne vergessen, dass man auch dieses System gut an seine Bedürfnisse anpassen kann und nicht alles so nehmen muss, wie von Apple voreingestellt. Und wenn man gerne etwas so haben will, wie man es von Windows kennt (hier: Maus ohne Beschleunigung), dann kann man sowas eben natürlich nachrüsten. Die meisten Mac-Nutzer finden es aber wahrscheinlich auch ohne Dritthersteller-Treiber gut so, wie es ist (und ich bin froh, meinen Logitech-Unity-Funkmaus-Treiber wieder heruntergeworfen zu haben).

    Ich sehe hier wieder dass ein großteil der selbsternannten Experten richtige Heuchler sind. Die die sich damals aufgeregt haben "Jehova! Scheisse! Blah! Metro Müll, Windows 8 was'n dreck!" fangen jetzt langsam an zuzugeben dass das mit Clasicshell zusammen ja garnicht maaal soooooooo schlecht ist..


    Mich würde interessieren, wen du denn jetzt genau der Heuchlerei überführt haben willst. Bist du sicher, dass die, die sich hier positiv gegenüber Win8 äußern, die gleichen sind, die noch vor Monaten lautstark eine andere Meinung vertreten haben? Ich denke, dass es einfach ein natürlicher Prozess ist, dass immer mehr Leute sich auch positiv zu Win8 äußern, da es immer mehr Leute aus verschiedenen Zwängen heraus auf dem Rechner haben (vor allem Hardware-Neukauf aber auch Hoffnung auf Unterstützung moderner Hardware (z.B. USB 3), Neugier, Kompatibilität zum Nachbarn ...). Über kurz oder lang werden die Meisten automatisch zu Win 8 wechseln, weil es quasi alternativlos erscheint. Microsoft weiß das, daher können sie quasi alles tun, was ihnen Spaß macht – die einzige Frage, die sich für die Mehrheit stellt ist nur, WANN man auf ein aktuelles MS-OS updatet – nicht OB? Linux wird auch weiterhin nur für 1 oder 2% der Computeruser interessant sein (außer im Linux-Lager ändert sich was gewaltig) und ein Wechsel zum Mac erscheint den meisten als schlicht zu teuer und Apple ist auch für viele noch ein Feindbild (dass erst langsam durch Google abgelöst wird).


    Ich finde es ziemlich traurig, dass es im Jahre 2013 immer noch kein OS gibt, das man einfach benutzen kann, ohne sich mit den ganzen Details auszukennen.


    Gibt es schon. Nur beschweren sich bei solchen Systemen die Nerd-/Poweruser-Fraktionen darüber, dass sie "nix" können. Wenn ich einem absoluten Computerneuling (sind unter ü60-Jährigen eher zu finden als unter u10-Jährigen) ein Gerät empfehlen sollte, mit dem er emailen, surfen, skypen, facebooken, ebayen, amazonen, wikipedien, Bilder sortieren/angucken/hochladen/printen, Videos schneiden und bei YouTube hochladen, Musik hören und machen, Texte und Tabellen bearbeiten, spielen, lernen, lesen und die Stuererklärung machen kann, dann würde ich ihm einfach ein iPad empfehlen. Das ist quasi idiotensicher zu bedienen, man muss fast nichts wissen, um es bedienen zu können und Software-Installationen und Updates sind kinderleicht zu bewerkstelligen. Klar, es gibt Sachen, die man mit so einem System einfach NICHT (oder nur unter Schmerzen) machen kann – aber es ist, wie von dir gefordert – zu benutzen, ohne sich mit den ganzen Computerkram auszukennen. Ganz wichtig (nach meiner Erfahrung): Man muss nichts über Dateien oder Verzeichnisse wissen, da man sie ohnehin nicht zu sehen bekommt. Für den "Profi" mag das (und anderes) ein Showstopper sein – für den Anfänger ist es meistens ein Segen.

    Standard ist: Browser, Mukke, Bilder, etwas Office - und ZOCKEN.


