Beiträge von Gerrit im Thema „Schon jemand Win 8 aufn Desktop ?“


    Abit hat zum Schluß derer Existenz wirklich gute Komponenten gebaut, sie waren halt zu angefressen von der Sammelklage damals und die großzügigen Garantiebedingungen haben die Pleite ebenfalls beschwört.

    Die Komponenten waren nicht schlecht, ich hab hier auch noch eines ihrer Boards in Betrieb. Ihre BIOSe hingegen waren nicht so der Hit. Wenn ich das letzte zu bekommende BIOS (keine Beta, offizielles Release!) auf das Board hier einspiele ist die Kiste instabil und schmiert alle paar Minuten ab. Mit dem BIOS davor hingegen läuft sie stabil, kennt aber die eigentlich geplante CPU nicht. Rate mal wieviel Spass man beim Rückflashen eines instabilen Boards haben kann...

    Ein Grund für das erwähnte Problem, daß die Lüfter unter Win 8 nicht laufen könnte ein defektes ACPI sein welches von Win 8 anders benutzt wird als von dem Vorgänger. Inwiefern eine eventuelle Schutzschaltung des Vcore-Reglers bei komplett abwesender Lüftung noch schnell genug anspricht ist dann eine weitere Frage. Wenn der CPU-Lüfter der übliche Kupferklotz ist, dann braucht es eine Weile bis die Schutzschaltung in der CPU eine Überhitzung bemerkt und abschaltet.

    Das ist doch Quatsch. Man kann doch die Kacheln in der Größe anpassen, Gruppieren etc... Also die Auflösung spielt da mal keine Rolle...

    Ich meine da eher die Metro-Apps... Default ist Fullscreen. Ich habe diesen Monitor weil ich Programme eben nicht in Fullscreen mag sondern jeweils passend skalierte Fenster nebeneinander haben will. Nein, damit meine ich nicht 2/3 und 1/3.


    Aber man hat gleiches System überall und das ist toll. Besser als Insellösungen.

    Der Begriff 'Jack of all trades, master of none' ist dir bekannt? Ich hab lieber für die jeweilige Anwendung das passende OS als überall den gleichen Kram der dann nichts richtig hinbekommt. Wichtig ist, das du die Daten überall da im Zugriff hast wo du sie brauchst, welches OS dann läuft ist irrelevant.

    Deshalb ist der Desktop hier Linux (mit XP in einer VM für wenn es Windows sein muss), der Laptop MacOS, das Handy iOS und der Fileserver wieder Linux.

    Ich stelle mir gerade Metro auf dem 2560x1440-LCD am Desktop vor...

    Nach der heutigen Meldung ist aber der Macintosh wohl auch keine Alternative: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Das sieht doch sehr nach einer Verschmelzung von MacOS X mit iOS aus, wie ich es seit Lion befürchte.

    Da fliesst noch einiges Wasser den Berg runter. Erstmal muß ARM von der Leistung her auch die schnellsten INTeL-Chips überrunden, sonst kauft das Ergebnis keiner.

    Auf jeden Fall wäre es aber typisch Apple (im Gegensatz zu anderen Firmen) sowas zu planen und zu testen und sobald man für beide Platformen compilieren kann, das auch zu tun. Dann kann man einen eventuellen Wechsel schneller durchführen als wenn man erst anfängt sobald die CPUs da sind.

    Mit dem gleichen Argument könnte man übrigens auch MS vorhalten nach ARM wechseln zu wollen, schliesslich gibts Windows RT incl. einem (bisher nicht besonders brauchbaren) Desktop,


    Programm starten- Windows Taste, Name lostippen, Enter.

    Eigentlich der Beweis für das Versagen der GUI und die Überlegenheit der Kommandozeile... Wenn das jetzt noch ein wirkliches Fenster wäre und dort eine brauchbare Shell laufen würde, würde die Sache interessant.


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    Ich finde Windows 8 super, wenn alles klappt wie es Microsoft will, da werden Tablets keine Spielzeuge, sondern auf Wunsch richtige Arbeitsgeräte bzw.

    Ohne echte Tastatur wird das nichts und dann kann ich gleich einen Laptop benutzen. Ein Tablett taugt für alles, was wenig Input vom User braucht. Für alles wo ich Präzision und/oder viel Input brauche sind sie nicht geeignet. Hier eine sauber formatierte Antwort tippen macht über touch keinen Spass.

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    Und Linux ist schön und gut, habe ich auch auf meinen Rechnern parallel installiert, aber irgendwie habe ich weiterhin mit WLAN Pech, obwohl es ja inzwische gut klappen sollte.


    'Sollte'? Ich habe schon lange keine Probleme mit WLAN unter Linux mehr gehabt. Allerdings schaue ich auch vor dem Kauf nach wie es mit der Treibersituation aussieht.

