Aktuell habe ich eine Position gefunden in der er zugeschraubt tatsächlich funktioniert. Jetzt habe ich mir die erste Floppy vorgenommen. Doch leider nur Dauerlauf. Dafür mache ich wohl aber einen neuen Thread auf.
Beiträge von Marcus im Thema „KU-14194HB scheinbar dahin ...“
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Ich wollte gerade hinwerfen und einpacken. Habe alles verschraubt und den Rechner in beiden Händen haltend leicht verdreht und eingeschaltet. Er ging! Ist der Druck weg, z.B. wenn er auf dem Tisch steht, dann hängt er sich auf und startet auch nicht mehr. Ich habe also ein Kontaktproblem, kalte Lötstelle oder einen Haarriss! Jetzt bin ich zwar weiter, aber auch nicht besser dran!

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Das letzte mal, dass ich ein EPROM gebrannt habe, war zu Zeiten des C64. Daher habe ich auch nur einen Brenner für den C64.
Aber müsste es nicht auch zum Testen des Basic-ROMs reichen, ein Simons' Basic Modul einzustecken. Das müsste sich doch u.A. in den Bereich einblenden? Aber auf jeden Fall führt das Einstecken zu keiner Veränderung! 
/CS an beiden CIA ist dauerhaft high.
Den VIC hatte ich auch schonmal getauscht. Keine Veränderung.
Die RAMs sind von NEC.
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War auch mein erster Gedanke, denn es ist fast alles gesockelt. Tauschen brachte aber leider nichts. Auch ein Tausch des PLAs brachte keinerlei Veränderung.
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Pin15 am 74LS629 hat ca. die 4V (3,7). Die Leiterbahn unter C107 habe ich geprüft. Die ist in Ordnung.
Das mit dem IRQ ist komisch. Ich hatte erst ein Speed-DOS-EPROM im Kernal-Sockel, da konnte ich eine
Aktivität messen. Mittlerweile habe ich das gegen das Original-ROM getauscht. Nun habe ich eine Flatline auf IRQ.
PIN3 an der CPU bleibt dauerhaft auf HIGH. Bildschirm bleibt schwarz. Stecke ich das EProm, dann kommt nur ein
READY (kein vernünftiger Startbildschirm) und es werden sporadisch IRQs angezeigt. Cursor blickt sogar, allerdings unregelmäßig.
ROM funktioniert in anderem Board. (Lief auch letzte Woche in dem jetzt wieder defekten). -
Also, Pullx10 für die Timebase ist gezogen und müsste damit laut Anleitung die Darstellung um den Faktor 10, also von 10cm auf 100cm, erweitern - wie Unseen sagt. Funktioniert auch, es wird ja quasi "reingezoomt". Das sehe ich ja. Ich komm nur nicht auf 1MHz.
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Ja, genau. Nur habe ich Pullx10 eingestellt. Dann müsste es doch 1µs/10, also 0,1µs sein? Dann wären es doch 10MHz?
Ist die Frage, ob der C64 dann überhaupt zu irgendeiner sinnvollen Reaktion fähig wäre?! -
Die Kalibrierung stimmte nicht. Ich habe die vorherige Nachricht korrigiert. Nun komme ich aber auf 10MHz??? Entweder der Takt ist falsch oder ich habe einen Denkfehler. Ich habe 0.5µs/cm mit PullX10 eingestellt. Also 0.05µs pro Feld? Ich lese ab, dass ein Takt etwa 2 Felder benötigt, also 0,1µs und damit ergibt sich doch 10MHz? Aber müsste an Pin1 nicht 1MHz anliegen?
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Die Spannungen am VIC liegen an: Vcc ist ca. 5V und Vdd liegt bei 12V
An Pin 1 der CPU messe, ich meiner Meinung nach (mit meiner Ausrüstung), ein sauberes Signal.
Ich habe versucht ein Bild zu machen (1V/0.05µs).
Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. -
Der Tastkopf und das Oszi sind nicht ganz optimal, aber doch das kommt hin. Ich kann RAS mit doppeltem Takt messen.
Aber meißt sehe ich nur einen Balken und ob das Signal wirklich sauber ist, kann ich leider nicht messen. -
Schwer zu sagen, ob das Signal sauber ist, denn ich sehe mehr oder weniger nur einen hellen Balken.
Ich verwende übrigens ein OS1000A von AI: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. -
So, die Arbeitswoche ist vorüber. Die Elkos sind auch geliefert. Dann kann ich nun weitermachen, dachte ich mir. C64 wieder herausgeholt und eingeschaltet. Schwarz!
