Beiträge von cbmhardware im Thema „Adapter für 12V/3-5A Netzteil“

    Wenn man die Regler raus hat, passen dort gut zwei kleine Sicherungshalter rein.

    Ich werde mangels Bauteile pausieren müssen. Ich möchte nun doch mal einen ganz anderen Ansatz versuchen:

    Aus den 12V= werden +10V= (und und evtl. -10V=) generiert. Den 50hz-Sinus möchte ich mit einem LM358 erzeugen, der dann die H-Brücke schalten wird. Das wäre es in groben Zügen.

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    Ich habe mir aus altem Kram erst mal eine Brücke gebaut, die auch gut funktioniert und demnächst als Versuchs-Kaninchen dienen wird. Das Rechteck-Signal gefällt mir noch nicht. Das ist einfach zu sehr mit Verlusten und Problemen behaftet. Am nächsten Wochenende werde ich meinen neuen Ansatz dann mal testen.

    Den Shunt-Widerstand (0,1Ohm) musste ich auch bestellen. Mit 0,47Ohm hat man zu viel Spannungsabfall. Da könnte der C64 abgestürzt sein, bevor man den nach der Messung übergeht.

    Ich hatte gestern ein paar Runden mit Google nach diesem Problem gesucht. In einem Amateur-Funker-Forum wurde ich dann fündig. Da war in Verbindung Schaltnetzteil und sauberer Gleichstrom eher immer die Rede von wenig Hoffnung. Je nach Typ und Belastung baut man da einen anderen Kropf drumherum und kommt nie zu einem wirklich perfekten Ergebnis.

    Dann zuerst die Variante für PC-Netzteil mit 5 und 12V: das geht problemlos. Zur Strommessung habe ich mir noch ein paar Gedanken gemacht. Die Idee mit dem Hall-Sensor hatte ich dann erst mal wieder fallen gelassen, weil das eigentlich viel einfacher geht.
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    Der (Shunt-) Zement-Widerstand hat im Moment 0,47Ohm und ist in der 5V Minus-Leitung eingeschleift. Die Spannung soll nur als Pegel für eine Treiberstufe dienen, die dann ein Fet oder Relais schaltet. Hat keinen Anspruch auf wirkliche Genauigkeit.
    Sobald dann auf der 5V-Leitung ausreichend Strom fließt, wird die 12V-Brücke aktiviert. Damit dürfte das VIC-Flackern dann Geschichte sein.
    Dürfte wesentlich einfacher als ein Hall-Sensor sein, dem man noch ein ausreichend großes Magnetfeld präsentieren muss, damit der überhaupt reagiert.

    Nochmal ein paar Zwischendurch-Ergebnisse meiner Nachforschungen:

    Das Problem mit dem Laden der Elkos hat folgende Ursachen:

    1. (verwendetes) Schaltnetzteil als Quelle
    2. marode Elkos im C64
    3. vor dem 12V-Regler im C64 gibt es Probleme die Spannung aufzubauen.

    An einem Netzteil mit Linear-Regler war der C64 sofort ohne Brumm da. Das Problem mit dem Schaltnetzteil habe ich dennoch zu 99% lösen können. Die Stromverstärkung an der Brücke wurde etwas erhöht und die Zuleitungen haben nun einen passenden Querschnitt. Je nach Erhaltungs-Zustand der Elkos im C64 hört man im Moment einen Brumm bei voll aufgedrehter Lautstärke des Monitors. Interessant ist hierbei, dass ein C64 mit sehr schlechten Elkos sichtlich mehr Strom aufnimmt: bei mir waren es ca. 200mA.
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    Das Foto ist mangels guter Kamera leider etwas matschig. Eigentlich müsste man davon ein Video machen, damit man das Zappeln auch erkennen kann. Das ist Gleichstrom bei 1,8A Last bei 12 Volt aus meinem aktuell verwendeten PC-Netzteil. Effizient und stromsparend sind die Dinger, guter Gleichstrom sieht imo aber anders aus. Mit diesem Netzteil kämpft der 12V-Regler im C64 zuerst mal um jedes mV. Je nach Erhaltungszustand der Elkos verschieden lange. Und wie schon erwähnt, mit einem Linear-Regler-Netzteil bestehen diese Probleme nicht.

    Mit einem Akku (Solar, Camping, oder so ..) wird es imo auch keine Probleme geben. Wie wird man das filtern können ? - Noch mehr Sieb-Elko ? /o\

    Ich hatte zwei Versionen ins Auge gefasst: Eine kleine Platine für ein PC-Netzteil und eine etwas umfangreichere Schaltung für ein Steckernetzteil mit 12V=/3-5A.

