Beiträge von Retrofan im Thema „Schon jemand Win 8 aufn Desktop ?“

    Ich kanns nichtmehr hören. Geht das nur mir so?


    Die Musik ist doch noch fast das beste an dieser Werbung. ;) Sei froh, dass sie nicht diesen Spot neu aufgelegt haben:

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    Aber egal, was sie noch für Werbung machen werden – du wirst ihr kaum entgehen können, wenn du fernsiehst. Immerhin hat MS dafür den größten IT-Werbeetat aller Zeiten angesetzt: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Aber wieso den Privatnutzer knebeln? Ich kaufe mir doch kein Computersystem und lasse mir dann vorschreiben, was ich mit Ihm zu tun habe oder auch nicht.


    Kein Computersystem schreibt dir heutzutage vor, was du damit zu tun hast. Aber ich gehe fest davon aus, dass es im Computerbereich langfristig gesehen Einschränkungen geben wird (Siehe Windows Kacheloberfläche mit Exklusiv-Store). Für die Mehrheit der Nutzer (DAUs) ist das wahrscheinlich nicht einmal von Nachteil, weil sie vor sich selbst geschützt werden (ist einfach so: der größte Computerfehler sitzt immer davor). Und die immer kleiner werdende Gruppe von Nerds, Codern und (teilweise selbsternannten) "Profis" wird ihre Geräte entweder rooten/hacken/jailbreaken oder eben auf die verbliebenen freien Systeme wechseln. Das ist aber ein Szenario, dass in 10 Jahren oder so eintreten wird. Bis dahin kann man noch jeden Personal-Computer "frei" nutzen.

    Und wir kamen da ja nur drauf, weil gesagt wurde, ein evtl. kommender Store-Zwang könne FIRMEN davon abhalten, solche Systeme zu nutzen. Wie gesagt: Für Firmen gelten (schon heute) andere Regeln und das wird auch in Zukunft so sein – wenn MS einigermaßen schlau ist.

    ausser apple beschliesst das das bedienen mit nur einem hebel in jedem fall total super ist versteht sich =P


    [schmunzel] Wenn jemand so einen Hebel entwickeln könnte, dann am ehesten Apple. Microsofts Versuch ist auf jeden Fall nicht wirklich geglückt. Kritisieren kann man ja nur, was auf dem Tisch liegt – und Microsofts Ansatz, allen Geräten eine ähnliche Bedienung und GUI-Optik zu spendieren, ungeachtet der Verwendung, scheint mir misslungen zu sein. Falls Apple auch irgendwann meinen sollte, dass das der richtige Weg sei, muss man sich deren Vorschlag eben mal ansehen – vielleicht haben sie ja dann das Ei des Kolumbus gefunden. Nach allem, was ich bisher kenne, glaube ich halt nicht daran, dass es ein gutes Prinzip ist, auf jedem Gerät das "gleiche" System zu verwenden. Aber Meinungen kann man ändern, wenn es neuen Input gibt.

    Noch ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit: Auch früher schon meinte Microsoft, man könne alle Geräte weitgehend ähnlich bedienen. So gab es mal Windows 3.x for Pentop Computing oder auch Windows CE/Mobile. Hier wurde versucht, die klassische Windows-Oberfläche (mit Fenstern, Pulldown-Menüs, Scrollbars usw.) auf winzige Display zu bringen und die Maus durch einen Stift zu ersetzen. Richtig elegant war das damals auch nicht. Spezialisierte GUIs, wie die von Palm oder dem Newton (und später dem iPhone) waren weit besser an die Gegebenheiten angepasst. MS macht jetzt im Prinzip nichts anderes als damals, nur versuchen sie jetzt, das GUI ihrer Touchdevices (Metro hat ja quasi beim erfolglosen Zune angefangen und wurde doch von dem "arbeitslosen" Zune-Team für Windows Mobile/Phone weiterentwickelt, um es dann auf alle anderen Geräte zu portieren) auf die etablierten Desktops zu bekommen. Sie versuchen, wie damals, alle Geräte, egal welche Große, welche Bedien-Elemente, welche Performance, welcher Gebrauch, auf ein System zu zwingen. Microsoft kennt immer nur eine Lösung für alle Probleme: Und sie heißt immer Windows. Wenn man nur einen Hammer kennt, ist halt alles ein Nagel.

