Beiträge von for(;;) im Thema „6502 Board“

    Das Board kann im Grunde jeder haben. André hat ja auf seiner Seite alle nötigen Daten bereitgestellt: Schaltplan, Platinenlayout, VHDL-Code...
    So wie ich seine Seite lese steht das komplette Design unter der GNU-2-Lizenz. Es sollte also möglich sein, bei Interesse eine Sammelbestellung zu organisieren, wenn Interesse besteht. André diesbezüglich zu kontaktieren wäre sicher keine schlechte Idee.
    Ich persönlich finde das Teil ja ganz nett und würde ggfs. auch eine Platine abnehmen, aber das alles selbst zu organisieren kommt für mich zeitlich nicht in Frage. So groß scheint das Interesse aber auch nicht zu sein.

    Ami? André Fachat ist Deutscher!
    Sein Projekt ist Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu finden, und ja, ich fand's ziemlich nutzlos, eine 6502-only-Karte von Grund auf zu bauen, wenn es schon eine fertig entwickelte 65816-Karte gibt.

    Eigentlich ist die Hardware fast gleich wie das Final Expansion 3 am VC-20 ... :)


    ja, sie ist fast gleich. Nur der Name ist anders... David65 habe ich das Kind getauft.

    Im Gegensatz zur FE3 soll das ein Board werden, dass man eben einfach überall da einstecken kann, wo ein 6502 drin steckt. Entweder direkt über Sockel-Adapter, oder wie mister-freeze es gemacht hat, mit Flachbandkabel und Stecker.

    Das serielle Interface würde ich gerne in USB-Form ausführen, aber nicht wie beim XS-1541 mit einem schwer zu verlötendem und eher teurem FT232, sondern mit einem Atmel ATtiny2313 in DIP-Bauform - da warte ich jetzt auf Teile, dass ich mal einen Probeaufbau machen kann.

    Das Interface wird aber wg. der Software-Wandlung vergleichsweise langsam sein und dient nicht dem Datenaustausch mit dem PC, sondern eher um ein Terminal daran anzuschliessen zu Diagnosezwecken.

    mister-freeze: Warum möchtest Du denn jetzt mit CPLDs weiter machen, wenn Du so ein Board schon mit GALs fertig hast? Einfach "just for fun"?

    Das Layout habe ich in KiCAD angefangen, nachdem bei Eagle bei meiner "Lizenz" bald der Platz knapp wurde - das FE3 passt zwar gut, aber wer weiß, ob ich nicht später noch etwas "dazu kleben" möchte - da bietet KiCAD einfach die nötigen Reserven.

    Hatte da eine ähnliche Idee, habe einen Adapter auf Basis des genialen Adapters von X1541 gebaut.

    Wow... und das läuft? Mit dem langen Flachbandkabel?

    Eine Sorge habe ich da noch....wieviel Strom kann man dem CPU Sockel zumuten ??

    Gute Frage... was ich auf die Schnelle mit Google gefunden habe, liegt zwischen 1 und 3 Ampere - das sollte erst mal reichen, oder?

    26 Dollar für ne CPU

    vergleichsweise langsam sind sie auch :)


    Da gebe ich Euch Recht: wenn es sauschnell und/oder voll-kompatibel werden soll, ist eine FPGA-Lösung bestimmt die bessere Wahl.

    Illegale Opcodes kann keine der CPUs, die das Western Design Center zu bieten hat.


    Ohne es zu wissen, würde ich vermuten, dass illegale Opcodes bei CBM-Software nicht die Rolle spielen, wie das beim C64 oder vielleicht auch VC20 der Fall ist.

    Dann wäre wohl der Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. die bessere Wahl - $9.06 sind fair, und 14 MHz ist immer noch deutlich schneller als 1 MHz.

    edit:

    Für Diagnose-Zwecke wäre schön, wenn man z.B. über DIP-Schalter einstecken könnte, auf welchem System das läuft. Dann könnte man ein evtl. defektes ROM/RAM mit dem neuen überlagern. Auch ein Anschluss für ein LCD wäre schön für Debug-Ausgaben, z.B. RAM Nr. xx defekt.

    Vielleicht kann man das ja so machen, dass das Board "normalerweise" mit einem normalen 6502 betrieben wird, ein 65816 aber optional verwendbar ist, der dann seinen Adressraum und Geschwindigkeit voll nutzen kann...?