    Hier zeigt sich ein Problem. Kunden, für die dieses Nutzungsszenario Standard ist, kaufen momentan und in Zukunft gar keine PCs mehr, sondern Tablets, Phablets oder andere Post-PC-Devices. Eigentlich muss man diese Kunden also bei einer üblichen Linux-Distro (zum Selber-installieren) gar nicht mehr groß beachten, während noch vor 3 Jahren das DAU-Optimieren die zentrale Verbesserungsstrategie für viele Linux-Distros war. Der Zug ist schon abgefahren.

    Neuen Desktop kaufen wird bei mir wohl eher auch nicht mehr passieren, falls die Kiste hier mal das zeitliche segnet. Dann gibt's nur noch Notebook


    Ich arbeite ja schon seit über 12 Jahren quasi ausschließlich am Notebook und ich habe das zu keiner Zeit bereut. Power haben die Kisten meist genug (selbst in meinem grafiklastigen Bereich), ein Bildschirm ist gleich eingebaut und ein zweiter fix angeschlossen, Schnittstellen sind für mich ausreichend vorhanden – und mehr als RAM und Platten habe ich früher auch nur selten aufgerüstet. Was ich am Notebook einfach schätze, ist neben der Mobilität die "eingebaute USV" (Akku), die geringe Lautstärke und der sparsame Stromverbrauch. In das jetzige Gerät werde ich wohl statt des optischen Laufwerks eine 2. Platte (SSD) einbauen und den RAM von 10 auf 16 GB erweitern – und hoffentlich noch einige Jahre einsetzen.

    Beiziehe da lieber noch einen Monitor mit ein. Wer länger am Rechner sitzt will das nicht wirklich am Notebook tun. Die Position von Display und Tastatur ist alles andere als ergonomisch.


    Ein 2. Monitor ist ohnehin ein qualitativer Sprung und ich hatte zu jeder Zeit einen dran. Aber wenn man das nicht will, kann man die Ergonomie durch eine Notebook-Halterung stark verbessern. Der Screen wandert in eine angenehme Höhe (den Platz darunter kann man je nach Halterung nutzen) und wenn man dann eine externe Tastatur anschließt, hat man auf Wunsch mehr Tasten (10er-Block etc.) und nutzt die des Notebooks nicht ab (Wiederverkaufswert).

    Für mich ist Win 8 z. Zt. das beste OS.


    Du bist ja auch ein sehr spezieller Fall, was die Nutzung angeht. ;)

    Die Mausbeschleunigung lässt sich abschalten (nicht erst seit Win ). Ermöglicht schnelles Arbeiten. Geht unter OSX nicht.


    Unter OSX musst du nur irgend einen Fremdtreiber (z.B. von Logitech) nutzen – dann hast du auch auf Wunsch keine oder so schlechte Beschleunigung, wie bei Windows. ;)

    Eine Flat GUI kann aber auch schön aussehen, sie muss nicht zwangsläufig aussehen wie für Atari VCS geschrieben. [Startrek-Bild]

    Eine typische Hollywood-GUI. Sieht auf den ersten Blick nett aus, aber ob man damit wirklich arbeiten kann?


    So wie Gerrit sehe ich das auch. Das sind GUIs, die nicht dafür geschaffen wurden, benutzt zu werden, sondern dafür, stylisch auszusehen. Wenn das wirklich praktisch wäre, würde heute mehr Software unabhängiger Publisher so aussehen.

    Und so ähnlich verhält sich das bei der Metro-Oberfläche: Die sieht in Werbespot schön knallbunt aus und alles schiebt und drückt und klappt irgendwohin. Ob das jemand braucht, ist dabei gar nicht die zentrale Frage. Das Metro-Team ist quasi hervorgegangen aus dem bei MS arbeitslos gewordenen Zune-(MP3-Player)-Team. Da MS ratlos war, wie man nach WinMob im Handy-Markt wieder fußfassen könnte, haben sie den Jungs freie Hand gelassen und es ist letztlich dabei herausgekommen, was man auf den Windows Phones sieht. Und als MS merkte, dass ihnen die überraschend erfolgreichen Tablets die Hardwareverkäufe ihrer Partner verregneten, waren Kacheln auch gleich das Allheilmittel für diesen Gerätetyp. Die Desktop-Kunden wurden dann mit Win8 in Geiselhaft genommen, damit sie sich an die neue Oberfläche gewöhnen und dann auch irgendwann Telefone und Tablets von MS kaufen. Bisher klappt das noch nicht richtig – das ist halt eine lang angelegte Strategie – MS kann sich sowas finanziell leisten. Ob das Kalkül wirklich aufgeht, wird sich zeigen – ich bin noch skeptisch.

