Beiträge von anonymix im Thema „Gehäusebau mittels Glasfaserplatten“

    cbmhardware: das problem beim handlaminat ist, dass es zügig hintereinander gehen muss. und das reingießen leider nicht funktioniert - die 90° bekommt man aus einer form leider schlecht raus. wichtig ist auch, dass die ganze pampe schön in die glasfaser eingearbeitet wird - sonst hat man luftblasen die leider immer dort sind wo man sie nicht brauchen kann.
    eine positivform macht zwar weniger arbeit, aber hinterher umso mehr - und schade, wenn man eine schöne seite innen hat (perfekt beschichtet, farbecht usw.) und dann außen wieder dran rumschleifen muss.

    bei formen aus styropor etc. hätte ich eher angst (oder man mache sich richtig klug, ich kenn mich da auch nicht aus) - die harze und härter sind kein cola und allein eine falsche mischung oder ein falscher untergrund und es wird nicht lustig.

    @ all ich bin mir sicher, dass es mittel und wege gibt das alles zu optimieren - also erschlagt mich nicht.

    das problem mit den runden kanten hat man auch beim handlaminat, und wenn man nicht eine halbe ewigkeit nacharbeiten will und dann nochmal mehrschichtig lackieren ist, wie crazyicecap schrieb die negativform das beste.
    wobei mir nicht ganz klar ist wie man bei so kleinen sachen vernünftig walzen kann.
    von gehäusen mit scharfen kanten und winkeln die nicht etwas größer als 90° (in der form) sind würde ich die finger lassen. natürlich gibt es da schicke maschinelle verfahren mit glasmatten rein form zu und vakuum an - die saugen dann das harz automatisch. leider sind wir dann auf der preislich uninteressanten seite.

    (jepp ich erbeite bei einem laden der beides macht, und hatte sogar mal zwecks eines neuen cevie-gehäuses nachgefragt)

    wen das handlaminat trotzdem interessiert, der solllte mal auf modellbauseiten stöbern, da gibt es schöne anleitungen.

    grüße

    'nymix