Boah, bei so manchen Kommentaren hier im Thread kommt mir echt das Huhn von vorgestern wieder hoch. Nur sinnfreies Gelaber hier.
Ich glaube kaum, dass Windows einen Hibernate beim herunterfahren hinlegt. Jegliche Uptimecounter sind auf 0, alle Programme weg und das System frei von Prozessen von vorgestern. Ich glaube, das ist wirklich erbaermlich ohne Hintergrundwissen so etwas von sich zu geben. Vorallem da das System genauso schnell bootet wenn ich es zwangs-ausschalte (powerknopf und neu hochfahren) und normal neustarte. Ich lasse mich hier gerne eines besseren belehren, aber in 3 Monaten intensiver RTM-Nutzung habe ich keine Probleme dieser art feststellen können. Und wenn es nichts festzustellen gibt, gibt es auch keinen Grund sich darüber aufzuregen.
Mein lieber Retrofan, ich schaetze dich sehr als netten Forumskollegen, aber was du hier von dir gibst, ist reinste Mac-Fanboy-Demagogie und hat in einer Diskussion unter Windows-Usern nichts zu suchen. Wie jemand sein Windows benutzt bleibt ihm überlassen, eine nachträgliche Änderung von Userfreiheiten würde, wie auch bei der Browserauswahl, Sanktionen nach sich ziehen.
Fakt ist (leider?) auch, dass Programme wie Classicshell die Userbase, die Windows 8 auf Desktopsystemen hat, erst möglich gemacht hat.
Ich nutze Windows 8 seit dem Consumer Preview. Im August gab es schon das erste RTM-Leak (Win8 Enterprise N), was ich sofort installiert habe, und jetzt habe ich über das Dreamspark meiner Hochschule Windows 8 Pro legal bekommen und ich möchte NICHT mehr zurück.
Erstmal: Das Kachelsystem finde ich nicht gut. Und das fehlende Startmenü macht einem ganz schön zu schaffen, wenn man nicht Classicshell benutzt. Dieses kleine kostenlose Programm, was im übrigen sehr schön konfigurierbar ist, bis ins kleinste detail, macht Windows 8 zu einem Betriebssystem, das an Solidität vergleichbar ist mit Windows XP damals. Mit XP konnte sich auch erst niemand anfreunden, aber jetzt werden Vista und 7 (bei ganz verblendeten sogar 8 ) verspottet weil XP ja das Beste seit geschnitten Brot ist.
Zunächst beschwert sich jeder Linux oder Mac-User (bei letzteren war das ja seit 10.0 schon immer übelste Hypokratie, weil OSX so bunt ist, dass man fast schon Regenbogen scheißt) über Windows, es sei zu Klickibunti und überladen. Das kann man bei Windows 8 im Desktopbetrieb nicht mehr sagen. Das simplistische, eckige, gefällt mir sehr gut, der kleine Schuß von Farbe gibt dem ganzen eine sehr angenehme Oberfläche.
Zur Schnelligkeit und Bootzeit sei gesagt, dass die Bootzeit nciht das einzige ist, was sich maßgeblich verändert hat. Das Betriebssystem ist flüssiger als Windows 7, auf dem gleichen System. Getestet mit 2 PCs und einem Laptop. Das ist ein auffälliges Zeichen. Die Sache ist nicht nur, dass die Typen dort nur die Kacheln an ein bestehendes Framework drangehängt haben, wie es dümmliche Leute, auch in diesem Thread, Microsoft vorwerfen, sondern auch unter der Haube recht viel verändert haben. Das System-Monitoring ist einfacher geworden, ISOs können mit doppelklick gemountet werden, Explorer bugs wurden gefixt (Umbenennung eines geöffneten ordners führt nicht mehr zum System-Freeze, z.B.), die Kosmetik von Menüs, Dialogen, Systemsteuerungen hat sich geändert, hin und her switchen von Metro-Elementen und Desktop-Elementen klappt reibungslos und schnell, etc...
Man merkt einfach, dass die Leute aus Redmond (ja, ich geb's zu, ich mag sie ja auch nicht besonders, aber Ehre wem Ehre gebührt!) sich viele Gedanken dazu gemacht haben, das Kachelsystem ordentlich in das bestehende System zu integrieren.
Überdies bin ich übrigens davon überzeugt dass die meisten Kritiker hier das System nicht einmal selbst in der RTM-Fassung ausprobiert haben, und ihr Wissen nur von den lächerlichen Geek-Medien oder gar der BILD-Zeitung bezogen haben.
Das soll's von meiner Seite erstmal gewesen sein.