    Die Version mit PC-Netzteil wird weniger Aufwand. Ich müsste noch irgendwo ein paar Hallsensoren haben. Die werde ich am Wochenende rauskramen, um damit möglichst die automatische Brückenabschaltung aufzubauen.

    Über die Last auf der Brücke braucht man sich nicht allzu viele Sorgen machen. Je nach Widerstände und deren Belastbarkeit geht da noch viel mehr. :) Ich werde jede Seite bei der finalen Version mit Varistoren und Sicherungen begrenzen.

    Ich bin mir ziemlich sicher, das Problem kommt über die 9V= in den SID. Also musst du deren Erzeugung verbessern.

    Ja, der war es auch. Eine Siebung brachte nun den Erfolg. In der einen Leitung vom Zerhacker befindet sich der 4700µF-Elko für die T.o.D.-Aufbereitung. In der anderen Leitung ist nun eine Diode mit einem 4700µF-Elko gegen GND. Also im Prinzip eine kleine Siebung. Vor der 5V-Platine ist ein 2200µF-Kondensator eingeschleift. Der C64 mit der schmalen Platine macht keine ungewollten Geräusche mehr.
    Den alten C64 muss man allerdings vor der benannten Diode anschließen. Und da wäre noch ein kleiner Makel: der alte C64 braucht ca. 30Sek. - 1 Minute zum Laden der alten Elkos über den Brücken-Ping-Pong. Das hört man dann leider auch sehr stark im Lautsprecher des Monitors. :) Da fehlt mir im Moment noch die Lösung.
    Eine Kippstufe zum ersten Laden aus der 12V-Quelle mit anschließendem Wechsel auf die Zerhacker-Brücke wäre vielleicht ein Weg. Ein paar NAND-Gatter dafür wären iirc noch da.

    Ja, nun hängt alles an der Brücke. Mit dem Oszi konnte man den leichten Sägezahn sehen. Der alte C64 ist nun zumindest angepasst. Da reichte ein weiterer 1000µF-Kondensator und eine GND-Verbindung zur Stromquelle.
    Der neuere C64 ist schon etwas problematischer. Das muss ich mir nochmal in Ruhe zergehen lassen.

    Der Regler allein kann es nicht sein. Ich habe nun eine Platine mit 78S05 kurzerhand an die Brücke gehängt. Nun brummen beide, ABER wenn man alles ordentlich mit Masse (GND) untereinander verbindet, drückt das den Pegel schon gewaltig. Vermutlich fehlt ein geschickter Aufbau mit passender Masse-Verbindung und etwas Filterung ?

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    Ich werde das wohl mal entwirren und ordentlich aufbauen müssen. Immerhin, es funktioniert aus einer 12V=-Quelle ! :) Beim alten Board werden die Transistoren erwärmt, da wäre wohl etwas Kühlung angebracht. Beim neueren schmalen Board bleibt alles kühl.

    Der Regler arbeitet einwandfrei. Am SID messe ich 8,95V=. Mir kam eben eine andere Idee: ich hänge hinter die Brücke einen 5V/2A-Regler und versorge den kompletten C64 damit.
    Die Darlington-Brücke dürfte damit keine Probleme haben. Könnte wahrscheinlich etwas Kühlblech notwendig sein.

    Mal ein paar Forschungsergebnisse und eine Frage zwischendurch:
    Die grundlegende Schaltung ohne NE555-Drumherum und Widerstandswerte.

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    Verwendetes Netzteil: SFX 108B ; kleines PC-Netzteil, das vor Jahren bei Pollin verkauft wurde.

    Der C64 mit der alten Platine, also SID 6581 und VIC 6569 funktioniert einwandfrei. Ich musste noch einen Kondensator einplanen, da dem "alten C64" das saubere Rechteck-Signal scheinbar nicht genügte. Ich hatte dann einfach ein originales Netzteil verwendet, um die T.o.D am CIA Pin 19 mit dem Oszi zu überprüfen. Mit einem zusätzlichen Elko war das dann schnell nachgebildet und läuft.
    Jetzt macht die neuere schmale C64-Platine etwas Zicken. Der funktioniert damit auch soweit, nur der SID produziert ein hochfrequentes Knattern. Beim neuen Board wird die 5V-Versorgung für den SID nicht mehr aus den 9V~ erzeugt. Da vermute ich im Moment das Problem. Jemand eine Idee ?

    Die Spannung an den Reglern ja... Aber wie sieht es mit der Spannung an den Elkos aus? Miss mal die Spannung an C88, C19 und C90 nach und vergleiche sie mit der auf den Elkos aufgedruckten Spannung.