    Sonst würde keine Firma mehr Windows einsetzen. Firmen eigene Software MUSS laufen! Ohne MS-Store.


    Stimmt grundsätzlich, die Annahmen sind aber falsch. Ein Store-Zwang für Privatkunden muss nicht automatisch bedeutet, dass Firmen ihre eigene Software nicht mehr einsetzen können. Selbst für iOS gibt es die Möglichkeit, Firmensoftware am Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu installieren. Warum sollte das also für irgend eine andere Plattform (z.B. Win10) nicht gehen? Von daher: Natürlich wird MS den Sack zumachen, sobald sie können und es nicht untersagt wird. Der halbe Schritt ist mit dem Kachel-App-Store ja schon getan.

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    Nö ich glaube genau das ist die richtige Idee.


    Nö, ist sie nicht. Begründungen dafür kannst über den Thread verteilt nachlesen. Um es mal anders zu sagen: Es macht keinen Sinn, in jedes Verkehrsmittel den gleichen Motor und die gleichen Bedienhebel hineinzubauen, unabhängig davon, ob es ein Bagger, ein Sportwaren, ein Kreuzfahrtschiff oder ein Hubschrauber ist.

    Und das Buch von Steve Jobs in der Vitrine. Blau beleuchtet versteht sich....


    Erst einmal gibt es kein Buch von Steve Jobs. Es gibt aber mehrere ÜBER Steve Jobs. Ich nehme an, du meinst die letzte erschienene Biografie. Wer meint, die gehöre in einen Schrein (oder blau beleuchtete Vitrine, wenn kein Schrein verfügbar), hat das Buch wohl nicht gelesen. Eine Lobhudelei ist das nicht gerade.

    Das sieht doch sehr nach einer Verschmelzung von MacOS X mit iOS aus, wie ich es seit Lion befürchte.


    Ich habe da keine Befürchtungen. Apple sieht schon bei MS, dass es eine Schwachsinns-Idee ist, Desktop und Tablet zu verschmelzen (wenn sie es nicht schon vorher gewusst hätten). Selbst wenn Apple irgendwann bei Notebooks von Intel auf ARM wechseln würde, hieße das noch lange nicht, dass es nur noch ein OS dafür gäbe und selbst dieses Hardware-Szenario liegt noch in weiter Ferne (5 bis 10 Jahre), wenn es überhaupt dazu kommt. Apple denkt immer über CPU-Alternativen nach. In der ganzen PPC Ära unter OS X gab es auch wohl schon Intel-Versionen des Systems (keine große Kunst, so war es bei NeXT-Step ja auch schon). Und erst, als abzusehen war, dass PPC nicht mehr richtig vom Fleck kommt, hat man den Wechsel zu Intel überhaupt gemacht. Solange es also keine signifikanten Performance-Vorteile im ARM-Bereich gibt, wird es keinen Wechsel geben. Und wenn es Vorteile gibt, dann ist es doch toll, wenn man auf eine bessere Plattform wechseln kann.

    Dass (Mountain) Lion einige Funktionen von iOS geerbt hat, ist doch nicht unbedingt verkehrt (vorher war es halt anders herum). Ich brauche Fullscreen-Apps zwar nicht (das ist mehr eine Forderung der Ex-Windows-Kunden) aber die Mitteilungszentrale macht doch auch auf einem Computer Sinn. Die bessere Anbindung an iCloud ist in Kombination mit iOS Geräten sinnvoll, die Erinnerungs- und Notizen-Apps kann man auch auf einem Desktop gut gebrauchen. iMessage macht nur Sinn, wenn man noch wen kennt, der Apple-Geräte nutzt. Die Siri-Diktierfunktion, der Share-Button (eMail, iMessage, Twitter, FB ...), Airplay (Bild zum TV) und Game Center kann wahrscheinlich auch der eine oder andere Desktop-Nutzer gebrauchen. Und Gatekeeper (abschaltbar), Launchpad und der App Store sind für Computer-Anfänger eine große Erleichterung, da man schnell und sicher an neue Software kommt (viele Neulinge trauen sich ja kaum noch, wegen der vielen Malware-Nachrichten irgendwo von Webseiten Software herunterzuladen) und sie dann auch einfach (ohne Installation) nutzen kann. Der klassische Weg, an Software zu kommen, steht einem ja zusätzlich komplett offen (und ich nutze den ausschließlich).