    Mein alter eeePC901go läuft mit Ubuntu 12.04 einwandfrei. Wobei die WLAN-Karte mal getauscht wurde, wollte 802.11a-Unterstützung. Ist jetzt eine von INTeL die es bei Ebay billig gab.


    Linux? Habe diverse probiert( teils bin ich als Admin auch genötigt es zu nutzen), die Shelltippserei mag ja mächtig, das Rechtesystem durchdacht und die Quelloffenheit eine gute Sache sein, aber ich bleib lieber beim klicken-zum-nutzen, und da hat mich noch keine Distri so angesprochen wie es Windows konnte.

    Als Admin benutzt du Windows? Du scheinst viel Zeit zu haben, ich hab meinen ganzen Kram soweit möglich über Scripte automatisiert (welche teilweise Scripte generieren und aufrufen). Spart Denkarbeit (weil, die steckt im Script wenn es fertig ist), man vergisst keinen Schritt und kann die Administration auch von zuhause per SSH erledigen. Mein Desktop ist voll mit dtterm/xterm-Fenstern auf mehreren virtuellen Bildschirmen. Bekäme ich auf einem normalen Windows-Desktop gar nicht mehr unter.


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    Und die iNtuition, die Apple einem so gern mit jedem i vor dem Namen suggeriert fällt bei mir auch nicht auf den fruchtbaren Boden (auch wenn ich einen Mac mini besitze und auch nutze). Vielleicht bin ja auch einfach ich nicht iUser genug dafür.

    Nein, du bist von Windows verbogen. Ja, ist echt so. Mehr als ein Kollege hat auf den Mac gewechselt und hatte zuerst Probleme damit. Kaum hatten sie 'verlernt' wie es unter Windows geht lief es auf dem Mac auf einmal problemlos und seitdem wollen die meisten von Windows nicht mehr viel wissen. Oft läuft nur noch ein XP in einer VM für die paar Programme die es wirklich nicht anders gibt.


    Ich glaube kaum, dass Windows einen Hibernate beim herunterfahren hinlegt. Jegliche Uptimecounter sind auf 0, alle Programme weg und das System frei von Prozessen von vorgestern.

    Es ist kein normaler Hibernate, aber er merkt sich trotzdem einiges an Kernel-State und damit ist es kein normaler Startup. Lies es selber nach, nur deshalb ist Win 8 so schnell beim booten.


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    ISOs können mit doppelklick gemountet werden,

    Ach, MS hat den Loopback-mount von .ISO endlich hinbekommen? Funktioniert das nur mit .ISO oder auch mit anderen Image-Files? Die anderen OS haben einen generischen Loopback-Mount, da ist egal ob das ein .ISO, oder ein Image eines beliebiegen anderen Filesystems ist.

    Dann verbraucht der PC aber noch Strom.

    Aber nicht viel... Ich fahre mein MacBook nie runter sondern schicke es immer nur in den Sleepmode. Daraus wacht es in ca. 2 Sekunden wieder auf. Rein auf Batterie betrieben hält der Akku im Sleepmode eine Woche durch. Bei einem echten Suspend-2-Disk sollte der Stromverbrauch null sein, aber dann braucht das Aufwachen länger.

    Ohne classic-Shell nach Neuinstallation. Bis zum Desktop mit den Kacheln, wo man sofort auswählen kann. Ohne Zeitverzögerung ist es von hieraus möglich, ( nach 25 Sekunden nach POWER drücken ) die gewünschten Programme auszuwählen.

    Jetzt nochmal das ganze ohne Hibernate-Trick... 'powercfg -h off'.


    Naja das ist aber nahezu unmöglich messbar. Denn Unterschiedliche Hardware lässt dieses Benchmark extrem verfälschen - allein unterschiedliche BIOS/UEFI- Versionen könnten hier erhebliche Ergebnisse auslösen.
    Auch das Stoppen, der Festplattenaktivität dürfte ohne spezielle Instrumente nahe zu unmöglich sein.

    Letzteres geht recht gut, oder fehlt bei dir die LED für die HD? Der Übergang vom Dauerleuchten zu deutlich weniger Aktivität ist gut zu sehen. Und das erstere... Naja, dann ist das eben so. Mehr Speicher braucht länger zum Testen (auch im Quick-Mode), dafür kommt das OS damit schneller hoch.

    Mich als User interessiert nur, wie lange braucht die Kiste nach dem Einschalten bis ich loslegen kann. Der Rest ist irrelevant

    BTW: Gemessene Bootzeit meines A1200 mit CF-Card als HD unter diesen Voraussetzungen: unter 10 Sekunden.


    Richtig. Aber eine Vorstellung vom GUI kann man trotzdem bekommen.

