Ich habe mir gerade mal den C= PC10-III zur Brust genommen.
In den Registern steht das selbe wie beim EuroPC...
Mist...
Beiträge von kpanic im Thema „Service Manual / Schaltplan Schneider EuroPC I“
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Genau den gleichen Effekt hatte ich mit der 2.07 auch. Ich konnte im CMOS-Setup zwar das richtige Datum eingeben, allerdings hat der Rechner dann während des POST immer "RTC Time/Date Error" gemeckert. Im CMOS-Setup stand aber wiederum das richtige Datum. Ich habe mich dann durch die POST-Routine gedebuggt und herausgefunden, dass das BIOS während des POSTs schlicht und ergreifend per INT1A Datum und Uhrzeit aus der RTC holt. Wenn dabei ein Fehler auftritt (in diesem Fall Monat=20) spuckt er die Fehlermeldung aus. Ich hab den Bug dann einfach gefixt und (blöderweise) die Versionsnummer auf 2.08 geändert damit die BIOS Checksum wieder stimmt. Mein EuroPC zeigt also momentan BIOS Version 2.08 an, aber eigentlich ist das nur ein gefixtes 2.07
Woher soll ich denn auch ahnen, dass Schneider tatsächlich noch ein 2.08 auf den Markt geworfen hat
Ich würde allerdings gerne mal dein Original-2.08 mit meinem "gefälschten" vergleichen...Achja, ich werde deinen Aufruf mal noch ins Dosforum und ins VzEkC-Forum übertragen. Das dürfte die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöhen, zumal ich von EuroPC-Besitzern im Dosforum weiß...
EDIT:
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Hm, der Bug ist (zumindest beim 2.07) folgendermaßen: Bei Jahren unter 80 in der RTC setzt eine Subroutine im Interrupthandler für INT 1A nicht das Jahrhundert auf 20 sondern den Monat (einfacher Tippfehler).
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Okay, am Dienstag Abend hab ich das gute Stück mal mit Klemmen gespickt und den Logic Analyzer angeworfen.
Meine Bastelei scheint soweit astrein zu funktionieren, trotz HCT-Chip.
Nur: Über RS2 scheint tatsächlich gar nix zu kommen außer den Refreshs.
Also, ich werde zusehen dass ich ein paar 27256 auftreibe und dann mal anfangen das BIOS durch die Mangel zu drehen. Wär doch gelacht
Ach ja, und wenn alles klappt bin ich vielleicht bald stolzer Eigentümer eines EuroPC II.
Dann könnte ich mal die RAM-Schaltung und das BIOS mit dem vom Einser vergleichen. Auf jeden Fall wird dann erst mal das BIOS-ROM ausgelesen
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Okay, Schnauze voll... Ich werde jetzt einfach mal alle vier Möglichkeiten im Register durchprobieren. Vielleicht ist 11 ja tatsächlich die Einstellung für nur 2 Bänke...
Heute Abend wird der Eprom-Brenner angeworfen.
Da fällt mir ein: Welche BIOS-Version hat eigentlich dein EuroPC?
Also meiner hat 2.07, inklusive Y2K-Bug (den ich behoben habe, die Entwickler bei Schneider haben da nen Tippfehler reingebaut) -
Hm, ich hab das so gelöst: Da die CAS-Leitungen der vorhandenen Bänke eh alle miteinander verbunden sind, hab ich die CAS-Pins der dritten bank auch unten gelassen. Dann hab ich die vorhandene CAS-Logik einfach um RAS2 erweitert. Das ist auf meinen Fotos der halb ausgelötete Widerstand vorne links.
Hm, RS2 macht wirklich keinen Mucks? wenigstens Refreshs? -
Hm, fällt dir in deinem zweiten Diagramm auf, dass CAS keinen einzigen Zucker macht?
Ich habe das Gefühl dass da irgendwas mit der CAS-Logik nicht so ganz stimmt. Normalerweise sollte (bei einem einzigen Vorgang) RAS low gehen, dann CAS low gehen und dann beide gleichzeitig wieder high. CAS sollte also etwa in der Mitte des RAS-Pulses low gehen, genau wie in deinem ersten Diagramm bei Bank 0. -
Okay, hab ich versucht...