    Da könnte man schon meinen, Apple würde die beiden Systeme zusammenführen aber ich denke, hier wurden und werden nur Synergien genutzt, wo sie Sinn machen. Wo sie keinen Sinn machen, z.B. bei der Bedienung und Anmutung, wird es keine Kompromisse à la MS geben.

    Das ist doch der Traum von Apple: - Software nur noch aus dem Appstore ....


    Das ist auch der Traum von Microsoft, Google und jedem anderen kommerziellen Betriebssystem-Anbieter. Auch MS wird, wie man am Windows App Store (der einzigen Quelle für Metro-Apps) sehen kann, den Sack zumachen, sobald genügend Kunden umgestiegen sind. Das ist der Lauf der Dinge, wenn man der Wirtschaft die Zügel überlässt und dagegen hilft langfristig nur freies Linux oder bessere, rechtliche Rahmenbedingungen. Aber bis die Horrorszenarion eintreten werden (ich gehe da mal von einem Zeitrahmen von über 10 Jahren aus, wenn es denn überhaupt soweit kommt), kann man auch mit den kommerziellen Systemen noch ganz gut arbeiten. Ich möchte z.Z. mit Linux nicht arbeiten, weil es dafür einfach nicht die Programme gibt, die ich benötige – aber ich finde gut, dass es Linux gibt – als optionale, finale Ausstiegs-Möglichkeit (und damit auch als Druckmittel gegen die kommerziellen Anbieter).

    Zu 99% bedient man Programme und hat nix mit dem System selbst zu tun, somit ist es meist ziemlich Wumpe ob man ein Linux, OSX oder Windows oder sonst was drauf hat.


    Das sehe ich nicht so. Das mag bei Leuten so sein, die ihr Betriebssystem als Spiele-Starter ansehen und sich auch ansonsten meistens in einem einzigen Programm (oder einer Suite) aufhalten. Wenn man aber sehr viele Programme gleichzeitig verwendet, dann befindet man sich schon öfters mal "zwischen" den Programmen. Man hat dann einiges mit dem Dateimanager (unabhängig davon, ob der nun Explorer oder Finder oder anders heißt) zu tun (Kopieren, Sortieren, Packen, Umbenennen ...) oder man erwartet bei der Fensterverwaltung (Workspaces, Übersicht aller Fenster, Ein-/Ausblenden ...) oder dem Dateizugriff (z.B. per Drag&Drop) Unterstützung durch das System. Auch gibt es durchaus Unterschiede bei der Verwaltung mehrerer Bildschirme, bei der Sicherheit vor externen Angriffen, bei der Stabilität nach langer Laufzeit mit vielen geöffneten Programmen, Energiesparfunktionen, beim integrierten Backup und bei vielen kleinen Handling-Funktionen (Beschriftung und Reihenfolge von Dialog-Buttons, Verhalten der Dateidialoge ...).

    Es gibt also schon Unterschiede zwischen den Betriebssystemen, die man (gerade als Poweruser) auch wahrnehmen kann und die für den einen oder anderen ein Entscheidungskriterium sein können. Ein Desktop-OS ist oftmals doch mehr als nur ein Programmstarter, kommt allerdings auf die persönliche Verwendung an. Wenn es so wäre, wie du sagst, wäre es wirklich komplett egal, welches System man einsetzt (und auch, ob man nun Win98 oder Win7 nimmt, solange die eigene Hardware unterstützt wird) – ich denke aber, dass die Systeme, gerade die unterschiedlicher Hersteller, doch durchaus merkbare Unterschiede haben und jedes auch seine Vor- und Nachteile. Egal ist es MIR zumindest nicht, welches OS ich auf dem Rechner habe.

