Die Frage ist wohl auch, was die Ouya kann, was nicht auch die Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.-Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. können. Die haben auch 2GB RAM und dafür keinen Lüfter... nur ein Bluetooth-Controller ist nicht direkt dabei. Der Ouya-Store alleine wird's wohl kaum reißen. Aber vielleicht gibt's ja irgendwas Cooles von der Community...?
Beiträge von 1570 im Thema „Android basierte Spielkonsole "OUYA"“
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Haha, ja, Java ist GANZ KLAR das Hauptproblem bei dem Ding. Gar keine Frage.

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Ich komme da auf 21$ (Tegra3) + 13,50$ (Memory) + 11$ (WLAN etc.) + vielleicht 5$ (Krams+Gehäuse) = 50,50$ plus vielleicht 5-10$ Zusammenbau (ist ja viel simpler als das Nexus 7). Kein Display, kein Touchscreen, keine Kamera, kein Power Management-Chip, kein Akku. Es würde mich auch wundern, wenn der Tegra3 inzwischen noch mehr als 15$ kostete. (Hardware-)Entwicklungskosten werden bei dem Ding im Gegensatz zum Nexus 7 auch kaum angefallen sein. Vielleicht für den Controller. Insofern würde ich für den auch mehr als 5$ ansetzen, auch wegen des Touch-Sensors. Was die Kalkulation angeht - haben sie ja u.a. den Vorteil, vorfinanziert worden zu sein, das macht auch einen ziemlichen Unterschied...
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Ja, ist schon gut, aber ich kann mir so viel Leistung für so wenig Geld nicht gut vorstellen.
Wieso? Das ist - wie schon gesagt - quasi ein Nexus 7 (200 Euro) ohne Display/Touchscreen, ohne Akku, ohne NFC, ohne Sensoren. Andersherum gefragt, wieviel denkst Du kostet der Tegra3-Chipsatz (der schon beim Erscheinen mit etwas angegrauter Technik auffiel - nur A9-Kerne, nicht wirklich gute GPU-Leistung), der mittlerweile auch noch quasi Auslaufware ist? Der wird nur wenige Euros kosten. Und die Ouya ist ja nicht viel mehr als das mit etwas Plastik drum (und einem hässlichen Controller).
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Noch zwei dem OUYA grob ähnliche Sachen:
- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., 1GHz Single Core, "Stick" mit HDMI, gibt's ab 60 Euro, kein Controller dabei - ist wohl eher zum Internet-Browsen auf dem Fernseher gedacht
- Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., 1,4GHz Quad Core (Tegra 3), Tablet mit ansteckbarem Controller und HDMI, bisher kein Preis
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Mag sein, dass irgendwann das Handy einfach ans TV zuhause gekoppelt wird, aber bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen, denn damit das für Otto Normalverbraucher Spaß macht, muss das schnurlos erfolgen, mit Controllern funktionieren und so weiter. Wird irgendwann gehen, aber für die meisten Leute nicht nächstes Jahr. Und wenn man mit der Ouya Top-Smartphone-Hardware für 100 Euro inkl. Controller bekommt, wieso nicht?
Die Ouya hat übrigens ein Touchpad im Controller (aber keinen Touchscreen). Ob sich damit Touchscreen-Spiele gut spielen lassen, mal schauen.
Was Komplexität von Spielen angeht, würde ich behaupten, dass heutzutage auch viele "ausgewachsene" Spiele (insbesondere die für Konsolen) eher in Richtung Casual/Simpel gehen. Mal Prince of Persia 2008 gesehen? Oder Warhammer Space Marine? Oder sogar Batman Arkham Asylum? Die sehen alle nach AAA aus, sind aber "Gaming on Rails" in Reinkultur, also immer der Weg zum nächsten Ziel klar vorgegeben, simpler Schwierigkeitsgrad, Grafik zwar Top-3D, hätte man aber jeweils ohne Abstriche im Gameplay auch in 2D machen können. Ich würde sogar sagen, dass sich die genannten Spiele in Sachen Komplexität nichts mit z.B. World of Goo nehmen bzw. einfacher sind, auch wenn sie komplexer aussehen.