Resultat:
Ab 8000:0000 bekomme ich nur FF. Als wäre dort kein RAM.
So ein Mist... -
Hehe, faszinierend... Hab deinen Edit gerade erst gelesen. Muss wohl Gedankenübertragung sein... Genau mit dem Register hab ich mich nämlich auch befasst. Und zwar sind die Register an Port 0x62 exakt identisch zu der Belegung des DIP-Schalters beim IBM XT.
Ich habe an meinem EuroPC den Inhalt des Registers ausgelesen.
Ergebnis:
Der 2010A ist auf vier Speicherbänke eingestellt. In beiden Bits ist eine 1.Mangels Oszilloskop kann ich leider nicht prüfen ob auf der RAS2-Leitung was zappelt. Aber mit dem Multimeter von RS2 zu Masse konnte ich immerhin etwa 150mV messen, von daher muss wohl was kommen.
Zu dem Chip:
Der örtliche Elektronik-Bastel-Shop hatte leider keine 74F00. Der 74HCT00 war der schnellste den ich bekommen konnte. Die 7400 oder 74LS00 wären noch langsamer gewesen... Aber es könnte natürlich durchaus sein, daß er wirklich einfach zu langsam ist. Für das CAS-Signal scheint die Geschwindigkeit auf jeden Fall noch zu reichen, der Rechner funktioniert einwandfrei, obwohl das Signal das langsamere HCT-Gatter durchläuft.
Ich werde mal schauen ob ich irgendwo ein 74F00 oder 74FCT00 aufgetrieben bekomme... dann hab ich für den 74HCT00 halt 26 Cent in den Sand gesetzt
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Doch, die Option gibt's bei mir. Aber ich vermute, dass man damit nur RAM-Erweiterungen auf Karten ansprechen kann. Ich habe die dumpfe Vorahnung, dass das BIOS beim POST den Chipsatz nur für 512k onboard-RAM initialisiert und RS2 damit immer low ist.
Ein Königreich für ein Oszi...Edit:
Hier ein paar Bilder meines Umbauversuchs:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Ich bin folgendermaßen vorgegangen:
RS2 mit +5V von R33 auf das erste NAND-Gatter um ein RAS-Signal zu erhalten. Dieses dann über den Widerstand auf die RAS-Leitungen der dritten Bank.
Den Widerstand an dem die CAS-Leitungen aller drei Bänke hängen habe ich vom Ausgang des unteren Gatters an den Ausgang des oberen Gatters gehängt. Dieses obere Gatter hat als Eingänge das RAS-Signal der dritten Bank (Ausgang des Gatters oben links hinten im Bild) und den mit dem rechten hinteren oberen Gatter negierte Ausgang des unteren linken hinteren Gatters.
Damit liegt CAS wieder nur an wenn weder RAS0 noch RAS1 noch RAS2 aktiv sind.Das Problem das ich eventuell noch sehe, ist die Tatsache, daß die Adressdekoderlogik der beiden Originalbänke nicht linear ist. Ich weiß nicht, wie flexibel der 2010A ist.
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Verdammte Axt...
Ich krieg nen Fön...Also, der Hardwareumbau ist erfolgreich abgeschlossen.
Jetzt hab ich nur das Problem, dass das BIOS nicht mehr als 512k adressiert.
*grummel* -
Okay!
Nilquader: Tausend dank für die Scans!
Ich hab gestern noch ne ganze Weile über den Plänen gebrütet, und ich denke, ich habe die Lösung für alle unsere Probleme
Der NiCd-Akku lässt sich problemlos durch eine Knopfzelle ersetzen. Um zu verhindern, dass die Knopfzelle geladen wird muss man entweder den Widerstand oder die Diode (oder beides) direkt links vom Akku auslöten, abzwicken o.ä.
