Beiträge von ACEofACES im Thema „Höchster Frust und Müllfaktor eines C64 Spiels?“

    aztec challenge war schwer und manchmal frustrierend, aber die gruselige musik und auch das gameplay haben einen motiviert zu schauen, wie's weitergeht! deswegen absolut cooles game für mich!


    Vernunftmensch: bitte schreib mal nen direktlink, meinst du das game mit dem smiley?!? ich kenne das game halt nicht :whistling:
    eine kurze anleitung gehört ins spiel und nicht auf youtube, aber bei aktuellen games pausiert alle zwei sekunden alles und es wird einem stets "vorgekaut", welchen knopf man jetzt drücken kann.

    spielbeginn ... PAUSE: "drücke den joystick nach rechts, um dich nach rechts zu bewegen" ... 2sec weiterspielen ... PAUSE: "drücke den joystick links, um dich nach links zu bewegen" ... 2sec spielen ... PAUSE: "profitipp! drücken den joystick nach oben, wenn dich hochbewegen willst" ... etc/pp

    ich finde ein gutes spiel erklärt sich hauptsächlich von alleine, ab und an gibt es einen hint (den ggf. aktiv anwählt, wenn man nicht weiterkommt),
    der spieler wird immer mal wieder "belohnt", wenn ein (zwischenziel) erreicht wird - ne nette musik / ein gag / eine animation, o.ä.,
    am anfang sollte das spiel leicht sein und direkt spaß machen, damit man nicht sofort den bock verliert, um sich dann später zu steigern und schwerer/komplexer zu werden,
    wenn es eine story hat, sollte die ruhig klassische spannungsbögen beinhalten (z.b.: einführung der charaktere, dann die krise, dann suche der lösung in teilschritten, immer mit entspannung und neuem spannungsaufbau, happy end) das kann auch ganz rudimentär sein, oder nur ans prinzip der erzählung angelegt, aber die meisten "coolen" spiele beinhalten mehr oder weniger solche elemente.
    etc. / pp.
    ich denke das prinzip eines "guten spiels" zu beschreiben ist hochkomplex und nicht so zu vereinfachen, wie ich das oben schreibe, das ginge dann hier aber OFFTOPIC und deswegen nochmal kurz auf meine beiden frustgames zu sprechen zu kommen:

    *superman hatte einfach eine bescheurte perspektive (von oben?!? von der seite?!? perspektivisch schlimmer als so manches mittelalterliche gemälde!), das machte keinen sinn da rumzufliegen, wenn doc doom rennend schneller ist... seit wann stehen "spiegel"?!? in einer stadt rum, die man umstellen kann?!? der plott passt null zu den comics, würd superman so vorgehen?!? schiesst er mit lasern aus der hand? wo ist die superpuste? die typischen supi-kräfte wurden nicht genutzt...

    *bei transformers gibt es nur den einen level, der dann ohne eine einzige erfolgsmeldung einfach wieder neu von vorne losgeht, oder? der level war verworren und einfach langweilig! NULL abwechslung.
    ich finde eine endsequenz, oder ein "gewonnen-bildschirm" sollte man sich nach stundenlangem spielen schon verdient haben... irgendein erfolgserlebnis -wie oben bereits beschrieben- halt!

    superman fand ich immer total nervig. steuerung nervig und diese "spiegel" mitten in der stadt sinnbefreit. nett fand ich nur den größeren superman-sprite in den zwischenlevels - motiviert hat mich das damals aber nicht wirklich.

    transformers fand ich auch voll doof, das einzig coole der titelscreen und verwandlungen (ok, musik noch), das ewige rumgesuche machte keinen spaß. irgendwie auch nur zwei sorten gegner, kann das sein?
    und jetzt habe ich dank youtube gesehen, dass das, wenn man denn unendlich lang da rumgeflogen ist und alle puzzleteile zusammen hatte, (mal wieder!) einfach von vorne losging! unglaublich dämlich!

    lustig, dass ich überhaupt viele spiele gut fand, bei den meisten war ich weit, weit vom erfolgreichen durchspielen entfernt! heutige games mit ständigen erklärungen der moves, einblenden der richtigen tasten, erstmal tutorial&co und dann meist ohne echtes game over sind dagegen VIEL zu einfach. da hat sich schon einiges verändert...