Beiträge von Gerrit im Thema „Adapter für 12V/3-5A Netzteil“

    Mit 5V, 4A deckst du den 5V-Bereich für alles problemlos ab. Bei +12V reichen 2-2.5A sicher aus. Fehlen nur noch die 9VAC für den C64 und die kannst du in deinem Falle (PC-Gehäuse) problemlos per Trafo erledigen. z.B. Pollin 300 532 oder ein Steckernetzteil mit 9V AC aus der Sammlung suchen.

    Der Regler allein kann es nicht sein.

    Kann schon, die Originalschaltung erwartet einen echten Sinus. Das was deine Schaltung da liefert ist alles andere und sieht sicher interessant aus. Wenn der Primitivregler und nicht verbaute Kondensatoren das nicht filtern können wirst du auf den 9V einiges an Oberwellen haben.

    Ich bin mir ziemlich sicher, das Problem kommt über die 9V= in den SID. Also musst du deren Erzeugung verbessern.

    Das du da 8.95V= misst ist ja OK... Aber wie sehen die auf dem Oszi aus? Häng doch mal keramische 100nF direkt vor und nach den 'Regler'.

    Der SID bezieht seine +5V bei allen Platinen aus den +5V vom Netzteil. Auf den alten Platinen sorgt der 7805 nur für VIC und Takterzeugung.

    Die Transistoren bleiben auch im Dauertest mit einem Terminator 2-Modul kühl. Da hat man VIC-Scrolling und ordentlich SID-Sound um die 12V auch belasten zu können.

    Der VIC braucht auch im Leerlauf ziemlich genau die im Datenblatt angegebenen 40mA auf +12V.

    Zitat


    Die Leerlaufspannung der Brücke liegt bei ca. 12V~. Das klingt zuerst etwas gefährlich, ist es aber nicht. Da die Elkos der C64-eigenen Kaskade so nur mit verminderter Effizienz funktionieren können, sehen die Spannungen an den Reglern durchaus passend aus.

    Die Spannung an den Reglern ja... Aber wie sieht es mit der Spannung an den Elkos aus? Miss mal die Spannung an C88, C19 und C90 nach und vergleiche sie mit der auf den Elkos aufgedruckten Spannung.

    Problem ist die Aufgabe... Du musst ohne Umbau im C64 auskommen und mit reinen +12V arbeiten können. Das wird ohne aufwendige Schaltung zur Erzeugung eines halbwegs gut aussehenden Sinus nicht gehen.

    Schau mal ob du mit der Schaltung was anfangen kannst:

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    Bringt Rechteck und Sinus.

    Oder dem hier:

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    Sagen wir mal so, KEINE C64-Platine kommt ohne die Kaskade aus. Schau dir mal den Schaltplan zur 250469 an, die +9V für den SID werden auch dort über eine Kaskade mit nachgeschaltetem primitiv-Längsregler produziert. Der einzige Unterschied ist die Last, der 6569-VIC braucht ca. 40mA auf +12V womit die Kaskade schon Leistung bringen muss. Bei der 250469 hängt nur der SID dran und das macht es einfacher da der kaum Last auf Vdd hat.

    Du brauchst einen echten Sinus-Generator. Bedeutet dann aber auch höheren Aufwand und daß du die Transistoren stärker kühlen musst.

    Was meinst du mit C64-1? Alles unterhalb der 250469 incl. der beliebten 250466 fällt in diese Kathegorie, wurde aber auch teilweise im C64C-Gehäuse verkauft. Den verwenden noch einige.

    Im Moment warte ich noch auf Teile. Ich möchte auf jeden Fall alles vorher gründlich testen. Zudem gibt es ein paar kleine Probleme:

    1. Die alten C64-Platinen arbeiten mit einer Kaskade und einem 7812-Regler. Dafür wird wohl ein Patch im C64 notwendig sein.

    Schlecht, dann läuft der C64 nur noch mit diesem Netzteil. Damit das nicht schief geht musst du eine andere Power-Buchse einbauen!

    Zitat


    2. Der geplante Schaltregler für 5V fällt aus. Wir ich es vorher schon vermutet hatte, macht der nun ordentlich Probleme. Das PWM-Signal streut in die getaktete 9V-Leitung. Der SID schreit wie eine Mückenscheuche. :) Aber das ist leicht lösbar: dann wird es ein Linear-Regler.

    Dann taugt dein Schaltregler nichts. Die auf das Astrodyne umgebauten Netzteile maches diese Probleme nicht und auch wenn ich einen alten C64 intern auf Schaltregler umbaue (RECOM) für +5V (VIC) und +12V (VIC und SID) sind keine Probleme feststellbar.

    Ein Längsregler für 5V 2A bei 12V Eingang braucht einen riesigen Kühlkörper!

    Tja, ich tendiere da eher zum L200 oder LM350-220. Da ist auch noch die Zuleitung zum C64. Ich bin mir nicht sicher, aber damit könnte man sich Probleme einfangen. In der Analog-Technik werden die Schaltregler gemieden wie die Pest.

    Im C64 hast du genug Störnebel durch den Rest der Schaltung, da stört ein Schaltnetzteil welches von aussen die Spannung liefert nicht wirklich.

    Falls du einen Linearregler nehmen willst steht dir das natürlich frei. Aber denke daran, daß der gekühlt werden will. Ein hierzu passendes Kühlblech ist das 'V 4511F' von Reichelt. Ich habe das für die Renovierung eines Türkeils benutzt und auf der Schräge montiert. Schon bei nur 1A Last (C64, keine Erweiterungen) wird der gut warm.

    Die Dinger von "Recon" ? gab es bei Reichelt nicht. Das kann später noch kommen.

    Auch die von RECOM machen be 1.5A Schluss. Wenn du mehr willst wirst du diskret aufbauen müssen.

    Ausserdem hast du einen gewissen Spannungsabfall am Kabel und Stecker/Schalter bis die Spannung vom Regler im C64 ankommt. Das war der Grund für die 2 Widerstände im Originalnetzteil. Also solltest du einen einstellbaren Regler nehmen. LM2596 oder sowas.

    Ich habe so einen Sinusgenerator mal gebaut, ist wirklich trivial und dazu noch weniger Bauteile, und stabiler, als disktret aufgebaut: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Müsste man dann nur noch eine Leistungsendstufe dranbauen und für die Potentialtrennung einen Übertrager, z.B. 1:2, sodaß man nur 4,5V Sinus erzeugen bräuchte.

    PWM ist aber kein wirklicher Sinus. Zumindest die Leistungsendstufe wird dann analog arbeiten müssen und einiges an Verlusten produzieren.

    Die Zerhacker-Idee hat noch einen anderen Nachteil. Die CIAs hätten gerne netzsynchrone 50 Hz da ihre interne Uhr damit betrieben wird. Wer die nicht benutzt kann das natürlich ignorieren, alle anderen werden sich über eine sehr ungenaue Uhr freuen.