Beiträge von AntaBaka im Thema „Gehäusebau mittels Glasfaserplatten“

    Wie ich bei meinem Kotflügel gemerkt habe... um bei GFK eine glatte Oberfläche zu erzielen, muss man einige Stunden Handarbeit einrechnen.

    Bei GFK arbeitet man am besten3-schichtig: Gelcoat, Trägermasse, Topcoat. Da im Negativverfahren gearbeitet wird, kommt zuerst das Gelcoat (das ist später die Oberfläche),

    Nicht zwangsläufig. Man kann auch eine Positivform erstellen wie oben beschrieben.
    Man muss sich nur vorher Gedanken darüber machen, wie man das GFK dann nachher abmacht :)

    Ich finde den 3D Drucker mit Zucker (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) immer noch am genialsten.
    Das Baumaterial ist billig und man kann es danach noch weglutschen...

    Das Stichwort für Google für all diese 3D Druckersysteme heisst "solid freeform fabrication" - da gibt es verschiedene Ansätze.
    Das oben beschrieben Polyesterbad mit Laser wäre z.B. ein "selective laser sintering". (deutsch: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.).

    So einen Plastikspritzer hatten wir ca 1998/99 am Fraunhofer in Stuttgart bereits rumstehen.
    Da war Rapid Prototyping gerade als Schlagwort in Mode gekommen.

    Bei LEGO arbeiten die Designer mit sowas, um benötigte neue Steine direkt ausdrucken und ausprobieren zu können.

    Kennt jemand dieses Verfahren und weiss, ob solch ne Umsetzung bezahlbar wäre ?

    Ja und ja.
    Kommt nur auf die Größe der Brieftasche an.

    Das ganze ist unter dem Stichwort GFK (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) zu finden.
    Der Rest bei Google dann.

    Mit verklebten Glasfaserplatten kann man auch manche Bootsrümpfe ausbessern und Löcher in Karosserien stopfen (habe ich mal bei meinem Vauxhall Chevette gemacht)