    Boah, bei so manchen Kommentaren hier im Thread kommt mir echt das Huhn von vorgestern wieder hoch. Nur sinnfreies Gelaber hier.


    Nur weil es nicht deiner Meinung entspricht, ist es kein sinnfreies Gelaber. Etwas mehr auf dem Teppich bleiben schadet (auch einem Jungspund) nicht. ;)

    Mein lieber Retrofan, ich schaetze dich sehr als netten Forumskollegen, aber was du hier von dir gibst, ist reinste Mac-Fanboy-Demagogie und hat in einer Diskussion unter Windows-Usern nichts zu suchen.


    Mein lieber Örg, ich schaetze dich sehr als netten Forumskollegen aber du bist von Win8 (und von Windows allgemein) schon sehr eingenommen. Die Lobeshymnen auf das neue System habe ich auf der Doreco wohl vernommen. Es ist ja schön für dich, dass es DIR zusagt aber du musst dich nun mal damit abfinden, dass sich deine Einschätzung nicht mit der Mehrheit (oder zumindest nicht allen) hier im Forum deckt. Leb damit.

    Wie jemand sein Windows benutzt bleibt ihm überlassen, eine nachträgliche Änderung von Userfreiheiten würde, wie auch bei der Browserauswahl, Sanktionen nach sich ziehen.


    Falls das ein Bezug auf mein Posting Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. war: Lerne Smileys zu deuten.

    Die Sache ist nicht nur, dass die Typen dort nur die Kacheln an ein bestehendes Framework drangehängt haben, wie es dümmliche Leute, auch in diesem Thread, Microsoft vorwerfen, sondern auch unter der Haube recht viel verändert haben.


    Auch hier wieder: Es zeugt von keinem guten Stil, andere als "dümmlich" zu bezeichnen, nur weil man eine andere Meinung vertritt. Natürlich hat Microsoft nicht nur die eine Änderung vorgenommen. Das wäre ja wohl auch ein Frechheit, im Abstand zum Win7-Release nur eine einzige Veränderung zu bieten. Viele Sachen wurden natürlich auch unter der Haube repariert und upgedatet. Aber was wird von MS beworben und was fällt einem nach der Installation zuerst auf? Und was ist für viele zugleich der Showstopper: Die Kacheln. Daher beziehen sich die meisten Postings hier auch darauf und nicht auf eine neue DirectX-Version oder irgendein anderes upgedatetes API.

    Man merkt einfach, dass die Leute aus Redmond [...] sich viele Gedanken dazu gemacht haben, das Kachelsystem ordentlich in das bestehende System zu integrieren.


    Eben genau hier sehen das nun mal Einige anders. Es ist eben nicht gut integriert und macht zudem auf Desktops nur wenig Sinn. So, wie sie die Touchbedienung eingebaut haben, hätten sie es auch komplett trennen können: Weiterhin Desktop für Desktops und getrennt die Kachel-Touch-GUI für Tablets. Aber sie wollen ja nun mal alle Kunden auf das neue GUI trimmen und quälen daher die Bestandskunden (bzw. normale PC-Anwender) mit einer neuen Oberfläche, die gerne darauf verzichtet hätten. Noch ein 2. Grund existiert übrigens, Metro in Win8 zu integrieren: Was wäre denn sonst die große Neuigkeit gewesen? Ein neues DirectX? Diverse kleine Verbesserungen unter der Haube? Dezente Performance-Verbesserungen (die wahrscheinlich hinfällig sind, wenn man das System erstmal zugemüllt hat, wie den Vorgänger)? Das hätte doch alles keinen Hund inter dem Ofen her gelockt – da musste irgendwas gänzlich neues her – es ging nicht um "besser", sondern einfach um "anders/neu", weil man damit in die Nachrichten und Blogs kommt. Und beide Gründe (versuchter Wiedereintritt in den Phone/Tablet-Markt, erhofftes Medienecho auf das "große" Update) sind nun mal nicht deckungsgleich mit: "wir wollen unseren Kunden helfen, Ihren Job besser zu erledigen oder ihre Freizeit angenehmer zu gestalten". Und das sollte eigentlich der Primäre Grund für ein neues OS-Release sein (neben der Tatsache, damit natürlich Geld verdienen zu wollen) und MS zeigt hier mal wieder, dass sie nicht wirklich an ihre Kundschaft denken.