    Man kann auch im Flat-GUI-Design Buttons hervorheben... Man schaue sich nur die ganzen GUIs an bevor der 3D-Look aufkam.


    Natürlich geht das auch flat – aber nicht so einfach. Apple hat bis zu Mac System 6 Zeiten das GUI ja nur schwarzweiß angelegt und da gab es halt die Konvention: Buttons haben abgerundete Ecken, Eingabe-Felder z.B. nicht. Aber ein optisch leicht hervorgehobener Button (wie man ihn von NeXT oder später Windows 3 kannte) lädt förmlich dazu ein, gedrückt zu werden und er grenzt sich auf den ersten Blick schon besser von den optisch leicht vertieft liegenden Eingabefeldern ab. Warum soll man es also den Benutzern unnötig schwer machen – selbst wenn flächiges Design durchaus hübsch aussehen kann.

    Die Bilder-App kann blättern, manuell und automatisch, du brauchst nur einen Touchscreen, damit das geht.


    Sowas ist natürlich ein No-Go. Wenn eine Software auf dem Desktop läuft, muss man sie auch mit klassischen Eingaben bedienen können. Hat MS schon vergessen, dass es Mäuse, Touchpads und Cursor-Tasten gibt?

    beim Mac mit OS X hält sich das in Grenzen und Windows 7 kann man auf 'Classic' schalten womit es wieder fast so aussieht wie Windows 2000.


    Mit Zusatztools konnte man auch auf dem Mac das GUI optisch manipulieren (zumindest bis OSX 10.5: Shapeshifter, Visage). Aber warum soll man sich sowas antun? Mac OS X sieht in etwa so aus, wie Windows 7 ohne Drogeneinfluss bei den GUI-Designern – also verhältnismäßig reduziert mit wenig Farbe (Designer bevorzugen wenig Farbe im GUI, weil es die Beurteilung der eigenen Kreationen erschwert) aber dennoch gibt es genügend Schatten und Transparenzen, um eindeutig Buttons und andere Elemente klar unterscheiden zu können. Wenn man schon an der Benutzeroberfläche herumspielen will, dann macht es doch bei den Funktionen mehr Sinn als bei der Optik. Wenn einem beim Finder (quasi der Datei-Explorer) so typische PC-/Norton-Sachen fehlen, wie 2-Tafel-Ansicht, oder man (wie beim Browser) Tabs in den Fenstern haben möchte, dann bohrt entweder den Finder auf (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) oder man ersetzt ihn (z.B. mit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).

    kommt auf meinen nächsten Desktop zwar schon Win 8, aber nur und ausschließlich zum Daddeln


    Windows ist für viele doch schon länger nichts anderes als ein Game-Starter. Vielleicht noch mit der Zusatzfunktion, ein Browser-Fenster öffnen zu können. ;)

    Hier die Quelle für die Linuxportierung von MS Office


    Da wird ja auch nur von einem Gerücht gesprochen und die Glaubwürdigkeit/Wahrscheinlichkeit auch gleich angezweifelt. Ähnlich wie der Artikelverfasser sehe ich das auch, möchte da aber noch etwas hinzufügen. Erst einmal ist Linux noch immer ein Nischensystem. Laut Webzugriffsstatistiken ist selbst der Mac-Marktanteil rund 7 mal höher als der von allen Linux-Distris zusammen (und damit das erfolgreichste Unix auf dem Desktop) und in Microsofts Heimat USA sieht es für Linux sogar noch schlechter aus. Außerdem will MS bestimmt Linux nicht dadurch unterstützen, dass sie ihr Office-Programm für das System anbieten. Bei iOS und Android sieht das anders aus, diese beiden Systeme teilen sich quasi den Smartphone- und Tablet-Markt und eine fehlende Unterstützung würde bedeuten, auf diesem boomenden Markt quasi nicht präsent zu sein – das kann man sich langfristig nicht leisten. Dazu kommt, dass gerade bei den Linux-Nutzern, welche ja schon ihr OS nicht kaufen mussten, die Tendenz stärker ist, auch bei Office-Programmen auf kostenlose Lösungen zu setzen. Zu deutsch: die wichtigsten Kriterien für MS werden nicht erfüllt: Kann man damit Geld verdienen oder ist es (alternativ) strategisch wichtig? Eher nicht!