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Kann man übrigens auch fix online (per Java-Plugin) ausprobieren, siehe z.B. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. bei Gaikai. Ganz witzig, Crysis 2 unter Linux oder auf einem Notebook mit Low-End Grafikkarte zu sehen
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Wenn die Server down sind, geht auch heute schon mit einem nicht kleinen Teil der Spiele und z.B. bei Steam gar nichts mehr. Insofern ist das Kind da schon lange in den Brunnen gefallen.
Enthusis Einwand: Ja klar, wobei auch klar sein dürfte, dass solche halb politischen Argumentationen im Apple-Zeitalter den Leuten im Mittel wurscht sind.
(Disclaimer: Bin Humble Bundle-Fan und besitze keine Apple-Hardware
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Ich habe rein serverbasierte Spiele ja bisher eher für Quatsch gehalten (Lag und Kompression beim Video). Mir wurde aber von einem Gamer versichert, dass das einigermaßen brauchbar ist, insofern... und wenigstens für Otto Normalverbraucher ist das vielleicht tatsächlich nicht so uninteressant: Die "Konsole" kostet fast nichts und muss nicht alle paar Jahre relativ teuer aufgerüstet werden; man kann auch z.B. vom Internetcafe aus auf dem Tablet spielen (wenn ich das richtig verstanden habe sogar ohne Savegames vom PC zum Tablet wechseln); u.U. interessante Angebote durch den Anbieter (bei OnLive z.B. kostenloses kurzes Testen aller Spiele; Pauschalabomodell für viele Spiele).
Im Moment ist das alles noch in den Kinderschuhen (relativ wenige Spiele, nur PC-Spiele), aber ein gewisses Potenzial ist schon erkennbar.
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Das Xperia Play ist/war halt auch viel zu teuer und Support durch Spiele dünn. Mal schauen, ob die Ouya die gleiche API unterstützt
.Letztens ging durch die News, dass Ouya auch OnLive.com (Cloud Gaming: Spiel läuft auf Server, Video wird komprimiert und gestreamt - Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) unterstützen wird. Interessanterweise bietet OnLive selbst eine entsprechende Hardware für... 100$ an. Nur ist die bei Weitem nicht so flexibel (kann eben nur OnLive). Mal verfolgen das.

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Thema zuletzt war hier (wer den Thread verfolgt hat weiß das), in wie weit Android für eine Spielkonsole das zweckmäßige OS ist. Und der von mir verlinkte Text bei Chip beschreibt eine tragbare Spielkonsole mit.... genau, Android!
Jup, das Ding steht und fällt mit seiner Qualität und dem Preis. Grundsätzlich gibt's ja schon länger Android-Dinger, die explizit zum Spielen sind, siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. (Android-Smartphone mit Joypad, um die 220 Euro, erschienen Februar 2011).
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Das Atrix ist zwar nette Hardware, kostet aber auch schon wieder das Dreifache wie das OUYA und ist CPU/GPU-mäßig trotzdem eine Generation hinterher. Und überhaupt, sobald das Ding beim Spielen mit Klingeln nervt, fliegt's doch aus dem Fenster
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sauhund, sag' doch einfach mal konkret, welche Engines Du da meinst, die so hervorragende Grafik auf der PS3 zaubern. Aber "vergleichsweise noch hervorragend" finde ich schonmal prima, das kann man auf einige C64-Spiele ja auch anwenden
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Naja, das Pearl-Ding ist aber auch wirklich eine Gurke, nur 256MB RAM (= Müll!), 1GHz Single Core und vermutlich Grafik für Spiele viel zu schwach, von HDMI lese ich da nichts, und der Controller fehlt auch
. PS Vita kostet doch schon wieder fast das Doppelte.Was die Spiele angeht, schon wenn nur die normalen Android-Spiele irgendwann für die OUYA verfügbar sind, passt das ja erstmal. Das größte Problem dürfte dabei sein, dass es halt keinen Touchscreen gibt, da also doch was angepasst werden muss...