    Es war ja schon an deinem ersten Satz leicht zu erkennen, dass du wegen der hier vorgebrachten Win8-Kritik sehr aufgebracht warst. Ich hoffe, du bist langsam wieder etwas runtergekommen und siehst die Meinung der Anderen etwas lockerer. Dann können wir uns alle wieder lieb haben. ;)

    Nachdem ich dem ganzen Schammel wie Kachel + Apps abgestellt- und die Verknüpfungen neu gelegt habe, lässt sich mit dem Win8 nun genauso arbeiten wie mit Win 7.


    Quasi ein Rückbau. Du weißt aber schon, dass du damit Microsofts Intention aushebeltst, nicht? Ohne Kacheln hätte sich MS das ganze schöne 8er Update ja sparen können. Wahrscheinlich kommt Montag die MS-Polizei vorbei und richtet dir dein Win8 erstmal wieder richtig ein. ;)

    Wenn eine ganze Zeit lang das Wachstum negativ ist... und plötzlich um 10% steigt dann werden diese 10% als grandioses Wachstum angesehen. Dass vorher 30% verloren gingen fällt nicht ins Gewicht.


    Ja, deswegen hat MS ja wahrscheinlich auch Vista herausgebracht. Danach konnte Win7 die Geschwindigkeitsnachteile gegenüber XP wieder herausholen und galt auf einmal als schnell und elegant. (Wenn MS in Win9 die Kacheln abschaltbar macht, gelten sie bestimmt danach als Retter der Menschheit) ;)

    Wir reden hier von PC und Windows.


    Das war nur als Vergleich, um zu zeigen, dass es eben keine Neuheit ist, dass Systeme einigermaßen zügig booten, das ging auch schon vor Jahrzehnten. Ich kann auch sagen: Auch mit einem frischen Win7 wird man ähnliche Boot-Zeiten hinbekommen. Nur wird das halt heutzutage immer uninteressanter, weil man auf den heute gängigen Notebooks (Desktop-PC werden ja seltener) halt immer seltener bootet (eigentlich nur für Systemupdates) und sie ansonsten einfach nur schlafen legt. Von daher kann man mit Bootzeiten, wie 7 oder 3 sek. evtl. irgendwelche Benchmark-Fetischisten begeistern aber in der Praxis interessiert es kaum noch.

    25 Sekunden. Und das mit einem Singlecore 3Ghz , 1GB Ram .


    Na, so wahnsinnig ist das nun auch nicht. Hat der Rechner BIOS oder UEFI? Zum Vergleich: Ein 12 Jahre alter iMac (500 MHz) braucht mit OSX 10.4 auf einer etwas neueren Platte (120 statt 30 GB) auch nur 50 sek. (das ist gerade mal das doppelte auf einer Uralt-Hardware und einem auch nicht gerade aktuellen System) Und der C64 ist in ca. 1 sek. betriebsbereit. Ich wollte nur wissen, wie es gestoppt wurde, weil das ja anscheinend jeder anders macht. (Das letzte mal, dass ich meinen Arbeits-Rechner hochgefahren habe, ist schon wieder 47 Tage her, wie ich gerade sehe.)

    Die korrekte Messung ist vom Einschalten (!) bis zum Desktop wenn die HD-Zugriffe beendet sind, also wirklich alles läuft. Alles andere ist Augenwischerei.