    also installiert man sich eine VM-Lösung (Virtualbox kostet z.B. nichts) und Linux in einer VM. Da kann man in aller Ruhe alles probieren, rumspielen, konfigurieren ohne daß der Rechner in der Zeit für anderes nicht benutzbar ist.


    So mache ich das auch. Nativ Mac OS – und Windows und Linux (Ubuntu) in VMware Fusion (habe ich mal günstig geschossen – daher nicht Virtualbox oder Parallels) zum Herumtesten. Klappt sehr gut und sollte ich etwas zerschießen, nehme ich einfach ein Backup der eingerichteten VM.

    Aber hier liest man es ja auch aus vielen Beiträgen heraus: "bemüh Dich gefälligst und lies Dir Wissen an, wenn Du Linux benutzen willst!".


    Das ist halt so. Da merkt man eben, dass die entwickelnde/helfende Linux-Community und auch die unterstützenden Firmen kein großes Interesse an einem stärkeren Marktanteil haben – weil eben keiner davon finanziell großartig profitiert und nur der Nervfaktor höher wird, wenn immer mehr "Noobs" ankommen und Support haben wollen. Die relativ kleine Truppe fühlt sich recht wohl in ihrer kuscheligen Elite-Nerd-Ecke und hält die Laien/Noobs/Windows-Flüchtlinge, die immer mit ihren "doofen" Fragen ankommen, lieber draußen. Und der beste Weg ist halt, möglichst viele, sich möglichst wenig unterscheidende Distros anzubieten und auch bei der Software mit Forks und Varianten die Leute zu verwirren. Und wenn man dann noch bei Hilfegesuchen möglichst Tipps gibt, die ohne Kommandozeile/Shell nicht auskommen, dann hat man nach kurzer Zeit wieder seine Ruhe. ;)

    Updates kommen doch immer im ungünstigsten Moment.


    Da hast du recht. Ein guter Freund von mir hat sich einen Hybridrechner eingerichtet (MacBook Pro mit Mac OS und Windows 7 (abwechselnd nativ über Bootcamp oder mit VMware Fusion)) und fast jedesmal, wenn er schnell von Windows auf Mac booten will, hauen ihm die Windows-Updates beim Herunterfahren dazwischen. Und schon wird aus dem "schnell mal umschalten" (booten dauert dank SSD normal ja nur ein paar Sekunden) eine halbe Stunde oder sogar mehr. Wenn ich dann zugucken darf, nervt mich das echt – bzw. das Bier wird zu schnell leer.

    Aber MS hat angedeutet das Officepaket auf Linux zu portieren.


    Habe ich noch nichts von gehört. Quellen? Glauben tu ich das erst, wenn ich es aus Ballmers Mund persönlich vernehme. Was aber wahrscheinlich sehr bald kommen wird, ist MS Office (365) für iOS und Android. Und ich glaube, das werden dann neben Windows und Mac auch erstmal die einzigen Plattformen bleiben, auf denen es mittelfristig natives MS Office geben wird.

    Bei Windows 8 auf Metro habe ich das Problem, daß man nicht weiss, was jetzt ein Button ist und was nur Dekoration ist.


    Das ist ein großes Problem beim Flat-GUI-Design. Ich habe solche GUIs auch schon für manche Softwares/Websites gebaut aber für ein ganzes OS würde ich das nie präferieren, da die Trennung zwischen Inhalt und GUI, bzw. Erklärung und Buttons nur schwer rüberzubringen ist. Pseudo 3D mag heutzutage etwas kitschig anmuten aber es ist einfach intuitiver zu verwenden.