Beiträge von 7Saturn im Thema „Schon jemand Win 8 aufn Desktop ?“


    vorsicht, nach dem was man so hört geht dabei oft der ganze rechner kaputt /o\


    Irgendwie erinnert mich das an den alten Witz: "Hast du schon gehört? Wenn man die Windows-CD falsch rum abspielt, soll man satanische Verse hören!" - "Das ja noch gar nichts. Ich hab gehört, wenn man sie richtig rum abspielt, wird Windows installiert!"

    Was ich meinte ist: Auf einem 32bit XP hattest du schlimmstenfalls das Problem, dass die Hardware so alt war, dass es gar keine Treiber mehr gab (nur bis Win2000 oder so ein Schmarrn), häufiger hattest dagegen das Problem, dass du dich beim Hersteller nach den Treibern umsehen musstest. Im Gegensatz dazu hatte man mit XP64, was ja doch deutlich später auf den Markt kam, häufig Schwierigkeiten, Treiber zu finden, die es für 32 Bit schon sehr lange gab.

    OK. Systemstart ist klasse. Mehr aber auch nicht. DOCH: Das Win8 OS hat auf Anhieb alle Treiber gefunden. Das hat weder XP noch Win7 ( beim selben Test-PC ) geschafft.


    Naja, das ist ja wohl ne Mogelpackung: Zwei Möglichkeiten gibts. a) der Rechner ist relativ neu, XP & 7 können also den Treiber gar nicht von sich aus mit bringen. Oder b) der Rechner ist relativ ungefähr Windows-7-alt, sodass es keine Schwierigkeit für Win8 ist, die Treiber zu haben. Xp hat sie noch noch nicht weil älter, Win 7 auch nicht. Aber dass das für Win 8 geht, iss nicht schwer. Aber grundsätzlich stimme ich zu: Es ist immer gut, wenn das OS ootb mit der Hardware kann, ohne dass man nen Handstand machen muss, um die Gerätschaften zum Laufen zu kriegen. Interessanterweise war das mit meinem Ubuntu ähnlich... Damit kann ich die gesamte Hardware von meinem älteren Laptop nutzen.

    Ist zwar etwas besser geworden aber kommt noch vor *g

    Weißt, das ist doch Bullshit. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass man dieses Scheiß-Problem, das jetzt auch schon wieder 10 Jahre lang existiert, nicht einfach[tm] mal fixen kann. "Da wurde viel unter der Haube gemacht." Jaja, am Arsch lecken! Regenbögen scheißen können sie, aber einfach mal die Tür vom Scheißhaus beim Kacken zu machen, dazu reichts immer noch nicht. (Sorry, dass ich mich hier so errege, aber es ist einfach erbärmlich, wenn solche Mätzchen Jahr für Jahr mit geschleppt werden und dann von großem Fortschritt palavert wird.)

    *lol* Ja, das sind immer die "neuen" Features von neuen Windowsversionen: - läuft viel "stabiler", - noch "schneller", - weniger Bluescreens etc... =P [...] Das ist doch alles Verarsche im ganz großen Stil.

    Jah! Man mache sich mal den Spaß und installiere Win 3.1 bis Win 7 in VMs oder wegen mir auch auf echten Systemen und lese was da während der Installation für Zeug geschrieben steht. Das hat sich über all die Jahre im Wesentlichen nicht geändert. Keine Ahnung ob Win8 auch noch so schlaue Dinger drauf hat, von wegen noch schneller, noch stabiler, aber die Sülze steht da nun mehr seit 20 Jahren, aber der große Durchbruch war bisher irgendwie nie dabei. Von der Tendenz her stimmts zwar, aber wenn ich mir ansehe, dass der Explorer auch nach Stunden nicht mehr geöffneter Files auf einem USB-Laufwerk immer noch fleißig seine Griffel auf Dateien bzw. Verzeichnissen hat, was das sichere Entfernen von USB-Laufwerken verhindern, frag ich mich was das soll. Das sind alles Kinderkrankheiten die eigentlich schon lange nicht mehr auftauchen dürften. Würde mich mal interessieren, ob das immer noch so ein Problem bei Win 8 ist.

    Viel hier kennen sich durchaus mit mehreren Systemen aus und installieren auch schon mal ein neues System auf einer VM, um zu gucken, ob es sich lohnt.

    Das war auch mein Plan. Dumm nur, dass ich weder mit Microsofts Virtual PC, noch mit VM-Ware in der Lage war, Win8 zu installieren. Der Installer schmiert ab. Da kotz ich schon mal ab. Und ja, mir gings nicht darum zu sehen wie toll die Performance ist, das kann man in der VM freilich nicht wirklich sehen. Wohl aber ob man mit dem System überhaupt zurecht kommt. Wenn ich mir schon die Haare raufe, nur wegen des Interfaces, ists mir schnurz, ob der Boot 20 oder 25 Sekunden dauert. Und genau die Befürchtung sehe ich halt bei Win8. Mir geht das Startmenü von Win7 ja schon an einigen Stellen auf den Keks, nicht zu reden von der ständigen Umstellerei wo man was im System findet. Dann brauch ich nicht auch noch beschissene Kacheln und irgendwelche Zwangsbindungen an irgendwelche "App"-Shops (was ist eigentlich aus dem guten alten Wort Programm, oder Anwendung geworden?).

