Beiträge von Örg im Thema „Schon jemand Win 8 aufn Desktop ?“

    Wie kann es jedoch sein, dass beide Betaversionen sich grundliegend von der fertigen Version unterscheiden? Das waren doch keine Alphas. Egal, möge es sein was es ist.
    Sehr ärgerlich: Ein Update und die Registry ist wieder komplett zurückgesetzt. Es wird wieder auf die Metrooberfläche gestartet. Der windowsinterne Bootmanager lässt sich übrigens auch nicht richtig anpassen.

    So unterschiedlich waren Windows 8 RP und Windows 8 garnicht.´Ich würde sogar sagen Windows 8 RP entsprach schon fast der RTM, bis auf die kleineren Taskleisten-Malöre.

    Ahem. Der Bootmanager ist im Grunde fast der gleiche wie in Windows Vista und 7 und wird schon längst vom bekanntesten Editor "EasyBCD" unterstützt.

    Nutzt hier jemand Skype unter Win 8 ? Ich hab da mit ganz widerlichen Verbindungsabbrüchen zu kämpfen, die in dieser Form
    unter Windows 7 so nicht auftraten, trotz Powerleitung.

    Ja.

    Hab' keine probleme mit.

    Du kannst mal Skype 6.0 ausprobieren. Neben der Windows 8-angepassten oberfläche (die ich sehr schön finde, weil eckig und kontrastreich) ist bestimmt der ein oder andere Bugfix drin.

    die man NUR über Drittanbieter kostenpflichtig bekommt

    Drehst du jetzt am Rad oder wie? Seitwann ist ClassicShell kostenpflichtig? Oder wovon redest du?

    Alter vatter.....

    Achja zur treibergeschichte: Das Audiotreiber-Framework, insbesondere das Eingang-Management haben sich FUNDAMENTAL verändert. Mit vielen alten 7er Treibern kommst du bei Aufnahme nicht weit, siehe Azalia Dilemma!

    Und dass Treiber noch funktionieren liegt daran dass WDM mit Windows 98SE eingeführt wurde und seither nicht gravierend verändert wurde. Das Display-Treibermodell wurde damals in der Form mit Windows Vista (WDDM) eingeführt und hat sich seitdem auch weiterentwickelt. Da aber WDDM 1.2 immernoch WDDM ist, haben die Hersteller treiber gebaut, die für Vista bis 8 gehen. Wie damals mit "Windows 2000/XP"-kompatiblen Treibern, was eigentlich zwar nicht ganz korrekt ist weil es in XP das "XPDDM" (XP Display Driver Model) gab, das sich aber von dem von 2000 mal so garnicht unterschieden hat.

    Und überhaupt, dass sich das Treibermodell nicht verändert KANN NICHT als negatives Argument verwendet werden. Wenn sie jede Windows-Version ein neues Modell einführen würden dann haben die Treiberprogrammierer schnell keine Zeit und Lust mehr die alten OSs zu unterstützen. Dass die Treibermodelle sich ~6-7 Jahre jeweils Halten (oder NOCH länger! Das uralte VxD-Kacksystem von 9x hat sich 11 Jahre gehalten! damit meine ich z.B. Nvidia hat bis 2007 noch Win9x-Treiber programmiert!) bedeutet Komfort und Langlebigkeit für den User, der getrost mal ein paar Jährchein bei einer Win-Version bleiben kann ohne dass der Treibersupport sofort weg ist!

    Warum sollte Abit Treibersupport geben? Die Teiber bekommst du bei den Chipherstellern.

    Und nein, Abit macht keine Boards mehr weil sie 2008 PLEITE gegangen sind.

    Ich frage mich was das ganze soll. Es ist cfaktisch nicht möglich dass das board durch Windows kaputtgegangen ist. Die CPUs haben eine interne Schutzschaltung gegen überhitzung, und das Board zusätzlich auch noch.