Um eine dritte (oder gar vierte) Speicherbank hinzuzubauen muss man folgendes machen:
Der Faraday 2010A-Chipsatz liefert die Row-Select-Signale für maximal vier Speicherbänke. (Im übrigen ist beim C= PC10/20-III der gleiche Chipsatz verbaut.)
Prinzipiell müsste man nun einfach acht 256x1-Ramchips auf eine der vorhandenen Speicherbänke huckepack auflöten. Dabei muss allerdings Pin 4 jedes Chips um 180° nach oben weggebogen werden. Nun verbindet man alle Pin4 quer über die Chips mit einem Draht und führt diesen nach vorne weg. Links von den Rambänken ist ganz am vorderen Rand der Platine ein 74F00-Chip, ein 4faches NAND-Gatter. Zwischen diesem und dem Rand der Platine befindet sich ein 33-Ohm Widerstand, über welchen die CAS-Leitungen der Ramchips am Gatter hängen. Nun muss zwischen dem Gatter und dem Widerstand ein zweiter 74F00-Chip eingebaut werden, der zusätzlich mit Pin 3 des 2010A verbunden wird. Über dieses zusätzliche Gatter wird nun einmal über den quer aufgelöteten Draht die RAS-Leitung der zusätzlichen Bank gespeist und außerdem zwischen CAS und RAS umgeschaltet.Theoretisch(!) müsste es so funktionieren.
Ich habe leider keinen 74F00 zur Hand, daher konnte ich den Umbau noch nicht ausprobieren. Ich werde heute beim Elektronik-Bastel-Laden shoppen gehen und mich dann heute Abend mal der Sache annehmen. Wär doch gelacht
Ich werde euch hier auf jeden Fall auf dem laufenden halten.Prinzipiell müsste es auch gehen, den Rechner um zwei 64k-Bänke zu erweitern und damit exakte 640kB RAM zu erreichen. Dies wäre wohl sinnvoll für diejenigen, die den EuroPC mit einer EGA oder VGA-Grafikkarte ausgestattet haben, da diese den Speicherbereich ab A0000 verwendet und somit der Speicher oberhalb von 640kB verschwendet werden würde. Diejenigen, die den onboard-Paradise-Grafikchip verwenden, können den Hauptspeicher bis AFFFF verwenden und haben somit 704kB(!) konventionellen Speicher zur Verfügung
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aber die Schäden muß ich ja noch wegbekommen.
Ganz einfach: Mit Säure (zum Beispiel Essigessenz oder Zitronensäure, das Zeug zum Entkalken Kaffeemaschinen, Wasserkochern o.ä.) die ausgelaufene Lauge neutralisieren. Dadurch werden auch die ganzen hässlichen Sulfate (das blaue Zeugs) umgewandelt. Einfach mit einer alten Zahnbürste einmassieren. Danach das ganze mit viiiiel klarem Wasser abspülen. Eventuell noch mit einem Glasfaserradierer nachbearbeiten. Mit einer Lupe die Leiterbahnen überprüfen, eventuell unterbrochene reparieren. Wer will kann dann noch mit Platinenschutzlack das ganze vor Umwelteinflüssen schützen.
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*freu*
Ich könnte im Gegenzug das Servicehandbuch zu den Schneider Tower ATs anbieten...
Hm, ich denke ich werde den Kram mal gesammelt auf meiner (noch nicht existierenden) Homepage anbieten...
Es geht mir nämlich irgendwie gehörig auf den Sack, dass sich im Netz keinerlei Infos zu den Kisten finden lässt... -
Hat zufällig jemand das Servicehandbuch oder zumindest einen Schaltplan vom Schneider EuroPC I rumliegen?
Ich möchte versuchen den Speicher von meinem EuroPC von 512k auf 768k zu erweitern, nur leider fehlt mir bei den ganzen Vias auf der Platine ein wenig der Überblick um das Speicherlayout zu verstehen und huckepack noch eine dritte Bank draufzumogeln.
Wenn mir also jemand die Unterlagen zukommen lassen könnte wäre ich zutiefst dankbar.