    Wieso meinen eigtl. immer alle, daß man unter Linux nicht gut spielen kann?

    Sagen wirs mal so: Spiel XY läuft bei mir unter Win nativ gerade so - warum sollte ich davon ausgehen dass eine nachgebastelte API das spiel noch flüssiger darstellt? Wobei ich dazu sagen muss, dass ich mit Wine gerade erst anfange, also hier spricht nicht die große Erfahrung, nur jemand der das noch von früher[tm] kennt, wo es ein ziemliches Hickhack war. Kann das denn Direct X 10 und Co?

    Ich habe hier Spiele, die laufen mittels Wine besser als unter Windows selbst.

    Welche sind das? =)

    Und wer es lieber nativ mag wird auch eine rosige Zukunft bekommen:
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Grundsätzlich: Gute Idee. ABER: Mal wieder Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. :roll: Würde mich mal interessieren wie die bestehende Gemeinde das aufnimmt, auf der einen Seite ein quelloffenes OS, bei dem man, wenn man will, jede Zeile Code einzeln analysieren kann, auf der anderen Seite Closed Source Steam, bei dem man bis heute nicht sicher ist, was genau das alles an die Valve-Server raus plärrt. Trotzdem wirds Zeit. Vielleicht interessieren sich dann die Hardwarehersteller auch mehr dafür, gescheite Treiber für Graka & Co. für Linux raus zu hauen, weil einfach der Ansporn da ist.

    Das Hauptaugenmerk liegt hier eben ganz klar auf der Bedienung via Gesten und Touch.
    Auf einem klassischen Desktop PC würde ich auch kein Windows 8 installieren

    Also für nahezu 100% der Büro-Anwender vollkommen fürn Arsch und auch bei den Privatanwendern wird das jenseits von Tables nicht der Knaller werden. Mag ja sein dass Entwickler das total fancy finden, aber wenns dem Anwender vorrangig Probleme beschert, wird der sich eben anderweitig umsehen. Wie gesagt, fürn Tablet, OK, wegen mir ja. Aber als Standard-Fassung irgendwie beknackt.

    Was die bösen Hardware Hersteller, die kein Linux unterstützen wollen, angeht so könnte das vielleicht auch damit zusammenhängen, dass die Hersteller nicht die Caritas sind und man keine unnützen Resourcen auf was verschwenden will was am Ende sowieso nur 10% der Käufer nutzen. Die breite Masse sind nun einmal Windows oder MacOS Benutzer, ob das den Linux Jüngern passt oder nicht. Und solange es weiterhin 5000 Kleinklecker Linux Distributionen gibt, von denen jede behauptet die beste zu sein, und nicht eine große deren Hersteller auch so auftritt wird sich an dem Umstand auch nix ändern.

    Ich geb dir mal nen Tip was ich meinte: Wozu zum Teufel noch mal braucht man bei der Fritzbox eine proprietäre Verbindungsmethode? Was soll der Shice? Sind vorhandene Standard-Protokolle wie IPSec so unbenutzbar? Muss jeder Kleckerles-Hardwarehersteller das Rad neu erfinden und sein eigenes Süppchen kochen? Dass das blöderweise jenseits von jedem Standard abläuft und damit eben erst systemabhängige Clients notwendig macht, in die Bredoullie haben sich die Herren und Damen selbst bewegt.

    2014 wird übrigens der erweiterte Support für Windows XP gekappt, bis dahin sollte man also vielleicht entweder auf Linux oder Windows 7/8 gewechselt haben.

    So wirds bei mir wohl laufen... Win höchstens noch als Spielekiste, aber sonst seh ich die Gängelei und das Monopolistengegrabsche nach noch mehr Kontrolle nicht ein.

    * Ausnahmen: Retro-Software (wie C64-Basic/Kickstart/Retro-Games/Geos) und wenige aktuelle Spiele (Spore, Portal, HumbleBundles) - wenn die nicht nativ angeboten werden, nutze ich erfolgreich WINE.

    Ja, das hatt ich auch so in der Art vor, aber z. B. beim Programm ToDoList hatte ich schon so meine Schwierigkeiten auf meinem Ubuntu. Der Entwickler hat mir aber inzwischen eine Lösung gemailt. Dumm nur, dass der Rechner gerade von meiner Freundin in Beschlag ist, deren Rechner gerade unbenutzbar ist. Aber bevor ich mir irgend ein beklopptes unergonomisches Mist-Design gefallen lasse, noch dazu fürn Haufen Geld, auf dem dann doch wieder vieles nicht mehr läuft, lass ichs glaub ich lieber ganz bleiben. Außer für v. a. Spiele und eine Handvoll Programme brauch ich die Dose eh kaum mehr.

    Wäre nur wünschenswert, wenn Hardwarehersteller das auch mal flächendeckend schnallen würden. Beispiel Fritzbox VPN-Client: Gibbs nur für Win und dank proprietären Protokolls bis vor kurzem auch weitestgehend unbenutzbar unter Linux. Inzwischen gibts zwar anscheinend auch dafür eine Lösung, aber solange die Hardwarehersteller weiterhin mit MS in die Kiste springen, ist das Leben eben doch zuweilen mal unschön. Ich für meinen Teil hab nur langsam die Schnauze voll von komplettem Umwerfen von bisherigen Arbeitsabläufen oder unnütze Gimmick-Features wie die neue Netzwerkverbinderei per Code.