    So sehe ich das auch. Aber ist die 25-Sek.-Angabe so gemacht worden? Ich bin da immer unsicher, wenn zu der Messmethode nichts gesagt wird.

    eine VM zeigt mir nicht wie das OS nachher auf realer Hardware läuft


    Richtig. Aber eine Vorstellung vom GUI kann man trotzdem bekommen.

    Mit iOS geht das einfacher als mit Android. Wie WP8 da aussieht weiss ich nicht.


    Falls du Outlook-Sync meinst: Geht bei WP lokal nicht, nur über Exchange oder MS-Cloud.

    Systemstart trotzdem 25 Sekunden.


    Da muss ich mal nachfragen, wie das gemessen wird: PC-User messen ja gerne erst ab einem bestimmten Zeitpunkt, wenn das BIOS fertig ist und auch nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (sobald man den Desktop sieht?). Das mag sinnvoll sein, wenn man unterschiedlich schnelle Festplatten oder Systemversionen vergleichen will (dann bräuchte man aber einen Vergleichswert) aber mich als Anwender interessiert die Zeit, die ein Rechner ab dem Drücken des Power-Schalters braucht, bis er auf Benutzereingaben sinnvoll reagiert. (wenn mich die Zeit überhaupt interessiert, weil mein Arbeits-Notebook eigentlich immer durchläuft). Also: 25 Sek. für alles?

    Scheinbar haben einige (wieder mal) den Sinn und Zweck von Windows 8 nicht so ganz verstanden. Windows 8 ist kein Windows 7 Nachfolger sondern ist als eine gemeinsame Plattform für Desktop PCs, Notebooks, Handys, Tablets, usw. Deshalb halt die Metro Oberfläche, denn auf dem Handy kann man die klassische Windows Oberfläche nicht wirklich gebrauchen. Das Hauptaugenmerk liegt hier eben ganz klar auf der Bedienung via Gesten und Touch. Auf einem klassischen Desktop PC würde ich auch kein Windows 8 installieren


    Ich denke, alle hier haben durchaus verstanden, was Win8 sein soll (nicht ist). Vor allem tut es so, als wäre es eine einheitliche Plattform, nur hat man es jetzt mit 3 Frameworks zu tun: Windows Desktop (so ähnlich wie Win7, nutzbar nur in Win8 Pro), Modern UI (früher Metro, auf WinRT das eigentliche GUI) und Windows Phone (was so ähnlich aussieht, wie Modern UI und ab V8 auch den gleichen Kernel verwendet aber trotzdem nicht kompatibel ist). Wie du selbst schreibst, würdest du Win8 nicht auf einem klassischen PC verwenden und das ist es nunmal, was die Leute hier haben. Und da setzt ja die Kritik an: Warum werden die klassischen PC-Anwender gezwungen, das eigentlich für Tablets gedachte GUI zu ertragen? Weil man die Kunden daran gewöhnen will – da es wahrscheinlich bald nichts mehr anderes von MS geben wird und die Kunden möglichst auch endlich die MS-Telefone kaufen sollen. Aber will der Kunde das?

    im grossen und ganzen sind es genauso wenige mac user, wie alle linuxer (innen) zusammen.


    Da man Linux-"Käufe" schlecht messen kann, setzt man am besten bei der Benutzung an. Dafür eignen sich vor allem Webzugriffe, weil man davon ausgeht, dass normale Linux- Mac- und Windows-User ähnliche Internet-Nutzung haben. Wenn man sich bei statcounter oder netmarketshare umsieht, stellt man fest, dass das Verhältnis von Mac-Nutzern zu Linux-Usern etwa 7:1 ist. Von daher ist die Mac-Plattform für Entwickler immer noch interessanter. Guckt man sich mal die Entwickler-relevantesten Märkte (Nordamerika und Europa) an, stellt man fest, dass hier Linux und Mac zusammen einiges besser gegenüber Windows dastehen, als weltweit gesehen. Und wichtig: Beide Alternativ-Plattformen haben steigende Marktanteile. Das wird sich durch Win8 bestimmt nicht umkehren – eher im Gegenteil.