    Die können sich jetzt natürlich nicht mehr so hoch laden. Die liegen so ca. zwischen 10 bis gut 15V=. Die büßen durch die fehlende negative Halbwelle einen Großteil ihrer Effizienz ein. Das muss die etwas höhere Spannung dann wieder kompensieren.

    Eine kurze Lebensmeldung: der C64-1 mit höherer Stromaufnahme funktioniert nun auch stabil. Ich hatte heute verschiedene Versuchs-Aufbauten getestet. Letztlich blieb es bei einem Komplementär-Pärchen: BDX53 und BDX54. Diese werden je Brückenseite von einem SD339 (BD139-Replikat) angesteuert. Die BDX-Darlingtons stammen von einer defekten CBM 8028-Platine. Stehen im Datenblatt als "Hammer Driver". :) Da braucht man die grobe Keule mit dem FET eigentlich nicht.
    Ansonsten ist es wie gehabt: NE555 als 50hz-Trigger mit einem CMOS-Inverter (herum liegendes IC dazu gemacht). Die Transistoren bleiben auch im Dauertest mit einem Terminator 2-Modul kühl. Da hat man VIC-Scrolling und ordentlich SID-Sound um die 12V auch belasten zu können.
    Die Leerlaufspannung der Brücke liegt bei ca. 12V~. Das klingt zuerst etwas gefährlich, ist es aber nicht. Da die Elkos der C64-eigenen Kaskade so nur mit verminderter Effizienz funktionieren können, sehen die Spannungen an den Reglern durchaus passend aus.

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    T.o.D. läuft auch. Demnächst werde ich mich an die automatische Abschaltung für die "9V~" machen. Dauert alles ein bisschen länger, da ich das nur gelegentlich zwischendurch machen kann.

    Ich habe mich noch ein bisschen umgesehen:

    ; ob man die passende wickeln kann. Scheinen wohl zu klein zu sein ? - Mit Wickeln von Übertragern und Trafos kenne ich mich gar nicht aus.

    Hat jemand die Stromaufnahme der 9V~-Leitung schon mal gemessen ? - Ich habe die 12V-Rechteck AC aus dem NE555-Trigger mit einem LM-Regler aus einer 12V-Quelle gespeist. Die NE555-Schaltung scheint wie eine Antenne zu wirken (Brumm). Ich werde das zuerst wohl mal vom Steckboard ordentlich auf ein Raster übertragen müssen.
    Gesamt wird das alles doch wohl eine Weile dauern. Steckt mehr Aufwand im Detail, als man vermuten würde.

    Problem ist die Aufgabe...

    Danke für die Links. Ich hatte schon etwas in meinen Bookmarks: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. , der erzeugt einen Sinus bis auf 0,5V und da liegt ein entscheidendes Problem.

    Das Problem ist auch die Teilebeschaffung und der Aufwand. Ideal wäre natürlich die Sinuswelle. Dazu braucht man dann noch eine Push-Pull-Verstärkung, die mit positiver und negativer Spannung arbeitet. Ansonsten würde man zu keiner negativen Halbwelle kommen. Am Ende der Kette steht dann der passende Übertrager mit Mittelabgriff. Oder liege ich da falsch ?
    Das wird dann ein kompletter Inverter.

    Du brauchst einen echten Sinus-Generator.


    Einen Tod muss man sterben: entweder geht man Kompromisse ein oder treibt einen horrenden Aufwand. Ich glaube nicht, dass letzteres aus Kostengründen angenommen wird. Ich wäre auch für die perfekte Lösung, keine Frage, aber es muss auch irgendwo im vertretbaren Rahmen bleiben.
    Wenn das alles so einfach wäre, hätte es längst schon mal jemand realisiert.

    Dann taugt dein Schaltregler nichts. Die auf das Astrodyne umgebauten Netzteile maches diese Probleme nicht und auch wenn ich einen alten C64 intern auf Schaltregler umbaue (RECOM) für +5V (VIC) und +12V (VIC und SID) sind keine Probleme feststellbar.

    Ein Längsregler für 5V 2A bei 12V Eingang braucht einen riesigen Kühlkörper!

    Dann hast Du auch keine getaktete 9V-Leitung. Mein PC-Netzteil ist da auch friedlicher. Die Schaltregler-Platine stammt auch von Pollin (Step-Down Wandler Bausatz). Das dürfte der Standard-Empfehlung aus dem Datenblatt des LM2676ADJ entsprechen. Und im C64 hat man keine Kabellängen, die noch weitere Signale transportieren.
    Tja, mit dem Regler muss ich mir noch etwas einfallen lassen.