(um das mal klarzustellen, ich werde mir auch kein OUYA bestellen, aber nett finde ich das Projekt schon - und falls es nichts mit der Spielekonsole wird, wird's doch wenigstens die 100ste ganz nette günstige Videorekorder-Hardware
)@sauhund: "wichtige" Engines, mag sein, aber eben haben wir noch von AAA-Titeln geredet, und wenigstens ich hatte im Zusammenhang darunter "technisch hervorragend" verstanden. Also jedenfalls ist mir schleierhaft, wieso PSGL oder was auch immer jetzt ein Merkmal für technische Exzellenz sein soll
, im Moment ist's einfach nur ein Merkmal für "veraltete Plattform", und alles, was wirklich im Moment Grafik-Speerspitze ist, benutzt OGL/D3D. -
man muss sich immer in ein neues SDK einarbeiten. das werden bei dieser konsole aber wenige machen wollen, in der tat - darum muss man natürlich mindestens GL und SDL bieten
Das ist mit Android ja der Fall.
such dir irgendein ps3 spiel aus
die GL wrapper dürften nur die benutzen die eher wenig resourcen brauchen (also keine AAA titel).Naja, ob man jetzt von OpenGL oder PSGL redet, nimmt sich ja wenig, beides sind letztendlich starke Abstraktionen von der Hardware. Die Diskussion ist auch müßig - sobald id oder Crytek Engines rausbringen, die auf was anderem als OGL/D3D laufen, können wir nochmal drüber reden (ich halte meine Luft dafür nicht an), aber bis dahin ist Konsolenhardware ja in erster Linie eins - veraltet.
enthusi: Es geht darum, "was einfaches" zu haben. Also anstecken, WLAN konfigurieren, losspielen. Klar sagst Du und auch ich, dass wir das nicht brauchen, denn der PC ist letztendlich besser. Der steht aber a) bei den meisten Leuten nicht im Wohnzimmer, ist b) permanent virenverseucht, c) wird gerade von Papi fürs Homebanking gebraucht und d) hat wahrscheinlich eine Onboard-Grafikkarte, die für Spiele nichts taugt
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Und von wegen Netbook, Geizhals sagt, dass das günstigste Note-/Netbook mit HDMI zur Zeit 199 Euro kostet. -
beim gamecube bzw WII ist das zb exakt so, da gibt es keinerlei OS, die konsole ist wenn sie startet "nackt"
Und deswegen gibt's ja auch so viele von Dir erwähnte AAA-Titel und hervorragende Techdemos für die Wii und den Gamecube? Und wo läge die Motivation für einen Spielehersteller, sich den Aufwand (schon alleine das Einarbeiten in ein neues SDK) zu geben, wenn nicht sicher ist, dass die Plattform nennenswert Verbreitung findet (oder wer legt da bei einem Projekt wie OUYA dafür die Hand ins Feuer)?
die wollen unity und highlevel interfaces die am besten auch noch open-gl und andrem bekannten entsprechen. klare sache. die machen aber auch keine A titel
Welcher AAA-Titel benutzt denn nicht OpenGL oder DirectX?
enthusi: Eben. Die Marktnische für OUYA könnte sein, "kleine" Spiele eben auf dem Fernseher zu spielen. Einen ganz eigenen oder ganz neuen Markt werden die kaum aufgebaut bekommen. Aber das ist doch so schonmal was. Und als Business-Modell, wer weiß, vielleicht können sie Know-How und Market-Zugang irgendwann z.B. an einen TV-Hersteller verkaufen, bisher war das, was in TVs so eingebaut war, ja im Mittel ziemlich dünn. 99$ finde ich übrigens eigentlich günstig (für ein Kickstarter-Projekt jedenfalls, die sind ja irgendwie immer mindestens ein Drittel teurer, als man sich so denken sollte
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Android ist doch gerade für Embedded-Kram optimiert, die Hersteller der Hardware können alles abschalten, was stört/"zuviel" ist, es bietet auch explizit APIs für Spiele, wird von vielen Frameworks direkt unterstützt (Unity erwähnte ich schon, plus bestimmt ein Dutzend weitere Engines), ist bei Spieleentwicklern bekannt, unterstützt viele Programmiersprachen und bietet gute SDKs. Ein neues OS/"nur BIOS" bietet... gar nichts davon. Mag vielleicht noch toll für Demos sein, aber als Spieleentwickler will man nicht noch Grundlagenforschung von einem Haufen Assembler-Coder machen lassen, und erst recht nicht noch speziell für eine Plattform, von der man nicht weiß, ob sie nachher nicht nur 20 Benutzer hat.