    Abit hat zum Schluß derer Existenz wirklich gute Komponenten gebaut, sie waren halt zu angefressen von der Sammelklage damals und die großzügigen Garantiebedingungen haben die Pleite ebenfalls beschwört.

    Der Chipsatz ist von AMD, der 770 wird sogar OFFIZIELL unterstützt. Es ist so ziemlich einer der bekanntesten Chipsätze der damaligen AM2+/AM3-Zeit.

    Achja, dazu wollte ich auch noch was sagen. Ich habe einen i7 mit X79 Chipsatz und GTX670, für ALLE komponenten hatte Windows 8 Treiber parat. Windows XP hatte ZB seinerzeit nichtmal vernünftige Treiber für damals aktuelle NV/ATI Karten oder Chipsätze (zB i845 oder so).

    Retrofan: Es ist schön, dass du auf meinen Post nicht nur kurz, sondern auch lang und begründet Stellung genommen hast. Ich bin allerdings immernoch der Meinung, dass man das Betriebssystem bzw. die Kritik und Diskussion darüber NICHT nur so eng auf die Kachel-Problematik beziehen sollte.

    In anderen Kreisen habe ich übrigens, um das "von Win8 voreingenommen" nochmals aufzugreifen, ähnliche Lobeshymnen über diverse neuere Linuxdistributionen gesungen, also es ist nicht so, dass ich reiner Windows-Nutzer wäre (mein Server läuft z.B. auch unter Linux). Und ich kritisiere ja garnicht die anderen Betriebssysteme (wenngleich ich mit OSX überhaupt nichts anfangen kann), sondern frühere Windows versionen. Ich hielt nach Windows 7 eigentlich ebendieses als guten Kompromiss zwischen der rohen Robustheit und Performance von Windows XP, und Aktualität und Support für neuere APIs und Frameworks, doch nach Windows 8 habe ich halt gesehen, dass es besser geht.

    Wie ich oben schon erwähnte.... Dass es so schlecht bei der Presse und allgemeinen Bevölkerung ankommt liegt daran dass es immer nur auf eine einzige Änderung reduziert wird, nämlich Metro. Obwohl ich diese Einschränkung eher missachte, ist Microsoft, und das sage ich hier auch mal ganz deutlich, eigentlich selbst Schuld daran. Denn sie hätten klarer differenzieren müssen zwischen Tablet-Oberfläche und Desktop-Oberfläche, auch wenn es hinterher im gliechen Produkt landet.

    Sie hatten im Prinzip zur Einführung von Metro folgende Möglichkeiten:

    • Wir geben dem Nutzer ein OS, dass er sowohl im Tablet-Mode mit Kacheln als auch im Desktop-Mode mit Taskbar und Startbutton nutzen kann
    • Wir geben dem Nutzer ein OS, dass wir für Tablets und Desktops gedacht haben, drücken ihm aber mit Gewalt den Tablet-Mode rein

    Für verblendete Marktstrategen war wohl ersteres die bessere Methode, aber es wäre für alle besser gewesen auf eine fließende Integration mit (ohne Supporttools wie ClassicShell) halbgaren Desktopmodus zu verzichten und einfach für beide Welten eine Oberfläche anzubieten, sodass das Betriebssystem *wirklich uneingeschränkt* auf beiden Plattformen nutzbar ist.

    Boah, bei so manchen Kommentaren hier im Thread kommt mir echt das Huhn von vorgestern wieder hoch. Nur sinnfreies Gelaber hier.

    Ich glaube kaum, dass Windows einen Hibernate beim herunterfahren hinlegt. Jegliche Uptimecounter sind auf 0, alle Programme weg und das System frei von Prozessen von vorgestern. Ich glaube, das ist wirklich erbaermlich ohne Hintergrundwissen so etwas von sich zu geben. Vorallem da das System genauso schnell bootet wenn ich es zwangs-ausschalte (powerknopf und neu hochfahren) und normal neustarte. Ich lasse mich hier gerne eines besseren belehren, aber in 3 Monaten intensiver RTM-Nutzung habe ich keine Probleme dieser art feststellen können. Und wenn es nichts festzustellen gibt, gibt es auch keinen Grund sich darüber aufzuregen.