    Aber nur vom Aussehen, die Performance hingegegen kann sich in der VM deutlich von der auf der Hardware unterscheiden. XP läuft bei mir in einer VM schneller als auf der Hardware. Könnte daran liegen, daß das Host-OS Linux ist und das eine bessere Implementation virtuellen Speichers hat als Windows.


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    Falls du Outlook-Sync meinst: Geht bei WP lokal nicht, nur über Exchange oder MS-Cloud.

    Ich meine einen Total-Sync. Soll heissen, danach verlierst du dein Handy, holst dir ein neues, spielst das Backup zurück und es funktioniert und sieht aus wie vorher, incl. SMS und WLAN-PWs. Mit iOS geht das ohne Cloud out of the box. Android braucht dazu 3rd party Software oder die Cloud. Wie mache ich das mit WP8?


    Warum nicht. Es ist ja nicht so, dass man gar nicht über den Tellerrand schaut. Viel hier kennen sich durchaus mit mehreren Systemen aus und installieren auch schon mal ein neues System auf einer VM, um zu gucken, ob es sich lohnt.

    Ich habe für solche Installationen echte Testrechner, eine VM zeigt mir nicht wie das OS nachher auf realer Hardware läuft. Speziell 3D-Grafik und I/O lässt sich mit einer VM nicht gut testen.


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    Leider machen das die meisten weniger konsequent und haben gerade auf ihrem Smartphone ihre persönlichsten Daten.

    Eben, und deshalb sync'ed man nie mit der Cloud sondern immer nur mit einem eigenen Rechner. Das gilt für alle persönlichen Daten, egal ob auf dem Smartphone oder Desktop. Mit iOS geht das einfacher als mit Android. Wie WP8 da aussieht weiss ich nicht.


    Da muss ich mal nachfragen, wie das gemessen wird: PC-User messen ja gerne erst ab einem bestimmten Zeitpunkt, wenn das BIOS fertig ist und auch nur bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (sobald man den Desktop sieht?). Das mag sinnvoll sein, wenn man unterschiedlich schnelle Festplatten oder Systemversionen vergleichen will (dann bräuchte man aber einen Vergleichswert) aber mich als Anwender interessiert die Zeit, die ein Rechner ab dem Drücken des Power-Schalters braucht, bis er auf Benutzereingaben sinnvoll reagiert. (wenn mich die Zeit überhaupt interessiert, weil mein Arbeits-Notebook eigentlich immer durchläuft). Also: 25 Sek. für alles?

    Die korrekte Messung ist vom Einschalten (!) bis zum Desktop wenn die HD-Zugriffe beendet sind, also wirklich alles läuft. Alles andere ist Augenwischerei. Windows 7 ist z.B. wirklich erst benutzbar wenn die HD Ruhe gibt, davor kann man zwar FireFox anklicken, aber sein Start braucht ewig.

    Zum BIOS: Speicherschnelltest (das ist der Default) ist zugelassen, aber eigentlich schon geschwindelt.

    Nativ hatte ich bis letztes Jahr noch Win2k als Hauptrechner laufen. Das war ein wirklich grundsolides System. Dann bin ich auf Linux umgestiegen und lasse jetzt für die 2 Anwendungen für die es noch keinen Ersatz gibt das Windows XP in der VirtualBox laufen.
    Bisher habe ich nichts daran vermisst.

    So habe ich das Problem mit der 'windows-only'-Software auch gelöst. In einer VM kann ich Windows tolerieren.


    Kann eigentlich nicht sein. Mein System startete zum ersten Mal nach der Installation. Das heisst also : Es konnten gar keine Daten zum "hybernaten" auf der Platte sein. Systemstart trotzdem 25 Sekunden.

    Wenn die Installation unter Windows 8 (von DVD gebootet z.B.) erfolgte, dann hatte er doch einen Kernel-State den er sichern konnte.

    Es ist kein vollständiger Hibernate was Windows 8 da macht.

    Jupp.

    Was mir gefällt: 25 Sekunden zum Systemstart.

    Das ist ein zweischneidiges Schwert... Windows 8 fährt nicht wirklich runter sondern macht normalerweise eher sowas wie hibernate. Das bedeutet aber auch, daß die Filesysteme nicht sauber abgemeldet werden. Solange nur Windows auf der Kiste ist geht das, aber wehe du benutzt Dual-Boot oder bootest ein Rettungs-OS von einer CD und mountest dir die Filesysteme her.

    Mit etwas Glück sind nachher nur die neuen Daten wieder weg, mit Pech kommt die Kiste nicht mehr hoch.

    Typisch MS eben, nicht ganz durchdacht die Sache.

    Kann man abstellen mit 'powercfg -h off'.