    Vorneweg: Hier soll es um Windows 8 gehen, diejenigen, die ausschließlich Linux einsetzen, können da schonmal garnicht mitreden.


    Warum nicht. Es ist ja nicht so, dass man gar nicht über den Tellerrand schaut. Viel hier kennen sich durchaus mit mehreren Systemen aus und installieren auch schon mal ein neues System auf einer VM, um zu gucken, ob es sich lohnt.

    Man liest zwar überall in der Fachpresse, das wäre ein nötiger Schritt, um mit Apple und Android mit zu halten, und ich habe auch ein paar Kollegen die das sagen müssen, aber Apple lässt auf seinen iMacs und iBooks auch kein iOS laufen.


    (iBooks heißen jetzt MacBooks – iBooks heißt dafür Apples eBook-Center – aber egal) Davon ab: Ich finde Apples Ansatz besser, für 2 sehr unterschiedliche Hardwares und auch Nutzungsszenarien, wie einen klassischen Computer mit Tastatur und Maus auf der einen und ein Tablet auf der anderen Seite auch unterschiedliche Systeme anzubieten. Unter iOS und Mac OS liegt zwar auch der gleiche Hybrid-Kernel (Darwin) aber die GUIs sind unterschiedlich. Klar, es gibt Sachen, wo sich die Systeme positiv beeinflussen (Notification-Center und ein paar Gesten mehr auch in OSX) aber trotzdem bleiben beide Systeme Spezialisten auf ihrer speziellen Hardware. Und Apple sollte auch ein paar OSX-Features mehr, wie Multi-User-Betrieb und meinetwegen auch Widgets auf das iPad bringen. Ich denke, da wird es zukünftig noch mehr Synergien geben (zumal die gerade veränderte Apple-Führungsriege dafür spricht). Trotzdem wird es mittelfristig kein kombiniertes iOSX geben, wie manche ja glauben.

    Einen G+-Account habe ich allerdings, zwangsweise, wegen Android - aber auf das Tablet kommen keine persönlichen Daten


    Leider machen das die meisten weniger konsequent und haben gerade auf ihrem Smartphone ihre persönlichsten Daten.

    Bloß keine Veränderung. Stillstand ist Rückschritt sagt der Volksmund und MS hat das einzig richtige getan.


    Ich glaube nicht, dass man sich (trotz der Retro-Hardware-Begeisterung) grundsätzlich gegen neues wehrt. Aber man möchte in etwas neuem auch eine Verbesserung sehen – und das ist bei Win8 nun mal nicht gegeben. Die meisten sehen einfach keinen Vorteil darin, das System auf ihren Rechner zu packen.

    Die rudern nicht zurück.


    Das denke ich auch. Das Win8-GUI dient in erster Linie dazu, die Desktop-Marktbeherrschung dazu zu nutzen, bei den mobile Devices einen Fuß in die Tür zu bekommen. Und da der Desktop-PC-Markt schrumpft und der Tablet/Smartphone-Bereich wächst, wird MS die Taktik wahrscheinlich nicht ändern, die Desktop-Nutzer in Geiselhaft zu nehmen. Außer Win8 floppt noch stärker als Vista und MS wäre quasi finanziell gezwungen, etwas an der Strategie zu ändern. Aber eigentlich haben die soviel Geld, dass die einen Flop auch mal jahrelang aussitzen können.

    sehr gewöhnungsbedürftig, aber für Tablets oder Handys sollte das perfekt funktionieren.


    Auf Tablets taugt der mitgelieferte Desktop kaum, auf Desktops nerven die Kacheln. Es wäre besser gewesen, sie hätten es einfach aufgeteilt und jedem Geräte-Formfaktor das passende GUI gegeben/gelassen. Aber den meisten reicht eh Win7 zum Starten ihrer Spiele und paar Programme – daher ist das alles nicht schlimm und man kann getrost auf Win9 warten. ;)