    Mein lieber Retrofan, ich schaetze dich sehr als netten Forumskollegen, aber was du hier von dir gibst, ist reinste Mac-Fanboy-Demagogie und hat in einer Diskussion unter Windows-Usern nichts zu suchen. Wie jemand sein Windows benutzt bleibt ihm überlassen, eine nachträgliche Änderung von Userfreiheiten würde, wie auch bei der Browserauswahl, Sanktionen nach sich ziehen.

    Fakt ist (leider?) auch, dass Programme wie Classicshell die Userbase, die Windows 8 auf Desktopsystemen hat, erst möglich gemacht hat.

    Ich nutze Windows 8 seit dem Consumer Preview. Im August gab es schon das erste RTM-Leak (Win8 Enterprise N), was ich sofort installiert habe, und jetzt habe ich über das Dreamspark meiner Hochschule Windows 8 Pro legal bekommen und ich möchte NICHT mehr zurück.

    Erstmal: Das Kachelsystem finde ich nicht gut. Und das fehlende Startmenü macht einem ganz schön zu schaffen, wenn man nicht Classicshell benutzt. Dieses kleine kostenlose Programm, was im übrigen sehr schön konfigurierbar ist, bis ins kleinste detail, macht Windows 8 zu einem Betriebssystem, das an Solidität vergleichbar ist mit Windows XP damals. Mit XP konnte sich auch erst niemand anfreunden, aber jetzt werden Vista und 7 (bei ganz verblendeten sogar 8 ) verspottet weil XP ja das Beste seit geschnitten Brot ist.

    Zunächst beschwert sich jeder Linux oder Mac-User (bei letzteren war das ja seit 10.0 schon immer übelste Hypokratie, weil OSX so bunt ist, dass man fast schon Regenbogen scheißt) über Windows, es sei zu Klickibunti und überladen. Das kann man bei Windows 8 im Desktopbetrieb nicht mehr sagen. Das simplistische, eckige, gefällt mir sehr gut, der kleine Schuß von Farbe gibt dem ganzen eine sehr angenehme Oberfläche.

    Zur Schnelligkeit und Bootzeit sei gesagt, dass die Bootzeit nciht das einzige ist, was sich maßgeblich verändert hat. Das Betriebssystem ist flüssiger als Windows 7, auf dem gleichen System. Getestet mit 2 PCs und einem Laptop. Das ist ein auffälliges Zeichen. Die Sache ist nicht nur, dass die Typen dort nur die Kacheln an ein bestehendes Framework drangehängt haben, wie es dümmliche Leute, auch in diesem Thread, Microsoft vorwerfen, sondern auch unter der Haube recht viel verändert haben. Das System-Monitoring ist einfacher geworden, ISOs können mit doppelklick gemountet werden, Explorer bugs wurden gefixt (Umbenennung eines geöffneten ordners führt nicht mehr zum System-Freeze, z.B.), die Kosmetik von Menüs, Dialogen, Systemsteuerungen hat sich geändert, hin und her switchen von Metro-Elementen und Desktop-Elementen klappt reibungslos und schnell, etc...

    Man merkt einfach, dass die Leute aus Redmond (ja, ich geb's zu, ich mag sie ja auch nicht besonders, aber Ehre wem Ehre gebührt!) sich viele Gedanken dazu gemacht haben, das Kachelsystem ordentlich in das bestehende System zu integrieren.

    Überdies bin ich übrigens davon überzeugt dass die meisten Kritiker hier das System nicht einmal selbst in der RTM-Fassung ausprobiert haben, und ihr Wissen nur von den lächerlichen Geek-Medien oder gar der BILD-Zeitung bezogen haben.

    Das soll's von meiner Seite erstmal gewesen sein.