Beiträge von DerSchatten im Thema „Mein umgebauter C64“

    Danke euch für die Blumen!

    Schwarz wäre natürlich eine Alternative. Hatte ich früher auch sogar mal im Hinterkopf. Jedoch müßte man sich dann eine andere Möglichkeit der Beschriftung suchen.
    Laserdrucker mit weißem Toner sind ja doch sehr rar :)

    Man müßte dann auch eine weiße Tastatur verwenden, damit sich das ganze optisch etwas abhebt.

    Besonders der Schalter für die Stereo-Modi interessiert mich. Gibt es speziell dazu irgendwo einen einschlägigen Bastel-Fred?

    Ich stell dir hier mal den Schaltplan ein. Da kann man erkennen wie das ganze verkabelt wurde:

    Zitat

    Von wegen Vitrine! Du hast da doch wohl nicht ernsthaft ein SD2IEC, Stereo-in-SID und sonstiges PiPaPo verbaut, um es dann nie zu nutzen, oder?

    Nun, ich bin eigentlich nur einer der gerne bastelt. Zum verwenden ist mir das ganze dann doch schon fast zu schade.

    Aber was bedeutet die Beschriftung "STEREO" bzw. "D420"? Ist das nicht dasselbe? Oder ist mit ersterem "Pseudo-Stereo" gemeint?

    Mit STEREO ist eigentlich der Double Mono-Modus gemeint. Hier wird der zweite SID parallel zum ersten SID angesprochen. Fand ich als Bezeichnung STEREO passender.

    Nun bin ich auch endlich dazugekommen mein neues Werk zu fotografieren, dass ich auch gerne hier vorstellen möchte.

    Das ganze nennt sich schlicht Commodore 64 SD2IEC LCD:

    • SD2IEC
    • LCD mit Drehencoder zur Dateiauswahl
    • Imageauswahl (VOR, ZURÜCK), SD2IEC und Floppy-Reset.
    • Drehschalter zur Kernalauswahl
    • Drehschalter für die Soundausgabe des STEREOinSID
    • Reset-Taster
    • Parallel-Kabel Anschluss (inkl. Kernalausgang)


    Alle darin verbauten Platinen wurden komplett auf Lochraster aufgebaut. (Abgesehen des LCD) Und sind so bemessen das sie gerade noch im Cevi Platz finden. 8)
    Diese wurden von unten mittels M3 Kunststoffbolzen ans Gehäuse verschraubt die zuvor mit Heißkleber befestigt wurden.

    Der Bereich mit der Aluplatte wurde zuvor mit einem Fräser auf ca. 2mm runter gefräst, damit die Platte auch plan in die Vertiefung passt und dadurch auch einiges her macht. (Als Werkzeug stand dafür nur eine Standbohrmaschine und ein Oberflächenfräser zur Verfügung. Was eine Hunds und auch recht gefährliche Arbeit war, da man sich damit leicht den Finger abtrennen konnte.)
    Auf der Rückseite wurden dann noch ein paar Schlitze zur Wärmeabführung eingefräst.
    Die Leuchtanzeige der Drehknöpfe werden von unten durch SMD-LED’s und 3mm transparentstifte nach oben gebracht. Die LED’s wurden direkt am Drehschalter aufgeklebt und mit Drahtlitzen verkabelt.
    An der rechten Seite ist noch der RESET-Taster verbaut. Und links der SD-Kartenslot.

    Wenn man nun ins Innere sieht, kann man die verbauten Erweiterungen erkennen:

    1 ... SD2IEC Platine
    2 ... Floppy-RESET/VOR/ZURÜCK
    3 ... LCD
    4 ... Drehencoder und Drehschalter Platine
    5.1 ... Parallelkabeladapter
    5.2 ... Parallelkabelanschluss
    6 ... Kerneladapter mit 4 Wahlmöglichkeiten:

    • CBM
    • S-JIFFY
    • Speed-DOS
    • Dolphin-DOS

    7 ... STEREOinSID Platine

    • MONO
    • STEREO
    • D420

    8 ... RESET-Taster

    Die Beschriftung sowie das Commodoreschild wurden wie bereits bei meinem anderen Projekt mit einer Wasserabschiebefolie aufgebracht. Die Beschriftung auf der Oberseite wurde jedoch wieder entfernt, da sie a) auf dem Aluminium so gut wie nicht haftet und b) nicht sehr hübsch aussieht, da sich der milchige Kleber vom Alu deutlich abhebt. Deshalb habe ich das ganze vorerst mit Photoshop mal hinzugefügt damit man sieht wie es ursprünglich angedacht war.
    Das Typenschild auf der Unterseite wurde auf eine Klebefolie gedruckt.
    Die Lackierung des Gehäuses besteht aus einem Hochglanz Heizkörperlack.

    Die dazu passende Floppy wird als nächstes in Angriff genommen…

    Ein hübsches Stück für die Vitrine, was sagt ihr? 8)


    Ich hab zwei Kumpel und dadurch auch zwei Varianten:

    Der Eine wollte unbedingt den Drehschalter weiterbenutzen. Auch kein Problem, da sind die zwei Pin am Mega Eingänge und zeigen einfach die Stellung des Drehschalter für 5 Sekunden bei Wechsel und lösen den Reset aus.

    Der Andere wollte so wenig wie möglich modifizieren am Gehäuse. Da drückt man kurz am Joy, dann wählt man die Grundfunktion (zb. Kernel wählen). <Recht> für tiefer ins Menü (also Kernel Auswahl mit <oben>, <unten>). Ein Druck auf den Joy und der C64 startet den Kernel. Im EEPROM zwischengespeichert damit es auch nach dem Ausschalten erhalten bleibt.


    Hast du dafür 2 Displays? Eines für die Kernal-Umschaltung und eines für das SD2IEC?