Beiträge von pgeorgi im Thema „Wer sich für Leerdisketten und Leercassetten interessiert schaut mal hier vorbei“

    Digital wird dieses Frequenzgemich mit 48 Khz abgetastet.
    Das da nicht alles abgetastet wird ist sicherlich jedem klar.

    Bei einem "Frequenzgemisch", das mit 48kHz (bzw 44.1kHz auf CDs) abgetastet wird, sind Signale bis 24kHz (resp. 22.05kHz) Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., das ist jenseits üblichen menschlichen Wahrnehmungsvermögens (weswegen das ja auch so gewählt wurde).

    Ich hab kürzlich Audio bearbeitet, die Grundtöne fanden sich praktisch alle unter 2kHz - da ist mit noch rund 3,5 Oktaven mehr als ausreichend Platz für Obertöne (und alles darüber würden wir ja eh nicht hören).

    Davon ab: welchen Frequenzbereich nehmen analoge Medien denn auf, bevor das Material (oder das Lesegerät) nicht mehr fein genug differenzieren kann? Es ist eher weniger als diese 22kHz. Bei Plattenspielernadeln ist zum Beispiel gern mal irgendwo bei 12kHz Schluss, weil sie für die noch feineren Schwingungen in der Spur zu dick sind und einfach "drüberrollen".

    Die großen Unterschiede zwischen den Medien heutzutage werden eher auf verschiedene Mixe zurückzuführen sein: CD und Onlinemedien sind Massenware, sollen gefällig sein und in jeder Situation im Hintergrund vor sich hindudeln können, ohne durch plötzliche laute oder leise Abschnitte aufzufallen - das geht am einfachsten, indem die Dynamik minimiert wird, also wird der Kompressor auf 11 von 10 gestellt. Wer heute Musik auf Vinyl oder Kassette kauft, will offensichtlich etwas anderes und bekommt es dann halt auch.

    Das hat mit dem auf dem Medium verfügbaren Frequenzbereich (oder sonstigen Eigenschaften des Mediums oder Formats) aber erstmal wenig zu tun.