    Der C64-1 braucht halt etwas Sonderbehandlung. Wenn von den zehn Leuten, die den heute noch verwenden, irgendwann einer eine alternative Lösung sucht, wäre das auch eine Möglichkeit. Eine Powerbuchse zu wechseln wäre da imo zu viel des Guten.
    Ich warte noch auf MOSFETs. Vielleicht geht es auch von außen mit der Brechstange. ;)

    Im Moment warte ich noch auf Teile. Ich möchte auf jeden Fall alles vorher gründlich testen. Zudem gibt es ein paar kleine Probleme:

    1. Die alten C64-Platinen arbeiten mit einer Kaskade und einem 7812-Regler. Dafür wird wohl ein Patch im C64 notwendig sein. Die beste Lösung ist das Entfernen des 7812 und legen einer passenden Brücke. Es wäre geradezu irrsinnig, von außen riesigen technischen Aufwand zu treiben, um intern mit dem 7812 den Kasten dann zu heizen.

    2. Der geplante Schaltregler für 5V fällt aus. Wir ich es vorher schon vermutet hatte, macht der nun ordentlich Probleme. Das PWM-Signal streut in die getaktete 9V-Leitung. Der SID schreit wie eine Mückenscheuche. :) Aber das ist leicht lösbar: dann wird es ein Linear-Regler.


    DMHas: SuperCPU wird damit laufen. Ich habe fast alle CMD-Teile da und werde das vorab testen.

    Ein eigenes Thema mit Türsteher: Danke ! ;)

    Ich hatte mir heute noch ein paar Gedanken zu der schon geposteten Schaltung gemacht. Danach habe ich es dann nach eigenen Ideen umgebaut: jetzt ist es im Prinzip eine H-Brücke, die über einen Inverter (4011 Quad-NAND lag noch rum) geschaltet wird. Der Trigger ist immer noch der NE555. Speisung war ein Netzteil mit 12V=.
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    Tja, was soll ich sagen: das funktioniert bestens am C64. :) Die Spannung ist im Moment noch etwas zu hoch, die sich aber letztlich in der resultierenden Gesamt-Schaltung anpassen lässt.
    Datasette läuft: Spulen, Speichern und Laden
    SID: einwandfrei
    T.o.D: Die interne Uhr läuft geschmeidiger als mit Netzspannung. Da stören jetzt keine 100hz-Nachtstrom-Signale und andere Späße mehr.
    Userport: ungetestet. Echte 9V~ sind da nun natürlich nicht mehr.

    Es macht Fortschritte ...

    Ich wollte und werde eine 1-Stecker-Lösung wie schon erwähnt für die C= Homecomputer finden. Das geschieht aus eigenem Antrieb und Interesse. Und das wird auch zu einer Lösung kommen.
    Ich möchte mich aber von diesem Thema distanzieren, das eigentlich nichts mehr mit der Überschrift zu tun hat. Es wird also keine weiteren Postings in dieser Sache von mir mehr geben. Und um den Unkenrufen zuvor zu kommen: "der hat nur keine Lust mehr" ;), ich kaufte eben noch eine kleine Menge IRF-MOSFets. Das wird schon ...
    Das ist hier nur noch ein verbales Niederknüppel jeder gesichteten Aktivität. Es ist einfach unglaublich ... man weiß wirklich nicht wie man so etwas werten soll. Zugleich brüskiert man sich darüber, dass es ähnliche Themen schon mehrfach gab. Das ist wie im Irrenhaus. :)

    Wenn es fertig ist, werde ich es hier im Forum vorsichtig publizieren. :)

    Eine Schaltung aufzubauen und zu testen ist das eine, die Schaltung mit Bild zu posten und dann doch anders zu machen das andere eben.

    Hm, die von mir gepostete Schaltung steckt hier auf einem Laborboard. Die Transistoren waren ähnliche Kandidaten aus der Eagle-Lib. Man nimmt halt was gerade da ist. Das da mal ein uralter Transistor aus dem Billigst-Schüttgut bei drauf geht, nehme ich billigend in Kauf.
    Irgendwelche Ideen und Entwürfe in Foren sind imo nie der Weisheit letzter Schluss. Schaue Dir mal den ganzen Kram bei microcontroller.net an. Da sind auch Schaltungen, die von Leuten gepostet wurden, die unglaublich von sich überzeugt waren, aber letztlich auch allzu oft fehlerhaft sind. Auch triviale Schaltungen mit NE555.
    Wenn man ein Schaltungsidee hat, kann man kaum ein Bild von Mickey Maus ans Posting hängen, weil irgendjemand meinen könnte, das wäre sonst einem Lehrbuch entsprungen.