Elkos eingelötet, Sichtkontrolle - alles OK. Nach dem Einschalten bleibt der Schirm schwarz. Testboard rausgeholt und Netzteil und Kabel überprüft. Alles OK. Also, Oszi angeschlossen und gemessen:Spannung und Reset ist iO
Takt nun auch OK
IRQ scheint auch OK, zumindest Traffic, mehr sehe ich aber nicht, weil mein Oszi das nicht auflösen kann
RAS/CAS kann ich nicht wirklich messen
D0 bis D7 zeigen zumindest Traffic an der CPUGrr, letzte Woche lief er wieder ohne Probleme. Es wurde auch kein IC zu heiß - auch heute nicht - trotz des Wetters.
Man kann noch die Finger auflegen.Übrigens die Ser.-Nr des C64er ist 12606.
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Ja, du hast natürlich Recht. Es waren knapp über 4V. Ich habe es mit dem Oszi gemessen und war so froh, dass es wieder ein halbwegs normaler Pegel ist, dass ich nicht nochmal mit dem Multimeter nachgemessen habe. Bis jetzt lief der Rechner stabil. Aber meine Güte der wurde ja richtig warm ... Jetzt warte ich mal die Bestellung der Elkos ab und dann schau ich weiter ... Danke nochmal!
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Ohne die Elkos hatte ich es nicht gewagt. Aber OK. Eingeschaltet und immer noch 2V an PIN 15. Kein Takt. Also Essig geholt und die Platine gereinigt und siehe da: volle 5V! Und nun läuft er erstmal wieder! Super! Schon mal vielen Dank! Jetzt flicke ich noch den Rest und setzte neue Elkos ein, sobald ich welche habe und dann kommen die Floppies dran!

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Bei einer KU die ich neulich repariert habe war einer der Elkos ausgelaufen und hatte die Leiterbahn zwischen einem 100 Ohm-Widerstand und Pin 15 gefressen. Damit fehlt dem Oszi im 74LS629 die Betriebsspannung und er schwingt nicht.
Danke für den Tipp. Den Thread mit der anderen KU habe ich gelesen, aber nicht geglaubt, dass die Elkos tatsächlich von unten kaputt gehen. Ich hatte neulich eine GraKa (PC GeForce) bei der sind nacheinander mit einem kleinen Peng jeweils die Elkos aufgeplatzt. Die waren aber größer. C107 und C108 sind vielleicht zu klein, um eine Sollbruchstelle oben zu haben und so kaputt zu gehen?
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Hmm, 2V an Pin 15 von U31 reichen wohl nicht?!
Deshalb gab's wohl auch keinen Takt oder besser gesagt meistens nicht. Ich habe beide Elkos ausgelötet und tatsächlich die lösten sich von unten schon auf. Wenn die beinahe auf sind, dann könnte es ja dazu passen, dass der 74LS629 manchmal doch noch ein Signal liefert. Jetzt muss ich aber erstmal eine Bestellung aufgeben. Was sollte ich denn gleich mitbestellen? 
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Hi,
jetzt hat es mich auch erwischt. Mein uralt C64 hat den Geist aufgegeben: Nach Jahren habe ich ihn wieder hervorgeholt und
er hat auch erst ganz ordentlich funktioniert. Dann ein paar wirre Zeichen, dann Aussetzer und letztlich ging gar nichts mehr!
Ich habe die Spannungsversorgung kontrolliert und es scheint alles in Ordnung. VR1 und VR2 bringen 5V und 12V.
Das Reset-Signal an der CPU kommt auch korrekt, aber der Takt fehlt - fast - immer. Manchmal kann ich mit den
Oszi etwas messen, aber meist sehe ich nur stabiles High?! Weder U31 noch VIC oder CPU bekommen durchgängig
einen sauberen Takt. Entweder ein Elko ist hin, man kann aber bei keinem etwas erkennen, oder U29 bis U31 haben
einen Schaden? Oder wo sollte ich anfangen zu suchen? Für Tipps wäre ich sehr dankbar. Die Erweiterungen habe ich
übrigens erst mal alle soweit abgezogen.Zu den Vorab-Fragen:
- KU-14194HB (Chips gesockelt)
- Gerät ist (voll-)verbastelt: Kernal-Ersatz-Eproms, Stereo-SID, Sound-Digitizer, ...
- Fehler tritt ständig und immer und reproduzierbar auf
- Es werden keine Chips heiß!
- Multimeter vorhanden, Oszi auch
- Löterfahrungen vorhanden
Das SAMS hilft auch nicht wirklich weiter, da ich noch nicht einmal einen sauberen Takt bei U29 bis U31 bekomme.Sporadisch zwar vorhanden, aber immer wieder weg. Die Spannungsversorgung ist zum gleichen Zeitpunkt stabil!
Irgendwelche Tipps? Danke, einen schönen Abendund viele Grüße
Marcus