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Wie schonmal von Sauhund angemerkt waere es sogar super-viel schlauer auf hardware wie dem raspi direkt ganz ohne OS zu coden.
Das ist dann auch schnell genug, man hat x-tausend potentielle begeisterte Abnehmer und schnell genug waere das dann auch.Wo hat sauhund das geschrieben?
Ich weiß nicht, ob ich das richtig verstanden habe, aber nach Deinem Vorschlag müssten Spieleentwickler ja alle Treiber (plattformspezifisch) mit ausliefern oder gar die Ansteuerung der Hardware ganz selbst schreiben (= die Treiber selbst schreiben). Das war in den 80ern vielleicht so, aber heutzutage dürften es wenige Spieleentwickler reizvoll finden, einen OpenGL- und einen TCP/IP-Stack selbst zu schreiben
oder auch nur diese Sachen fest einzubinden und plattformspezifische Releases zu machen (= Support-und Update-Hölle). Performance dürfte kaum eine Rolle spielen, denn optimiert wird ja ggf. auf anderer Ebene als auf Treiber-/Assembler-Ebene. Reality Check, heutzutage schreiben Spieleentwickler noch nichtmal die Engine selbst! Schau' mal, wie viele Programmierer an z.B. Batman Arkham Asylum dabeiwaren, die kann man an einer Hand abzählen. Engine eingekauft, ein paar eigene Shader geschrieben, fertig. Also, konkret zum Beispiel für ein kleines Spiel: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. lizensiert, Shader geschrieben, Spielelogik in C# gebastelt, fertig (= ca. drei Personenmonate Softwareentwicklung, plus natürlich fünf Personenjahre Story+Design+Playtesting+Marketing). Sicherlich NICHTS Plattformspezifisches, es sei denn, man hat Geld zu verschenken. Ist auch viel praktischer, direkt auf einem normalen PC zu entwickeln, als sich mit Emulatoren oder Crossplatform-Development rumzuärgern.@sauhund, wieso eigentlich das Festbeißen an "Handy-Auflösung"? Nicht wenige Handys heutzutage bewegen sich wenigstens in "HD Ready"-Bereichen.
Ich halte Android für eine Spielekonsole für eine ganz gute Wahl, und bei der Konsole hier geht's ja auch nicht um absolute High-End-Hardware; die wollen nicht mit der PlayStation 4 konkurrieren.
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ach, das geht auf andren platformen auch nur mit java. also das sie auf bestimmten geräten nicht mehr laufen

Gähn. Das kannst Du besser.
Zitatwundert mich aber wirklich - denn so eine laufzeitumgebung mit sandbox ist eigentlich so ca das einzige was so einen shop halbwechs sicher macht bzw so ein geschlossenes system mit appstore überhaupt nur legitimiert.
Das Rechtesystem bei Android setzt auf Prozessebene an (also u.a. Unix-Rechte usw.), nicht (nur) auf API-Ebene. U.a. deswegen bekommt ja auch jede App ihre eigene UID. Insofern spielt die VM beim Rechtesystem keine Rolle, und deswegen wird Native Code auch vom Rechtesystem unterstützt.
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und die kann man dann auch im google-store anbieten?
Ja klar. Rat' mal, wieso es z.B. Apps gibt, die auf alten ARMv6-Geräten nicht laufen.Dass Java nicht im Zusammenhang mit Konsolen benutzt wird (ist das so?), wird wohl eher daran liegen, dass Konsolen keine von Sun/Oracle unterstützte Umgebung sind. C# wird da schließlich durchaus benutzt, und das nimmt sich mit Java ja nichts.